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HTC One A9 im Test: Gut ist manchmal zu wenig

Das One A9 soll es richten: HTCs neues Smartphone sieht gut aus, hat einen Fingerabdrucksensor und als eines der ersten Geräte Android 6.0. Im Inneren ist es aber nur ein Smartphone der gehobenen Mittelklasse - für einen verhältnismäßig hohen Preis.

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HTCs neues Smartphone One A9
HTCs neues Smartphone One A9 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Jahr 2015 war für HTC bisher kein gutes: Quartale mit Verlusten reihten sich aneinander, der Börsenkurs des taiwanischen Traditionsherstellers von Android-Smartphones ist rapide gesunken. Weitere Verluste werden erwartet, zahlreiche Mitarbeiter sollen entlassen werden.

Inmitten dieser Turbulenzen präsentiert HTC ein neues Smartphone: Das One A9 ist zwar Mitglied der One-Familie, unterscheidet sich aber sowohl äußerlich als auch bei einigen Hardwarespezifikationen von den bisherigen M-Modellen. Insgesamt ist das One A9 eher im gehobenen Mittelklassebereich angesiedelt als im Topsegment.

  • Das neue HTC One A9 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Android-Smartphone hat einen 5-Zoll-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anders als die One-M-Modelle hat das One A9 vorne keine Stereolautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera auf der Rückseite hat 13 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das One A9 über einen herkömmlichen Micro-USB-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ist in den Home-Button integriert und reagiert sehr schnell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf den ersten Blick weist das One A9 Ähnlichkeiten mit den aktuellen iPhones auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im direkten Vergleich werden die Ähnlichkeiten ersichtlich - hier durch die unterschiedliche Farbgebung etwas verdeckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone 6 und das HTC One A9 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Gestaltung der Rückseiten ähnelt sich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone 6 und das HTC One A9 nebeneinander (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das neue HTC One A9 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das ist auch am Preis ersichtlich: Das Smartphone kostet etwas weniger als die Topmodelle der Konkurrenz, ist mit 580 Euro aufwärts aber dennoch nicht günstig. Ob das One A9 das Zeug hat, HTC aus der gegenwärtigen Krise zu helfen, hat sich Golem.de im ausführlichen Test angeschaut.

Parallelen zum iPhone erkennbar

Äußerlich dürfte sich bei vielen Betrachtern des One A9 ein Gedanke aufdrängen: "Das Teil sieht aus wie ein iPhone". Tatsächlich gibt es einige Parallelen: Die Front sieht der eines iPhone 6 und 6S auch in der Größe zum Verwechseln ähnlich, die Rückseite zeigt wie die aktuellen iPhones relativ breite Antennenstreifen aus Kunststoff. Insgesamt sind diese bei HTCs neuem Smartphone aber weniger aufdringlich als bei den iPhones. Verschwunden sind die Stereolautsprecher auf der Vorderseite, stattdessen hat das One A9 einen Speaker am unteren Rand.

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In der Diskussion, wer bei wem beim Design abgeguckt hat, muss man allerdings auch bedenken, dass HTC zu den ersten Herstellern von Smartphones mit Metall-Unibody-Gehäuse gehörte. Wohlwollend ließe sich also auch argumentieren, dass die Formgebung des One A9 das Resultat eines Entwicklungsprozesses ist - auch wenn die Ähnlichkeiten mit dem iPhone tatsächlich frappierend sind. So oder so ist das Resultat, dass das One A9 gut aussieht, sich gut anfühlt, hervorragend verarbeitet ist und angenehm in der Hand liegt.

HTC bleibt dem 5-Zoll-Display treu

Das Display des One A9 ist 5 Zoll groß, womit HTC auch bei seinem neuen Smartphone der Größe seiner bisherigen One-Modelle treu bleibt. Die Auflösung beträgt 1.920 x 1.080 Pixel, was eine Pixeldichte von 440 ppi ergibt - dementsprechend scharf werden Displayinhalte angezeigt.

Schneller Fingerabdrucksensor 
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Lagaz 31. Okt 2015

Nicht nur faul, sondern auch psychisch soweit manipulierbar, bis sie glauben, von etwas...

Firesign 31. Okt 2015

Also Bitte! Bspw. Filme anschauen, die nicht MP4 sind, oder die ewige MP3 Problematik...

exxo 29. Okt 2015

HTC geizt immer mit dem Akku. Das hat sich leider nie geändert...

exxo 29. Okt 2015

Smartphones sind genauso wie Computer in der "Good Enough" Phase angekommen. Diese...

Anonymer Nutzer 29. Okt 2015

Ich wollte ja auch nur darauf Hinweisen das es hier nur um Res­sen­ti­ments geht. Deshalb...


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Resident Evil 2 Remake - Fazit

Sprechtext

Fazit

Bei Capcom haben sie derzeit in Sachen Horror ein monstermäßig gutes Händchen. Nach dem hervorragenden Resident Evil 7 ist auch das Remake des zweiten Serienteils geglückt. Das neue Resident Evil 2 fühlt sich nicht wie ein Remake an, sondern wie ein frisch programmiertes Spiel. Das schafft sogar das Kunststück, Fans des Originals zu fesseln und gleichzeitig Neulinge in den Bann von Raccoon City zu ziehen.

Natürlich wissen Kenner der Version von 1998 über die Rahmenhandlung und das Ende schon Bescheid. Dank der überarbeiteten Umgebungen und zusätzlicher Details bieten die Abenteuer von Leon und Claire dennoch wieder Spannung - mit dem zusätzlichen Reiz, die alte mit der überarbeiteten Fassung vergleichen zu können. Die geänderte Steuerung inklusive der Verteidigungsoptionen etwa mit dem Messer funktioniert wunderbar.

Vor allem aber ist die Mischung aus Action und Adventure inklusive der sehr fairen Rätsel gelungen. Auf Dauer haben uns nur die manchmal langen Laufwege gestört - vor allem, wenn wir nur wegen Platzmangel im Inventar ständig zwischen dem aktuellen Einsatzort und einem Sicherheitsraum pendeln mussten.

Grafik und Stimmung sorgen für mehr als nur gepflegtes Denken, Kämpfen und Gruseln. Dazu kommen übrigens auch einige Ekelanimationen, wegen denen Minderjährige und empfindliche Naturen lieber einen Bogen um Resident Evil 2 machen sollten. Alle anderen sollten sich dieses rundum gelungene Remake nicht entgehen lassen.

Resident Evil 2 Remake - Fazit Video aufrufen
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