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Das neue HTC 10
Das neue HTC 10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Vor dem Musikhören erstmal einen Hörtest machen

HTC hat zudem noch neue Softwareextras eingebaut. So können Nutzer ein eigenes Kopfhörerprofil anlegen, das individuelle Gehörcharakteristika berücksichtigt und so für einen besseren Klang sorgen soll. Zusätzlich gibt es eine Ein-Klick-Klangverbesserung, die alleine schon einiges bringt.

  • Das neue HTC 10 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse des 10 ist aus Aluminium, das Smartphone ist hochwertig verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera hat 12 Megapixel, die dank einer Größe von 1,55 µm mehr Licht einfangen sollen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat einen optischen Bildstabilisator - ein Novum bei Smartphones. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das 10 über einen USB-Typ-C-Stecker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Design des 10 führt die beim One A9 begonnene Designsprache fort. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist mit 5,2 Zoll etwas größer als bei HTCs vorigen Topmodellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des HTC 10 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein mit dem HTC 10 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem HTC 10 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem HTC 10 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Geladen wird das 10 über einen USB-Typ-C-Stecker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Haben wir den kleinen Hörtest hinter uns gebracht - der Nutzer muss dabei einzelne Tonfrequenzen von der Lautstärke her so regulieren, dass er sie hört -, lässt sich tatsächlich ein Unterschied in der Klangwahrnehmung feststellen. Insgesamt klingt über den eingebauten 24 Bit Digital-Analog-Konverter abgespielte Musik dann ausgewogener. Die in Deutschland mitgelieferten Kopfhörer, die einen besonders guten Klang versprechen, fanden wir letztlich aber weniger überzeugend als unsere Icons-Kopfhörer von Oneplus.

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Eine weitere Neuerung ist die App Boost+, die zunächst wie eines von vielen Optimierungsprogrammen wirkt: Nutzer können hier nicht mehr benötigte Dateien löschen, Apps deinstallieren oder Anwendungen mit einem Wisch-Code schützen. Enthalten ist aber auch die Funktion "Spiel Akku Booster", die bei Spielen die Auflösung auf Full-HD senkt, um die Akkulaufzeit zu verlängern. Nutzer können entscheiden, bei welchen Spielen das passieren soll. Dass ein derartiger Modus durchaus etwas bringt, hat die vergleichbare Funktion auf dem Samsung Galaxy S7 Edge in unserem Test gezeigt.

Starker Snapdragon 820 und 4 GByte Arbeitsspeicher

Die Benutzeroberfläche läuft in unseren Tests durchweg ruckelfrei, Apps starten schnell. Auch grafisch aufwendigere Spiele machen keine Probleme, was an der verbauten Hardware liegt. HTC verwendet als SoC Qualcomms Snapdragon 820, der wie im LG G5 auf 2,2 GHz getaktet ist. Zusammen mit 4 GByte RAM sorgt das stets für ausreichend Leistung.

Dementsprechend gut schneidet das 10 in den Benchmark-Tests ab: Im Geekbench erreicht das Smartphone einen durchschnittlichen Single-Wert von 2.346 Punkten, der Multi-Wert liegt bei 5.124 Zählern - beide Ergebnisse liegen sogar noch leicht über dem LG G5, das mit dem gleichen SoC ausgeliefert wird.

Auch beim Grafik-Benchmark GFX Bench erzielt das 10 Werte, die höher als die des G5 sind und außerhalb der gewohnten Messtoleranzen liegen: Im Manhattan-Test liegt das Offscreen-Ergebnis mit 45 fps 5 fps über dem Resultat des G5. Grund könnten neuere Treiber sein: Vor dem Test hat unser HTC-Gerät noch ein kleines Update erhalten. Im 3DMark liegt das 10 mit 27.343 Punkten fast gleichauf mit dem G5.

Leichte Drosselung bei Auslastung des SoC

Bei starker Auslastung drosselt der Snapdragon 820 allerdings: Spielen wir das grafisch aufwendigere Rennspiel Riptide GP 2 zehn Minuten lang, liefert das Smartphone im Geekbench-Gerätetest nur noch einen Single-Wert von 1.893 Punkten - das entspricht einem Leistungsverlust von knapp über 20 Prozent. Verglichen mit der Drosselung des Snapdragon 810 ist das jedoch merklich weniger und während des Spielens nicht bemerkbar - dadurch also durchaus noch vertretbar. Im LG G5 jedoch drosselte der Snapdragon 820 in unserem Test nicht, was für eine bessere Hitzeableitung im LG-Gerät spricht.

