Abo
  • Services:

HPE: Outsourcing kostet 300 Mitarbeiter den Job

Die Umstrukturierung bei Hewlett Packard Enterprise geht weiter: 300 weitere Stellen werden in den USA gestrichen. Betroffen sind Servicetechniker. Den Vor-Ort-Service übernimmt Unisys. Abfindungen sind nicht geplant.

Artikel veröffentlicht am ,
HPE entlässt weitere Mitarbeiter.
HPE entlässt weitere Mitarbeiter. (Bild: Pixabay.com)

Bei Hewlett Packard Enterprise werden wohl weitere Stellen gestrichen. In einem Gespräch mit dem Onlinemagazin The Register redet das Unternehmen von der Umstrukturierung bei Technikern im Außeneinsatz. Wartungsarbeiten, Serviceaufträge und Reparaturen sollen an den IT-Dienstleister Unisys gehen. Das gelte vorerst aber nur für den Support innerhalb der USA, heißt es. Gegenüber The Register äußerte sich HPE mit einer Aussage: "Wir sind eine strategische Partnerschaft mit Unisys eingegangen, die Vor-Ort-Reparaturen, Installationen und Wartungsarbeiten innerhalb der USA übernehmen werden."

Stellenmarkt
  1. WBS GRUPPE, Berlin
  2. Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg

Die Rede ist vom kompletten Team an Servicetechnikern, die HPE derzeit beschäftigt. Ein Bericht des Nachrichtenportals Thelayoff spricht von 300 HPE-Mitarbeitern, die vom Outsourcing betroffen sind. Unisys bestätigte nicht, dass die Mitarbeiter in sein Team eingegliedert werden. Ihnen wird daher wahrscheinlich gekündigt. Abfindungen oder andere Kompensationen für die Mitarbeiter seien nicht geplant. Die Übergabe der Servicesparte an Unisys soll von Mai bis Oktober 2018 erfolgen. Erste Gespräche begannen bereits im November 2017.

Neuer HPE-CEO verfolgt Umstrukturierung weiterhin

HPEs Umstrukturierungen laufen bereits seit Herbst 2017. Im vergangenen Jahr hatte Ex-HPE-Chefin Meg Whitman die Entlassung von etwa zehn Prozent der gesamten Belegschaft angeordnet. Das Unternehmen soll eine wendigere und schnellere interne Struktur erhalten - und nebenbei 1,5 Milliarden US-Dollar einsparen.

Whitman selbst trat Ende des Jahres 2017 zurück und machte Platz für den aktuellen HPE-CEO Antonio Neri. Dieser will die Umstrukturierung des Unternehmens und damit wohl weitere Entlassungen durchführen. Das Ziel: höhere Umsätze. Im ersten Quartal 2018 konnte das Unternehmen zumindest ein Plus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr vermelden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 319,90€ (Bestpreis!)
  2. (aktuell u. a.Transcend 256-GB-SSD 41,49€, Chieftec 550/600W Netzteile ab 42,90€)
  3. 229,99€

LeCaNo 08. Mär 2018

Seit dem 1. November 2015 (https://de.wikipedia.org/wiki/HP_Inc.)

tunnelblick 07. Mär 2018

dass HP wieder all seine seiten der webpräsenz umstrickt und keiner der links in den...

Tremolino 07. Mär 2018

Nennt sich "Jobenrichment"

catdeelay 07. Mär 2018

HP Inc(HP wird nicht mehr ausgeschrieben): Notebooks drucker workstations, thinclients...

Tremolino 07. Mär 2018

.... klar kann man das irgendwie mit Kosten rechtfertigen und IT-Support ist ja auch kein...


Folgen Sie uns
       


Nokia 9 Pureview - Hands on (MWC 2019)

Das neue Nokia 9 Pureview von HMD Global verspricht mit seinen fünf Hauptkameras eine verbesserte Bildqualität. Wir haben das im Hands on überprüft.

Nokia 9 Pureview - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Days Gone angespielt: Zombies, Bikes und die Sache mit der Benzinpumpe
Days Gone angespielt
Zombies, Bikes und die Sache mit der Benzinpumpe

Mit dem nettesten Biker seit Full Throttle: Das Actionspiel Days Gone schickt uns auf der PS4 ins ebenso große wie offene Abenteuer. Trotz brutaler Elemente ist die Atmosphäre erstaunlich positiv - beim Ausprobieren wären wir am liebsten in der Welt geblieben.
Von Peter Steinlechner


    Tropico 6 im Test: Wir basteln eine Bananenrepublik
    Tropico 6 im Test
    Wir basteln eine Bananenrepublik

    Das Militär droht mit Streik, die Nachbarländer mit Krieg und wir haben keinen Rum mehr: Vor solchen Problemen stehen wir als (nicht allzu böser) Diktator in Tropico 6, das für anspruchsvolle Aufbauspieler mehr als einen Blick wert ist.
    Ein Test von Peter Steinlechner


      Verschlüsselung: Ärger für die PGP-Keyserver
      Verschlüsselung
      Ärger für die PGP-Keyserver

      Die Schlüsselserver für PGP sind so ausgelegt, dass sie fast alles ungeprüft akzeptieren. Das führt zu zahlreichen Problemen, zuletzt wurden die Keyserver aufgrund von Angriffen mit vergifteten Schlüsseln immer unzuverlässiger.
      Ein Bericht von Hanno Böck

      1. OpenPGP/GnuPG Signaturen fälschen mit HTML und Bildern
      2. GPG-Entwickler Sequoia-Projekt baut OpenPGP in Rust

        •  /