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HTML5-Videostreaming: Netflix bietet volle Linux-Unterstützung

Linux-Nutzer können das HTML5-Streaming von Netflix nun ohne Einschränkungen mit dem Chrome-Browser nutzen. Eine Ankündigung dazu gibt es bisher nicht, die Unterstützung ist aber seit längerem in Vorbereitung.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Netflix-Zentrale im Jahr 2008
Die Netflix-Zentrale im Jahr 2008 (Bild: Wikimedia: Coolcaesar - CC-BY-SA 3.0)

Der HTML5-Player von Netflix steht Linux-Nutzern nun ohne die bisherigen Einschränkungen zur Verfügung, das berichten unterschiedliche Quellen wie etwa der Canonical Entwicklungschef Alan Pope. In einem kurzen Test konnten wir dies ebenfalls bestätigen. Der Anbieter filterte bis vor kurzem den User-Agent der Browser seiner Kunden, so dass Linux-Anwender diesen ändern mussten, um auf das Streaming-Angebot zugreifen zu können. Vor wenigen Wochen deutete der Netflix-Mitarbeiter Paul Adolph den Abbau dieser Hürde bereits an.

  • Kein Hinweis auf eine Linux-Unterstützung durch Chrome (Bild: Netflix, Screenshot: Golem.de
Kein Hinweis auf eine Linux-Unterstützung durch Chrome (Bild: Netflix, Screenshot: Golem.de
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In einer E-Mail an die Ubuntu-Enwickler hat er diese gebeten, die Bibliothek NSS zu aktualisieren, da für eine komplette Linux-Unterstützung des Videostreaming-Dienstes wohl die Version 3.16.2 oder höher ausreiche. NSS, das für Network Security Services steht, wird von Mozilla entwickelt und bietet verschiedene kryptographische Funktionen an. Unter Linux verwenden die Google-Browser Chrome und Chromium ebenfalls NSS für die Kryptographie.

Nachdem über die Quellen von Ubuntu die neuen Pakete verteilt worden sind, bestätigte Adolph, dass die Funktionen alle wie gewünscht funktionierten und die Entscheidung für eine Aufhebung des Filterns nun allein bei Netflix liege. Offensichtlich hat sich das Unternehmen dafür entschieden und ermöglicht damit allen Linux-Nutzern mit einer entsprechend aktuellen NSS-Bibliothek technisch uneingeschränkten Zugriff auf seine Dienste.

Zu diesem Linux-Start für Netflix hat sich das Unternehmen bisher nicht offiziell geäußert. Darüber hinaus erscheint bei der Verwendung eines anderen Browsers als Google Chrome nach wie vor die Fehlermeldung, dass nur Windows, Mac OS X sowie Chromebook und Chromebox verwendet werden können, was klar den Tatsachen widerspricht.

Dass ausschließlich Chrome verwendet werden kann, liegt an dem DRM, das über die Encrypted Media Extension (EME) umgesetzt wird. Dieser Web-Standard, der sich noch im Entwurfsstadium befindet, kann in freien Browsern wie Chromium oder Firefox noch nicht genutzt werden, an der Umsetzung wird aber gearbeitet. Eigenen Aussagen zufolge funktioniert der HTML5-Player von Netflix auch in Safari unter dem kommenden Mac OS X Yosemite sowie im Internet Explorer 11 unter Windows 8.1. Wann das bisher verwendete proprietäre Silverlight-Plugin jedoch endgültig zugunsten der neuen Technik abgelöst wird, ist derzeit nicht bekannt.



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most 11. Okt 2014

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Ich schaue auch gern netflix und Instant...

Anonymer Nutzer 11. Okt 2014

Ja,eine Dual-CPU die über ein 128 bit SIMD Instruction-Set verfügt und über viermal...

L_Starkiller 11. Okt 2014

k.T.

janitor 10. Okt 2014

Sieh es doch einmal anders herum. Der Sinn von DRM ist es, ein einfaches Kopieren der...

SelfEsteem 10. Okt 2014

Der Sinn hinter einem Wasserzeichen ist nicht, dass Endgeraete es pruefen. Sowas...


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