Die restliche Hardware lässt keine Wünsche offen: Das 10 unterstützt LTE auf den in Deutschland wichtigen Frequenzbändern 3, 7 und 20, WLAN beherrscht es nach 802.11ac. Bluetooth läuft in der Version 4.2, ein GPS-Empfänger und ein NFC-Chip sind eingebaut. Neben DNLA, Miracast und Google Cast unterstützt das Gerät auch drahtlose Bildschirmübertragungen per Airplay - und dürfte damit das erste Android-Smartphone sein, das Apples Standard beherrscht. Allerdings ist es uns nach zahlreichen Versuchen nicht gelungen, ein Bild an einen Apple TV zu übertragen. Lediglich der Ton kam an, weshalb die Funktion in dieser Form nur für Audioanwendungen taugt.

In Deutschland ist das 10 mit einer Speicherausstattung von 32 GByte erhältlich. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis zu einer Größe von 2 TByte ist eingebaut. Die Speicherkarte kann als Systemspeicher genutzt werden.

Boomsound-Lautsprecher mit zwei Einstellungen

Die Boomsound-Lautsprecher auf der Vorderseite geben Klänge getrennt als Hoch- und Tieftöner wieder. Der unten sitzende Lautsprecher übernimmt dabei die tiefen Frequenzen, der in der Ohrmuschel steckende obere Lautsprecher die hohen. Einen Stereoklang wie bei früheren One-Modellen gibt es in der Standardeinstellung nicht - die Ausgabe erfolgt in Mono. In den Systemeinstellungen gibt es die Möglichkeit, einen Theatermodus zu aktivieren; dieser ist in Stereo und kling voluminöser und räumlicher als die Standardeinstellung. Er eignet sich daher gut für Filme.

Der Akku des 10 hat eine Nennladung von 3.000 mAh, was HTC zufolge für eine Gesprächszeit von bis zu 27 Stunden und einer Standbyzeit von bis zu 19 Tagen reichen soll. Einen 1080p-Film konnten wir knapp acht Stunden lang anschauen - ein guter Wert. Über einen Tag kommen wir mit dem 10 problemlos, bei sparsamer Nutzung sind auch anderthalb Tage Nutzungsdauer drin.

Langsame Datenübertragung

Der USB-Port ist HTC zufolge ein USB-3.1-Gen-1-Anschluss, entspricht also USB 3.0. Leider wirkt sich das nicht positiv auf die Übertragung von Daten per USB-Kabel aus: Wir brauchen für eine 10-GByte-Datei stolze sieben Minuten. Grund ist der langsame Flash-Speicher: Dieser schreibt in unseren Tests mit nur 23 MByte/Sekunde, was geradezu unverschämt langsam ist. Gelesen werden Daten mit 212,7 MByte/Sekunde, was auch nicht besonders schnell ist. Zum Vergleich: Das LG G5 schreibt mit 144,3 MByte/Sekunde und liest mit 474,5 MByte/Sekunde, beim Galaxy S7 sind es jeweils 182 MByte/Sekunde und 636 MByte/Sekunde.

 HTC mistet Sense ausVerfügbarkeit und Fazit 

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Horsty 27. Apr 2016

Ich denke, wenn der Wortschatz für nicht mehr als verkackt ausreicht, dann...

Freiheit statt... 25. Apr 2016

So? Was sind das denn für Probleme bei der Materialwahl? Ich nutze heute noch als...

Thaodan 23. Apr 2016

Fand ich mit das Beste im Gegensatz zu Asop jemand ne Ahnung obs das noch gibt?

Niaxa 22. Apr 2016

Da liegt der Hund begraben. Samsungs Qualität ist mit dem S6 schon enorm gestiegen. Der...

ongaponga 22. Apr 2016

klingt erst mal toll aber bringt das auch etwas? Ich meine habe ich dadurch mehr Speicher...



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