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Schiffbruch in der Virtual Reality

Direkt nach dem Aufsetzen der Brille erblicke ich die digitalen Versionen meiner Controller, sie befinden sich ohne spürbare Verzögerung immer genau da, wohin ich meine Hände halte, strecke oder kippe. Dann folgt eine Anweisung: "Lauf ein wenig umher, um ein Gefühl für den Raum zu bekommen. Dann wird die VR-Erfahrung besser."

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Ich fühle mich in meinem digitalen Raum direkt wohl, ducke mich und gucke in alle Richtungen. Bewege ich mich nahe an den Begrenzungen des Tracking-Bereichs - und gleichzeitig nicht weit von den realen Wänden entfernt -, macht mich ein Raster darauf aufmerksam. Es variiert in seiner Sichtbarkeit, je nachdem, wie weit ich von einer Beule entfernt bin.

Den begehbaren Raum einzuschätzen, ist aber sowieso nicht schwer, da die Virtual Reality Begrenzungen simuliert, die ich im echten Leben nicht überschreiten würde: Die erste Demonstration beginnt zum Beispiel auf einem gesunkenen Schiff, unter Wasser. Die Planken und der Bug des Wracks begrenzen meinen Bewegungsspielraum. Aber auf dem löchrigen Deck vergnüge ich mich damit, Fische mit meinen Händen zu verscheuchen und Wasserwirbel zu erzeugen.

Die Demo, "The Blue" genannt, endet mit einem imposanten Blauwal, der an mir vorbeizieht. Ehrfürchtig setze ich mich hin und schaue ihm zu. Ich frage: "In welcher Grafikengine sind die Demos programmiert?" - "Alles, was du hier siehst, ist in Unity und Steam VR entstanden. Von Indie-Entwicklern und von Valve selbst", schallt es aus der echten Welt zurück.

Szenenwechsel: Ich stehe in einer Küche. Sie hat die perfekte Größe für meinen begehbaren Raum, denke ich. Über meine Kopfhörer erfahre ich, was zu tun ist: "Mach dir eine Suppe." Das kann ich, denke ich, und sehe einen Topf, Zwiebeln, Karotten und hinter mir auch ein Messer. Mit dem Pinzettengriff - dem Druck von Daumen und Zeigefinger - schnappe ich es mir und mit der Linken greife ich nach dem Gemüse. Alles klappt, wie ich mir das vorstelle - doch dann zerbricht die Klinge.

Amüsiert durchsuche ich die Küche nach weiteren Messern und werde auf der Mikrowelle und hinter den Cornflakes fündig - aber auch sie zerbrechen bei der ersten Anwendung. "Na, dann brate ich mir eben ein Ei", überlege ich, doch bevor ich zur Pfanne greifen kann, verschwindet die Küche schon vor meinen Augen und ich stehe zwischen zahlreichen Spielzeugsoldaten auf einem Holztisch - fast wie bei Warhammer.

  • Re Vive von HTC und Valve (Fotos: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Re Vive von HTC und Valve
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Re Vive von HTC und Valve

Diese Demo heißt Quar, erfahre ich und werde ermutigt, mich wie ein Gott zu fühlen. Interagieren kann ich mit dieser Welt aber leider noch nicht. Aktuell ist sie nur zum Anschauen. Anders als in den vorherigen Demos kann ich mich hier auch durch die 3D-Objekte bewegen.

 HTC Re Vive ausprobiert: Räumt schon mal die Keller leer!Virtual-Reality-Date mit Glados 
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ChemoKnabe 16. Mär 2015

Ich denke das keiner der Mitstreiter Oculus überholen wird. Oculus hat einen entscheiden...

ChemoKnabe 16. Mär 2015

http://www.cnet.com/news/oculus-vr-buys-hand-tracking-expert-nimble-vr/ Die Vive kann...

tibrob 12. Mär 2015

Ok, verstehe, danke. So ergibt das natürlich Sinn. Dachte, das wäre so wie bei der Oculus...

shazbot 06. Mär 2015

Ich stimme dir auch zu. Schau mal den Rahmen der Metalltür an, wo er den Heben zieht...

mcfly1982 06. Mär 2015

Super wär ein Spiel wo man als Captain auf einer Raumschiffbrücke Befehle erteilen muss...


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