Verfügbarkeit und Fazit

Das HTC 10 Evo soll Anfang Dezember 2016 in den Handel kommen und bei Media Markt und Saturn erhältlich sein. Den Preis gibt der Hersteller mit 580 Euro an.

Fazit

Vergleichen wir das 10 Evo mit dem HTC 10, dann fällt es uns schwer, zu erkennen, warum HTC das Gerät auf den Markt bringt. Ja, es ist ein wenig größer als das normale 10 und es ist wasserdicht - diese vom Hersteller als Verkaufsargumente vorgebrachten Punkte reichen uns allerdings nicht aus.

  • Das neue 10 Evo von HTC (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Gehäuse des 10 Evo sieht dem des normalen HTC 10 sehr ähnlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat statt 12 Megapixel 16 Megapixel, die allerdings nicht wie beim HTC 10 größer als üblich sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Aluminium. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display ist 5,5 Zoll groß und löst mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Über den USB-C-Anschluss wird das 10 Evo nicht nur geladen: Auch der Kopfhörer wird hier eingesteckt - einen herkömmlichen Klinkenanschluss hat das Smartphone nicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Inneren des 10 Evo arbeitet Qualcomms Snapdragon 810, der leider auch hier bei Dauerbelastung stark die Leistung drosselt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera des HTC 10 Evo mit dem Dual-LED-Licht (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das 10 Evo von der Seite (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Über den USB-C-Anschluss wird das 10 Evo nicht nur geladen: Auch der Kopfhörer wird hier eingesteckt - einen herkömmlichen Klinkenanschluss hat das Smartphone nicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)


Ohne Frage ist das 10 Evo ein gutes Smartphone: Die Kamera macht gute Bilder, das Display ist hochauflösend und hat eine tolle Farbwiedergabe und die Verarbeitung des Metallgehäuses ist hervorragend. Das trifft allerdings auch auf das normale HTC 10 zu, das zusätzlich in zahlreichen anderen technischen Details besser ausgestattet ist - beispielsweise beim Arbeitsspeicher, dem Schnellladestandard oder auch der lichtempfindlicheren Kamera.

Auch der Prozessor ist beim 10 besser als beim 10 Evo. Der Snapdragon 810 ist auf dem Papier kein schlechtes SoC: Von seiner theoretischen Leistung her ist der Prozessor immer noch für die meisten Nutzungsszenarien ausreichend. Allerdings hat es HTC beim 10 Evo nicht geschafft, das Überhitzungsproblem in den Griff zu bekommen - der Chip verliert dadurch schnell an Leistung.

Die fehlenden herausragenden Merkmale, die stellenweise etwas schlechtere Ausstattung und der "Problem-Prozessor" Snapdragon 810 fallen besonders ins Gewicht, wenn wir den Preis des 10 Evo mit dem des normalen HTC 10 vergleichen. Dieses ist mittlerweile für um die 530 Euro erhältlich, also 50 Euro günstiger als der zu erwartende Startpreis des 10 Evo.

HTCs Einwand, dass die 580 Euro ja nur der Listenpreis sei und das Smartphone günstiger werde, lassen wir nicht gelten: Zu Anfang wird das 10 Evo teurer sein als das normale 10, mit einem plötzlichen Preisrutsch von 50 Euro gleich zu Anfang des Verkaufs rechnen wir nicht. Und selbst bei gleichem Preis würden wir zum HTC 10 raten, besonders wegen des Prozessors.

Es ist HTC natürlich nicht vorzuwerfen, dass sie ein in den USA auf den Markt gebrachtes Smartphone auch in anderen Teilen der Welt verkaufen - insbesondere kurz vor Weihnachten. Allerdings raten wir Interessenten an einem HTC-Smartphone zum Kauf der hauseigenen, günstigeren und besseren Konkurrenz in Form des HTC 10. Wem die Marke egal ist, der findet auch bei der Konkurrenz entsprechende Geräte, etwa bei Samsung oder Oneplus.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Snapdragon 810 überhitzt auch im 10 Evo
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


skyynet 23. Nov 2016

@golem Warum wird im Artikel so herausgestellt, dass das HTC 10 Evo nach IP57 wasser- und...

Onkel Ho 23. Nov 2016

Ja echt schade, wenn man sieht, was aus HTC geworden ist. Die waren Mal wirklich...

|=H 23. Nov 2016

Ist es mit dem Akku beim Mate S wirklich so schlimm wie manche Tests sagen?

Pjörn 22. Nov 2016

Der Satz ist übrigens auch inhaltlich falsch. Das mit der Relation zum Moto Z...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /