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HTC Vive Pro ausprobiert: VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort

HTCs Vive Pro hat eine feinere Auflösung und integrierte Kopfhörer, trägt sich bequemer und ist optional drahtlos. Nutzer können das VR-Headset mit ihren bisherigen Basisstationen oder mit SteamVR Tracking 2.0 für mehr Fläche verwenden.

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HTC Vive Pro
HTC Vive Pro (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

HTC hat das Vive Pro auf der Consumer Electronics Show 2018 in Las Vegas vorgestellt. Das Virtual-Reality-Headset folgt auf das bisherige Vive, weist aber unter anderem eine leicht höhere Displayauflösung auf und integriert verbesserte Kopfhörer - bisher war der Deluxe Audio Strap notwendig. Wir haben das Headset nach der Pressekonferenz ausprobieren können.

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Das Vive Pro zeigt 2.880 x 1.600 Pixel auf zwei OLED-Panels statt 2.160 x 1.200 Bildpunkte und somit fast 80 Prozent mehr Pixel. Vermutlich stammen die Displays von Samsung, denn das Odyssey-Headset der Südkoreaner für Windows Mixed Reality hat die gleiche Auflösung. Beim kurzen Aufsetzen in Las Vegas war die gestiegene Pixeldichte sofort sichtbar, da HTC eine Demo mit viel Text verwendete - eine sinnvolle Entscheiden. Die einzelnen Subpixel sind aber noch erkennbar und die Fresnel-Linsen zeigen leichte Strahlenbünden.

Für die Akustik verbaut HTC beim Vive Pro integrierte Kopfhörer, die verglichen mit dem optionalen Deluxe Audio Strap des ursprünglichen Vive eine höhere Audioqualität aufweisen sollen. Mit im Headset stecken zudem zwei Mikrofone statt eines. Ob das Vive Pro tatsächlich besser klingt, können wir noch nicht sagen - zumindest schmiegen sich die Ohrmscheln an den Kopf an und dämmen Umgebungsgeräusche recht gut.

Generell soll sich das Vive Pro bequemer tragen lassen als das Vive, da HTC das Headset etwas leichter gestaltet hat und es besser ausbalanciert sein soll. Am Hinterkopf befindet sich das vom Deluxe Audio Strap bekannte Drehrad, womit das Head-mounted Display leichter an die Kopfform anpassbar ist als mit Klettbändern. Unser Ersteindruck: Das Vive Pro sitzt weniger stirnlastig, ein großer Unterschied zum Deluxe Audio Strap war nicht spürbar.

Das Vive Pro funktioniert mit SteamVR Tracking 1.0, ist also abwärtskompatibel zum bisherigen Lighthouse-System. Es unterstützt aber auch SteamVR Tracking 2.0 mit vier Basisstationen für 100 m² statt 25 m² Spielfläche. Ob die beiden neuen Kameras an der Front für Inside-Out-Tracking genutzt werden können, bleibt vorerst offen. Spiele verwenden sie höchst selten.

  • HTC Vive Pro (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • HTC Vive Pro (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • HTC Vive Pro (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • HTC Vive Pro (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • HTC Vive Pro (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • HTC Vive Pro (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • HTC Vive Pro (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • HTC Vive Pro (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • HTC Vive Pro (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
HTC Vive Pro (Foto: Marc Sauter/Golem.de)

Noch im ersten Quartal 2018 will HTC das Vive Pro für bisherige Kunden als Upgrade verkaufen, später dann als Kit - Preise wollte das Unternehmen nicht nennen. Im Sommer 2018 folgt zudem ein Wireless-Adapter, der auf Intels Wigig-Standard basiert.



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xmaniac 28. Feb 2018

Die neunen Panels haben deutlich weniger Screendoor und keine Pentile Matrix. Bei 2x4k...

Torbey 31. Jan 2018

Ich habe die normale Version der Vive für 4 Wochen gemietet und war richtig begeistert...

Achranon 11. Jan 2018

Evtl. auch interessant das Virtual Screen, eine der andere Softwarelösungen, erlaubt 3D...

ms (Golem.de) 10. Jan 2018

Kickt vermutlich der Spacewarp rein, spricht 45 fps mit synthetisierten Frames.

Hotohori 10. Jan 2018

Benutzen könnte man es dafür eventuell, kommt auf die Kameras an. Aber sieht mir nicht...


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