HPE Hyper Converged 380: Kleines System für das schnelle Erstellen von VMs
Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat mit dem Hyper Converged 380 (HC380) eine einfach zu bedienende Komplettlösung für die Verwaltung von virtuellen Maschinen vorgestellt. Das System soll vor allem kleinen Unternehmen die Möglichkeit geben, möglichst schnell virtuelle Maschinen zusammenzustellen und zu starten. Eine Horizon -ähnliche Oberfläche ermöglicht das Bereitstellen von virtuellen Maschinen selbst mit wenig administrativem Wissen in wenigen Minuten, was HPE live demonstriert hat. Vor allem kleinere Unternehmen sollen sich damit viel Administrationsarbeit beim Aufsetzen solcher Systeme sparen.
Die Basis des HC380 sind HPEs Proliant-DL380-Gen9-Server. Die Konfiguration ist recht flexibel ( Quickspec-PDF(öffnet im neuen Fenster) ). Als Basis dient einer von mehrere Xeon-E5-Prozessoren, und der Arbeitsspeicher kann zwischen 128 und 1.536 GByte Kapazität umfassen. Die Rackserver nehmen im 19-Zoll-Schrank jeweils zwei Höheneinheiten ein. Das Einstiegssystem gibt es bereits ab zwei DL380-Einheiten. Als ein einzelnes System lassen sich aber auch 16 Stück betreiben.
Verglichen mit anderen, ähnlichen Systemen, will sich HPE vor allem durch die Lösung aus einer Hand von der Konkurrenz absetzen. Es gibt nicht nur Support für VMwares vSphere oder Cloud System 9, sondern auch für die von HPE hergestellte Hardware. Die Virtualisierungslizenzen gehören zur Hardware. Um Lizenzen der Gastsysteme muss sich der Anwender aber selbst kümmern.
Zu den Preisen wollte sich HPE auch auf Nachfrage auf der Cebit nicht äußern. Erst ab dem 31. März, wenn das System bestellt werden kann, will das Unternehmen Preise veröffentlichen. Die Auslieferung beginnt am 14. April 2016.
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