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HPI: Cloud-Anbieter ohne Kundenschutz für eigene Insolvenz

Google und Rackspace erlauben nach Vertragsende keinen Zugriff auf die Daten in Cloud-Speicherdiensten und ermöglichen auch keine Verschlüsselung der Daten selbst. Was mit den Nutzerdaten im Falle einer Insolvenz passiert, ist bei keinem der etablierten Cloud-Storage-Provider geregelt.

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Rechenzentrum von Google
Rechenzentrum von Google (Bild: Google)

Bei keinem der getesteten Cloud-Anbieter ist vertraglich geregelt, was im Fall einer Insolvenz des Providers mit den Daten der Nutzer geschieht. Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) hat einen Überblick über das Angebot von Cloud-Speicherdiensten vorgelegt (PDF). Die Potsdamer Informatikwissenschaftler vergleichen etablierte Cloud-Storage-Provider wie Amazon S3, Google Cloud Storage, Microsoft Windows Azure Blob Storage, HP Cloud Object Storage und Rackspace Cloud Files.

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In die HPI-Untersuchung war noch der Anbieter Nirvanix Public Cloud Storage geprüft worden, der mit 99,999 Prozent die höchste Verfügbarkeit garantierte. Allerdings meldete Nirvanix im Herbst 2013 Insolvenz an.

Die Informatiker weisen in dem Technischen Bericht Nr. 84 darauf hin, dass Google und Rackspace im Gegensatz zu allen anderen untersuchten Anbietern nach Vertragsende keinen Zugriff auf die Daten erlaubten und auch keine Verschlüsselung der Daten selbst anböten. Alle Provider erlaubten den Zugriff auf Daten über verschlüsselte Verbindungen, ermöglichten die Verwaltung von Benutzern und deren Zugriffsrechten und böten dem Nutzer die physische Replikation der Daten und deren Speicherung an unterschiedlichen Standorten zur erhöhten Ausfallsicherheit an.

"Im Bereich Recht bestimmen Fragen nach den verfügbaren Speicherstandorten, nach Datenschutzregelungen und dem Eigentumsrecht an den gespeicherten Daten die Fähigkeiten eines Dienstes. Aus Sicht europäischer Unternehmen ist dieser Bereich besonders relevant bei der Wahl eines Dienstes, da viele Anbieter aus den USA stammen und anderen Datenschutzgesetzen unterliegen als europäische Unternehmen. Alle Provider weisen in diesem Bereich gleiche Eigenschaften auf und bieten mindestens einen Standort in der EU an (mit Ausnahme von HP), lassen den Nutzer den Speicherstandort frei wählen und sichern Kompensationen bei Nichterfüllung festgelegter Qualitätsmaße seitens des Anbieters zu", heißt es in der Studie.

Die Kosten pro GByte und Monat liegen laut dem Bericht bei den meisten Anbietern zwischen 0,04 und 0,09 US-Dollar. Bei der Untersuchung der Leistungsfähigkeit gab es große Unterschiede bei den Zeiten für die Antwort auf eine Anfrage und für das Herunter- und Hochladen von Daten.

Das HPI hat die Untersuchung von November 2012 bis Juli 2013 durchgeführt.

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asa (Golem.de) 07. Mär 2014

Danke, ist repariert


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