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Verfügbarkeit und Fazit

Das HTC Vive Pro ist bei diversen Drittanbietern in Deutschland verfügbar. Es kostet ab 880 Euro, etwa bei Alternate. Im Paket enthalten ist nur das Headset und eine Anschlussbox, Zubehör muss dazugekauft werden.

Fazit

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Ganz klar, das HTC Vive Pro ist das derzeit beste VR-Headset für den Endkundenmarkt, das wir ausprobiert haben. Das liegt an mehreren Punkten: Trotz des höheren Gewichtes lässt es sich wesentlich angenehmer einstellen und tragen als das Vorgängermodell - selbst von Menschen mit großen Köpfen und Brille auf der Nase. Der Kunststoffkopfbügel ist gut verarbeitet und durch die üppige Polsterung sehr bequem.

Es gefällt uns auch, dass das Vive Pro mit integrierten Lautsprechern einen entscheidenden Nachteil des normalen Vive gegenüber etwa dem Oculus Rift ausgleicht. Die Ohrmuscheln haben einen guten Klang und überzeugen in VR-Spielen. Die Arme lassen sich flexibel einstellen oder einfach hochklappen, sollten wir sie nicht benötigen.

  • HTC Vive Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HTC Vive Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gebogener Tragebügel (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ohrmuscheln sind nicht geräuschisolierend. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Umfang des Bügels lässt sich einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fest verbaute Kopfhörer sind ein Vorteil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Unterseite lassen sich die Lautstärke und das Mikrofon einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Linsen des Vive Pro mit nur 3,5-Zoll-Diagonale (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Polsterung ist sehr komfortabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bisher haben die zwei Kameras noch keine Funktion. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Entfernung der DIsplays zum Auge lässt sich einstellen... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... genau wie der Displayabstand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HTC Vive Pro (links) und Vive (rechts) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Vive ist kleiner und leichter als die Pro-Version. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HTC Vive Pro (links) und Vive (rechts) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HTC Vive Pro (unten) und Vive (oben) (Bild: Martin Wolf/Golem.de))
  • HTC Vive Pro (links) und Vive (rechts) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HTC Vive Pro (links) und Vive (rechts) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Vive Pro hat ein sichtbar kleineres Pixelraster. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Raster des Vive ist klar erkennbar. .(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Kopf lässt sich das Vive Pro gut tragen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Umfang des Bügels lässt sich einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Bildqualität der höher auflösenden Displays auf jedem Auge ist deutlich besser. Das merken wir vor allem durch das feinere Fliegengitter, das die OLED-Panels mit sich bringen: Es fällt beim Vive Pro wesentlich weniger auf.

All das bekommt aber ein überwältigendes Kontraargument. Der Preis ist mit 880 Euro einfach absurd hoch angesetzt. Das gilt speziell bei einem Blick in die Verpackung des Vive Pro. Wo sind die Controller? Wo sind die Basisstationen? Sämtliches Zubehör fehlt hier. HTC setzt voraus, dass wir bereits ein HTC Vive besitzen oder uns die teure, aber zur Nutzung notwendige Zusatzhardware für den gleichen Preis dazukaufen.

Ein einsatzbereites Komplettsystem kostet demzufolge nicht 880 Euro, sondern fast 1.500 Euro - zumindest für VR-Einsteiger. Dadurch eignet sich das Vive Pro, wenn überhaupt, nur für Enthusiasten oder den Einsatz im Business-Bereich - etwa im Architektenbüro oder Grafikerstudio. Alle anderen greifen zur wesentlich günstigeren herkömmlichen Version, optional mit dem Deluxe Audio Strap als Zubehör, das dieses so komfortabel wie das Pro macht. Auch Windows-Mixed-Reality-Headsets sind eine Alternative - genauso wie das Oculus Rift.

 Pixel nicht mehr ganz so leicht sichtbar
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Arestris 18. Apr 2018

Entschuldigung, aber schon mal ein HMD aufgehabt? Dann sollte klar sein, ein fehler- und...

motzerator 16. Apr 2018

Hab Geduld. Jetzt kommt erst mal die PS5. Die nächste Generation von VR (die mit den...

Dwalinn 16. Apr 2018

Wenn ich sowas als Ersatz für einen Monitor haben will will ich keine Kompromisse...

jokey2k 15. Apr 2018

Du solltest es nochmal mit einer Vive an einem vernünftigem PC probieren... Framedrops...

mojocaliente 14. Apr 2018

Das ist wohl ein Peak in der Nachfrage, den ich auch beim Release der Vive gesehen habe...


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