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Zwei Lautsprecher und aktive Lärmunterdrückung

HTC betont bei der Vorstellung des U11 den Sound des Smartphones. Das Gerät kommt mit zwei Lautsprechern, wovon der untere im normalen Modus mehr Bässe als der obere wiedergibt. Im Theatermodus, der für das Querformat gedacht ist, wird der Klang in Stereo wiedergegeben. Wir müssen manuell zwischen den beiden Modi umschalten - das Mate 9 von Huawei macht das automatisch, was komfortabler ist.

  • Der untere Bereich des Rahmens des U11 kann gedrückt werden - Nutzer lösen damit verschiedene voreingestellte Funktionen aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • So können wir beispielsweise direkt die Kamera starten und auch ein Foto machen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das U Ultra in den verschiedenen Farbvarianten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das U Ultra in den verschiedenen Farbvarianten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das U Ultra in den verschiedenen Farbvarianten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der mitgelieferte Kopfhörer unterstützt automatische Lärmunterdrückung - das funktioniert aber nur am U11 selbst, da sie vom Telefon berechnet wird. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue U11 von HTC (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das U11 hat einen 5,5 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Inneren des U11 arbeitet Qualcomms Snapdragon 835. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Vom Design her folgt das U11 dem im Januar 2017 vorgestellten U Ultra. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wie das U Ultra und das U Play hat auch das U11 eine schimmernde Oberfläche. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das U11 wird in Deutschland zunächst in vier verschiedenen Farbvarianten verfügbar sein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das U11 über einen USB-Typ-C-Anschluss, an den auch die mitgelieferten Kopfhörer angeschlossen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera des U11 hat 16 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des U11 ist blickwinkelstabil und macht einen sehr guten ersten Eindruck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hauptkamera des U11 hat 12,2 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Vom Design her folgt das U11 dem im Januar 2017 vorgestellten U Ultra. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Mit den vier eingebauten Mikrofonen sollen Audioaufnahmen besonders plastisch wirken. Die Mikros stellen HTC zufolge eine geringe Belastung für die Akkulaufzeit dar und sollen auf 1,5 Meter Entfernung um 50 Prozent akkurater als die des HTC Ten sein.

Videos mit ausgerichtetem Sound

Interessant ist das simulierte Richtmikrofon: Filmen wir mit der Kamera eine Szene und zoomen heran, soll das U11 sich vom Sound her auf den herangezoomten Bereich konzentrieren. Etwaige Geräusche hinter uns beispielsweise sollen ausgeblendet werden. Diese Funktion konnten wir während unseres ersten Kurztests noch nicht ausreichend ausprobieren.

HTC legt dem U11 hochwertig wirkende Kopfhörer bei, die sich mit Hilfe eines Konfigurationsprogramms auf die anatomischen Eigenheiten des Ohrs des Nutzers einstellen lassen. Dies hatte HTC mit dem U Ultra eingeführt. Dank des Snapdragon 835 beherrscht das U11 anders als das U Ultra allerdings auch aktive Lärmunterdrückung (ANC): Diese wird im Gerät selbst verarbeitet und funktioniert nur mit den mitgelieferten Kopfhörern. Erfreulich ist, dass HTC diesmal auch einen USB-C-Klinkenadapter beilegt - wie das U Ultra hat das neue Smartphone nämlich auch keinen Klinkenanschluss mehr.

Das U11 unterstützt Cat16-LTE und WLAN nach 802.11ac. Bluetooth läuft in der Version 4.2, ein NFC-Chip und ein GPS-Empfänger sind eingebaut. Das Smartphone hat einen USB-Typ-C-Anschluss, der mit USB 3.1 kompatibel ist.

Auslieferung mit Android 7.1.1

Das Gehäuse des U11 ist nach IP67 vor Staub und Wasser geschützt. Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat eine Nennladung von 3.000 mAh und ist dank Quickcharge 3.0 schnellladefähig. Innerhalb von 30 Minuten soll das U11 50 Prozent seines Akkus aufladen können. Die Standby-Zeit soll bis zu 14 Tage betragen, die Sprechzeit bis zu 24,5 Stunden. Ausgeliefert wird das U11 mit Android in der Version 7.1.1 und HTCs Sense-Oberfläche.

Fazit

Das HTC U11 ist ein technisch starkes Smartphone, das gut verarbeitet ist. Mit dem Snapdragon 835 setzt HTC auf Qualcomms aktuellen Prozessor, auch die restliche Hardware-Ausstattung ist hochwertig.

Viel Wert legt der Hersteller wieder auf die Kamera und diesmal auch die Audiofähigkeiten des Smartphones. Interessant finden wir die Richtmikrofon-Funktion und die ANC-fähigen Kopfhörer - praktisch, dass das neue Smartphone diese hilfreiche Funktion bietet.

Über den Sinn von Edge Sense hingegen scheiden sich bei uns die Geister: Einerseits sind wir immer für manuelle Bedienmöglichkeiten an einem Smartphone zu haben, andererseits sind wir uns nicht sicher, ob Edge Sense in der letzten Konsequenz wirklich etwas bringt. Stellenweise sind wir mit der bisherigen Art und Weise der Bedienung schlicht genauso schnell oder nur marginal langsamer. Es bleibt abzuwarten, was HTC sich hier noch einfallen lässt.

Das HTC U11 kostet 750 Euro und ist ab dem 16. Mai 2017 vorbestellbar. In den Handel kommt das Smartphone weltweit am 1. Juni 2017. Das Gerät ist in Schwarz, Weiß, Blau und Silber erhältlich.

 Smartphone-Quetschen mit Edge Sense
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Karmageddon 22. Mai 2017

Aus meiner Sicht gäbe es diverse Punkte, mit denen sich HTC von Samsung absetzen könnte...

TarikVaineTree 22. Mai 2017

Dann ist das nicht ein Problem zu großer Smartphones (denn der Markt gibt ihnen recht...

Anonymer Nutzer 16. Mai 2017

Einer Firma wie HTC kann man nicht vertrauen, Beziehungsweise kann dieser nichts mehr...


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