Abo
  • Services:

HPE: Prototyp von The Machine nutzt 160 TByte Arbeitsspeicher

Hewlett Packard Enterprises neue Version von The Machine verfügt über weitaus mehr lokalen RAM als andere Systeme. Das Forschungsprojekt ist zudem mit ARM-basierten Thunder X2 und optischen Interconnects ausgestattet.

Artikel veröffentlicht am ,
Prototyp von The Machine
Prototyp von The Machine (Bild: HPE)

HPE hat einen weiteren Prototyp von The Machine vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Forschungsprojekt, welches das sogenannte Memory-Driven Computing vorantreiben soll. Das aktuelle Modell weist satte 160 TByte lokalen DDR4-Arbeitsspeicher auf, die von Thunder X2 mit je 32 Kernen von Cavium genutzt werden. Insgesamt rechnen im System 1.280 CPU-Kerne, sagte Hewlett Packard Enterprise auf Nachfrage. Der Prototyp läuft mit einem optimierten Linux-Derivat, das für die Verwaltung des Adressraums oder die Parallelverarbeitung bei so viel einheitlichem RAM ausgelegt ist.

Stellenmarkt
  1. ENERCON GmbH, Bremen, Aurich, Kiel
  2. ETAS, Stuttgart

The Machine besteht aus mehreren Blades, die miteinander verbunden sind - soweit ein typischer Server. Die Verbindung zwischen den insgesamt 40 Nodes wird durch FPGAs und optische X1-Photonics-Module hergestellt. HPE geht davon aus, dass die Architektur bis hin zu Systemen mit lokalem Speicher im Exabyte-Bereich skalierbar sei. Im ersten Prototyp und im neuen wird flüchtiger DDR4-RAM eingesetzt, künftig soll nichtflüchtiger 3D Resistive RAM verbaut werden, der von Western Digital stammt. Anderem sogenanntem Storage Class Memory wie Intels 3D Xpoint steht HPE offen gegenüber.

  • Prototyp von The Machine (Bild: HPE)
  • Nahaufnahme einer Platine (Bild: HPE)
  • X1-Modul für die optische Verbindung (Bild: HPE)
  • Prototyp von The Machine (Bild: HPE)
Prototyp von The Machine (Bild: HPE)

Durch den riesigen Speicherpool soll The Machine in der Lage sein, viel schneller zu rechnen, wenngleich dafür teils neue Algorithmen notwendig werden. Aktuelle Systeme, etwa Intels Xeon E7 v4, können rund 3 TByte RAM pro Sockel nutzen und IBMs kommender Power9 spricht via Memory Buffer zumindest 8 TByte an. Angesichts der 160 TByte von The Machine ist das selbst bei Octa-Sockel-Systemen wenig, zumal einzelne Blades nicht auf den lokalen Speicher der anderen Rack-Einheiten zugreifen können.

Zwar ist das Forschungsprojekt derzeit eine Serverkonfiguration, HPE zufolge könnte die Architektur aber in jeder Rechnerkategorie eingesetzt werden - von Geräten im Internet der Dinge bis hin zum Supercomputer.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 19,49€
  2. (u. a. Pirates of the Caribbean 1-5 Box Blu-ray 26,97€, Iron Man Trilogie Blu-ray Collector's...
  3. 259,00€
  4. (u. a. One 219,99€)

smueller 17. Mai 2017

danke für die infos

Ach 16. Mai 2017

Mal von der Anwenderseite aus gesehen, und bitte ergänzen/korrigieren falls ich das...

derats 16. Mai 2017

Der Cavium X2 ist eine eher behäbige CPU.

derats 16. Mai 2017

So wie sich HPE bisher äußert, ist The Machine wohl hauptsächlich eine andere...

ms (Golem.de) 16. Mai 2017

Im Artikel steht, der Chip hat 54C, abschalten geht ja quasi immer ;-)


Folgen Sie uns
       


Nepos Tablet - Hands on

Nepos ist ein Tablet, das speziell für ältere Nutzer gedacht ist. Das Gehäuse ist stabil und praktisch, die Benutzerführung einheitlich. Jede App funktioniert nach dem gleichen Prinzip, mit der gleichen Benutzeroberfläche.

Nepos Tablet - Hands on Video aufrufen
Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper
Gaming-Tastaturen im Test
Neue Switches für Gamer und Tipper

Corsair und Roccat haben neue Gaming-Tastaturen auf den Markt gebracht, die sich vor allem durch ihre Switches auszeichnen. Im Test zeigt sich, dass Roccats Titan Switch besser zum normalen Tippen geeignet ist, aber nicht an die Geschwindigkeit des Corsair-exklusiven Cherry-Switches herankommt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Azio RCK Retrotastatur wechselt zwischen Mac und Windows-Layout
  2. OLKB Planck im Test Winzig, gerade, programmierbar - gut!
  3. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern

Mars Insight: Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars
Mars Insight
Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars

Bei der Frage, wie es im Inneren des Mars aussieht, kann eine Raumsonde keine spektakuläre Landschaft gebrauchen. Eine möglichst langweilige Sandwüste wäre den beteiligten Wissenschaftlern am liebsten. Der Nasa-Livestream zeigte ab 20 Uhr MEZ, dass die Suche nach der perfekten Langeweile tatsächlich gelang.

  1. Astronomie Flüssiges Wasser auf dem Mars war Messfehler
  2. Mars Die Nasa gibt den Rover nicht auf
  3. Raumfahrt Terraforming des Mars ist mit heutiger Technik nicht möglich

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

    •  /