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Das HTC One
Das HTC One (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Alugehäuse und viel Netzwerk

Die Rückseite des Gehäuses besteht ebenso aus gebürstetem Aluminium wie die Abdeckungen der beiden Lautsprecher auf der Vorderseite über und unter dem Bildschirm. Das lässt das Gehäuse nicht nur hochwertig wirken, sondern verleiht dem HTC One Griffigkeit. Trotz Metalls ist das Gerät mit 143 Gramm vergleichsweise leicht. Das Nexus 4 mit seiner Vorder- und Rückseite aus Gorilla-Glas wiegt 145 Gramm, das Galaxy S3 mit seinem Kunststoffgehäuse 132 Gramm. Die Schaltflächen für die Lautstärke und das Ein- und Ausschalten des Geräts sind etwas zu sehr in das Gehäuse eingepasst und lassen sich deshalb schwer ertasten. Einen Einschub für eine Speicherkarte gibt es nicht. Das HTC One wird mit 32 GByte internem Speicher ausgeliefert. Der Arbeitsspeicher hat Platz für 2 GByte.

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Mit seinen Maßen von 137,4 x 68,2 x 9,3 mm ist das HTC One in etwa so groß wie andere aktuelle Smartphones mit 4,7-Zoll-Display, etwa das Galaxy S3, dessen Gehäuse 136,6 x 70,6 x 8,6 mm misst. Zum Vergleich: Das Gehäuse von Sonys Xperia Z ist mit seinem 5-Zoll-Display 139 x 71 x 8 mm groß und lässt sich nur mit Mühe einhändig bedienen.

Fest verbauter Akku

Die Rückseite des HTC One lässt sich nicht entfernen und demnach auch der Lithium-Polymer-Akku mit einer angegebenen Nennladung von 2.300 mAh nicht ohne weiteres wechseln. Bei Volllast gibt das Alugehäuse übermäßig viel Wärme ab. Wir haben dort über 40 Grad Celsius gemessen - im diesjährigen Spätwinter ist das HTC One ein idealer Taschenwärmer. Mit eingeschalteten Stromsparfunktionen hielt es im Normalgebrauch etwa eineinhalb Tage durch. Dabei war das LTE-Modul aktiv und wir riefen E-Mails, Twitter und Facebook ab, surften ausgiebig im Internet und spielten ab und zu. Unter Volllast war der Akku in 3,5 Stunden leer, ein durchschnittlicher Wert.

Überdurchschnittliche Netzwerkanbindung

Außer mit LTE in den Frequenzen 800/1.800/2.600 MHz, UMTS in den Frequenzen 850/900/1.900/2.100 MHz sowie GSM in den Frequenzen 850/900/1.800/1.900 MHz verbindet sich das HTC One nach IEEE 802.11 a/n und b/g/n mit dem Netz. Außerdem beherrscht es als eines der ersten Smartphones in unseren Tests WLAN nach IEEE 802.11 ac und könnte theoretisch Daten mit einer Geschwindigkeit von 1.750 MBit/s empfangen. Zudem ist das HTC One DLNA-fähig und überträgt Daten per Bluetooth in Version 4.0 und NFC. Über den Micro-USB-Anschluss auf der Unterseite des Smartphones lässt sich der Bildschirminhalt über einen MHL-Adapter oder direkt über ein HDMI-Kabel auf einen externen Bildschirm übertragen. Zudem hat es einen Infrarotsender, mit dem sich Geräte der Unterhaltungselektronik steuern lassen sollen. Seitlich am Gehäuse ist der Einschub für die Micro-SIM-Karte, der mit einem Dorn geöffnet werden muss.

Blink-, Blink-, Blinkfeed

Unter dem 4,7-Zoll-Bildschirm gibt es nur noch zwei Tasten: die Home- und die Zurück-Taste. Auf dem Homescreen werden Nachrichten eingeblendet, die Funktion nennt HTC Blinkfeed. Sie bestehen aus Meldungen, die mit Fotos gespickt sind, und ähneln den Kacheln von Windows 8. Ein Tippen auf ein Foto ruft die Webseite mit der Meldung auf. Noch sind dort vergleichsweise wenige Inhalte zu sehen, sie stammen von der Nachrichtenagentur dpa, dem Magazin Stern sowie von Technikmedien wie Engadget und Gizmodo. Dazwischen werden Tipps zur Nutzung des HTC One oder Termine aus dem Google-Kalender angezeigt.

Für die Bereitstellung von Medieninhalten in Blinkfeed ist das Unternehmen Mobiles Republic zuständig. Die Meldungen werden über einen RSS-Feed bereitgestellt, der neben Text auch Fotos oder Videos enthalten darf. Durch einmaliges Tippen auf eine Meldung wird die Webseite mit dem Originalartikel aufgerufen.

Blinkfeed nimmt dabei fast den gesamten Bildschirm in Anspruch, oben bleibt noch Platz für aktuelle Wettermeldungen. Der Nachrichtendienst lässt sich nicht abschalten oder vom Standard-Homescreen entfernen. Der Nutzer kann immerhin Nachrichtenanbieter auswählen und das Abrufen neuer Meldungen bei nur aktiver WLAN-Verbindung beschränken. Wen Blinkfeed nervt, der kann selbst bis zu zwei zusätzliche Homescreens einrichten oder einen der zwei bereits vorhandenen Homescreens als Standard definieren. Sie lassen sich dann über die Hometaste unter dem Bildschirm aufrufen. Ein Doppeltippen auf selbige öffnet den Taskmanager.

 HTC One im Test: Smartphone-Bolide mit SpaßkameraVerrauschte Bilder und Zoe-Clips 

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SoniX 06. Jul 2013

Hey, weiß jemand ob der Blinkfeed deaktivierbar ist? Also ob man es komplett ausmachen...

ronlol 03. Apr 2013

Lustigerweise gibts das HTC One auf dem chinesischen Markt mit SD Slot und Dual SIM. Da...

Normen 03. Apr 2013

Ein Beispielvideo in einem Bus mit getönten Scheiben anzufertigen ist extrem sinnfrei!

katzenpisse 03. Apr 2013

Auch bei den popligen Objektiven in Smartphones?

katzenpisse 03. Apr 2013

Nach meiner Erfahrung kaufen solche teuren Smartphones genau diejenigen, die es sich...



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