Mittelklasse-Prozessor im Topgehäuse
Als Prozessor hat HTC für das One A9 Qualcomms Snapdragon 617 gewählt, ein 64-Bit-fähiges Acht-Kern-SoC mit vier auf 1,5 GHz und vier auf 1,2 GHz getakteten Kernen. Die Weiterentwicklung des Snapdragon 615 ist ein klassischer Mittelklasse-Chip, der sich gut für alltägliche Aufgaben eignet. Mit seiner Adreno-405-Grafikeinheit kommt das SoC bei grafisch aufwendigeren Anwendungen wie beispielsweise Spielen jedoch schnell an seine Grenzen: Das Rennspiel Riptide GP2 läuft bei höchsten Grafikeinstellungen nicht immer flüssig.
Dies spiegeln auch die Benchmark-Werte wider: Im Geräte-Benchmark Geekbench 3 erreicht das One A9 einen Single-Wert von 745 Punkten - ein Wert, der noch über 100 Zähler unter dem ein Jahr alten Honor 6 liegt. Im Multi-Modus kommt das One A9 auf 3.018 Punkte. Im Icestorm-Unlimited-Test des 3DMarks erreicht es 9.153 Punkte, ebenfalls ein niedriger Wert. Die mit dem GFX Bench gemessene Grafikleistung liegt mit 6,7 fps im Manhattan-Offscreen-Test ebenfalls im niedrigen Bereich.
2 oder 3 GByte Arbeitsspeicher
Das One A9 gibt es in zwei Ausführungen: Das Modell mit 16 GByte internem Flash-Speicher hat 2 GByte Arbeitsspeicher, das 32-GByte-Modell hingegen 3 GByte RAM. Beide Varianten haben einen Steckplatz für Speicherkarten bis zu einer Größe von 2 TByte. Unser Testmodell ist die 16-GByte-Variante mit dem kleineren Arbeitsspeicher, was sich bei vielen geöffneten Apps auch bemerkbar macht: Das System kommt dann ab und an ins Stocken. Alltägliche Aufgaben erledigt das One A9 aber problemlos.
Die restliche Hardwareausstattung ist sehr gut: Das One A9 unterstützt neben Quad-Band-GSM und UMTS auch Cat7-LTE auf den Frequenzbändern 1, 35, 7, 8, 20 und 28. WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11ac, Bluetooth läuft in der Version 4.1. Ein GPS-Empfänger mit Glonass-Unterstützung ist eingebaut.
Android 6.0 und Sense 7
Das One A9 ist eines der ersten Android-Smartphones, das mit der neuen Version Android 6.0 alias Marshmallow auf den Markt kommt. Davon ist zunächst nicht viel zu sehen, denn das neue Smartphone hat wie gewohnt die HTC-Sense-Oberfläche, beim One A9 in der neuen Version 7. Diese ist verglichen mit älteren Sense-Versionen deutlich weniger bunt und eher unauffällig, unterscheidet sich aber auf den ersten Blick nur wenig vom direkten Vorgänger Sense 6.
So haben sich die Icons unter Sense 7 nicht merklich geändert, auch die Aufteilung des Startbildschirms ist gleich geblieben: Standardmäßig ist Blinkfeed vorgegeben, HTCs in den Home-Screen eingebettete Nachrichtenübersicht, die sich aber auch deaktivieren lässt. Das Einstellungsmenü ist wie das von Sense 6 übersichtlich und unaufdringlich aufgebaut.
Durchschnittlich gute Akkulaufzeit
Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat eine Nennladung von 2.150 mAh. HTC zufolge soll dies für bis zu 12 Stunden HD-Video-Wiedergabe und eine Standby-Zeit im UMTS-Netzwerk von bis zu 18 Tagen ausreichen. Wir konnten ein Full-HD-Video 6,5 Stunden lang anschauen, bevor der Akku schlappmachte - ein durchschnittlicher Wert. Bei alltäglicher Nutzung kommen wir mit dem One A9 locker über den Tag.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Schneller Fingerabdrucksensor | Verfügbarkeit und Fazit |










Nicht nur faul, sondern auch psychisch soweit manipulierbar, bis sie glauben, von etwas...
Also Bitte! Bspw. Filme anschauen, die nicht MP4 sind, oder die ewige MP3 Problematik...
HTC geizt immer mit dem Akku. Das hat sich leider nie geändert...
Smartphones sind genauso wie Computer in der "Good Enough" Phase angekommen. Diese...