HPE Greenlake Hybrid Cloud: Software automatisiert die Ressourcen in der Cloud

HPEs Greenlake Hybrid Cloud soll Nutzern bei der Einrichtung und der Verteilung verschiedener Cloud-Ressourcen helfen, indem sie solche Vorgänge automatisiert und den Nutzer berät. Das soll Geld sparen und auch für weniger erfahrene Teams sinnvoll sein.

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HPEs Software wägt zwischen Private und Public Cloud ab.
HPEs Software wägt zwischen Private und Public Cloud ab. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

HPE hat die Greenlake Hybrid Cloud vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein System, das Cloud-Ressourcen automatisiert zuweisen kann, je nachdem welche Hardware benötigt wird. So will HPE privat verwaltete und von Drittanbietern gemietete Rechenzentren miteinander verbinden - als eine Art sich selbst konfigurierende Hybrid Cloud.

Greenlake Hybrid Cloud ist den Angaben zufolge ein Produkt, das Unternehmen bei der korrekten Skalierung ihrer Cloud-Ressourcen hilft. Aus Sicht von HPE schätzen viele Firmen diesen Punkt falsch ein. Bis 2020 könnten, so sagt das Maktforschungsinstitut Gartner, 40 Prozent  der Unternehmen zu viel Geld für die Public Cloud bezahlen. Allerdings bieten eigentlich alle großen Cloud-Provider wie AWS, Google und Microsoft eine Abrechnung auf die Sekunde genau an. Gemeint ist wohl die Rechenleistung, die gemietet wird: So könnte ein Prozessorkern schon zu leistungsstark für simple Abfragen oder Batch-Scripts sein.

Kompatibel mit Azure Stack und AWS

HPEs Produkt beinhaltet andere Dienste des Unternehmens wie das Automatisierungstool Onesphere. Es unterstützt Microsofts Cloud-Plattform Azure Stack. Das Unternehmen erwähnt aber zusätzlich die Public Cloud von AWS. Greenlake Hybrid Cloud bietet zudem ein Überwachungssystem, das IT-Administratoren mit Informationen und Ratschlägen beliefert, auch um die Cloud den Unternehmensvorgaben (Compliance) anzupassen.

Abgerechnet werden genutzte Ressourcen nach einem Pay-per-Use-Modell, inklusive einer Kostenkontrolle. Allerdings sagt HPE nicht, wie hoch der Preis sein wird. Vermutlich hängt dieser zusätzlich von den Cloud-Diensten ab, die Kunden in ihre Infrastruktur integrieren wollen. So unterscheiden sich die Preise von Googles Cloud Platform von denen der Konkurrenten Microsoft und AWS.

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