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HTC Vive: 15.000 VR-Headsets in zehn Minuten verkauft

Einen kleinen Einblick in die Verkaufszahlen von Virtual-Reality -Headsets hat ein Mitarbeiter von HTC ermöglicht. Viele Fragen rund um den Markterfolg der Systeme bleiben aber noch offen.
/ Peter Steinlechner
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HTC Vive Pre auf der CES 2016 (Bild: HTC/Valve)
HTC Vive Pre auf der CES 2016 Bild: HTC/Valve

In den ersten zehn Minuten, nachdem Onlinebestellungen des HTC Vive(öffnet im neuen Fenster) am 29. Februar 2016 möglich waren, sind mehr als 15.000 Einheiten der VR-Brille vorbestellt worden. Das hat ein Mitarbeiter von HTC per Twitter(öffnet im neuen Fenster) gemeldet. Weitere Angaben gibt es nicht, trotzdem ermöglicht die Zahl einen kleinen Einblick in den noch jungen Markt. 15.000 Stück in zehn Minuten sind im Vergleich mit neuen Smartphones oder Konsolen zwar wenig, aber für ein derart neues und relativ teures System dürften die Hersteller HTC und Valve mehr als zufrieden sein.

HTC Vive – Trailer (MWC 2016)
HTC Vive – Trailer (MWC 2016) (00:51)

In den USA müssen Käufer rund 800 US-Dollar (vor Steuern) zahlen. In Deutschland kostet das VR-Headset 899 Euro, dazu kommen Versandkosten in Höhe von 61 Euro. HTC liefert das Vive mit zwei Tracking-Controllern und zwei Laserbasiseinheiten aus. Die Auslieferung erfolgt ab dem 5. April 2016. Wer jetzt erst bestellt, muss voraussichtlich bis Mai 2016 warten.

Der große Konkurrent von HTC Vive, nämlich Oculus Rift, hat bislang keine Absatzzahlen genannt. Sie dürften wegen der größeren Bekanntheit des Geräts, wegen des niedrigeren Preises und des früheren Starts vermutlich noch höher sein.


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