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HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor

Unterm Tisch, auf dem Tisch oder hinter den Bildschirm geklemmt: HPs Z2 Mini Workstation ist ein potentes, wenn auch nicht gerade sehr preiswertes Komplettsystem. Den Preis ist der PC aber wert, denn er ist leise, modular und kann einfach gewartet werden. Der Admin dankt!

Ein Test von veröffentlicht am
Hinter dem Monitor fällt die Z2 Mini Workstation G3 noch weniger auf.
Hinter dem Monitor fällt die Z2 Mini Workstation G3 noch weniger auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Was macht eine gute Workstation aus? Muss sie möglichst klein sein? Muss sie möglichst viel Leistung bieten? PC-Hersteller HP versucht, beides zu verbinden und verkauft seine Z2 Workstation bereits in der dritten Generation. Die Mischung aus Intel-Xeon-Prozessor und Nvidia-Grafikkarte in einem kleinen Gehäuse ist auf jeden Fall eine interessante Kombination - vor allem, da in Büroumgebungen unauffällige und platzsparende Hardware beliebt ist.

Inhalt:
  1. HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor
  2. Anspruchsvolle Videos rendern, unanspruchsvolle Spiele spielen
  3. Leises Rauschen hinterm Monitor
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Wir wollten uns von dem in der Theorie guten Gerät überzeugen und haben ein Exemplar getestet. Wir fragen uns, ob sich der doch recht hohe Preis von mindestens 1.100 Euro rechtfertigt. Unser Testmuster kostet in einer ähnlichen Konfiguration bei HP sogar etwa 1.700 Euro ohne Mehrwertsteuer. Die Vermutung liegt also nahe, dass das für die gebotene Hardware ein exorbitant hoher Preis ist. Allerdings hat HP das Gehäuse so entwickelt, dass Administratoren bei Wartung und Reparatur viel Arbeit abgenommen wird. Uns gefällt das einfach zu öffnende System: Überall lassen sich Komponenten aufklappen und austauschen - ein Vorteil für den Einsatz eines solchen Produktes in großen Mengen. Allerdings würden wir die Konfiguration, wie sie uns HP zugesandt hat, wahrscheinlich anders zusammenstellen.

Ein Hingucker, den man wahrscheinlich kaum sieht

Doch was ist mit einem guten Gehäuse gemeint? Da wäre zum einen die schicke Optik des Systems: Die Gehäusegrundfläche ist quadratisch angelegt und besitzt abgeschnittene gleichmäßige Kanten. Die Seiten folgen einem ähnlichen Muster und die Blenden aus Kunststoff stehen ein wenig über die vier abgeschnittenen Kanten über und bilden vier kleine Henkel. Gleichzeitig überdecken sie die in Chrom gehaltenen Kunststoffkühlrippen, die abseits vom guten Aussehen aber schlicht keine andere Funktion haben. Uns gefällt die Optik.

  • Die SSD ist ziemlich flott. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tastatur hat ausklappbare Standfüße. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Gehäuse hat eine quadratische Grundfläche. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der Front befinden sich nur das Logo und der Power-Schalter. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein schönes Designelement: die Henkel an den Ecken (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zwei USB-3.0-Buchsen sind an der Seite angebracht. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der Rückseite sind die restlichen Anschlüsse zu finden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Kompaktes Gehäuse (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tastatur ist für Schreibarbeiten gut geeignet. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Tastenanschlag ist recht weich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Netzteil ist klobig. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Links- und Rechtshänder können die Maus verwenden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Workstation samt Zubehör (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Gehäuse lässt sich sehr leicht öffnen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der kleine 40-mm-Lüfter kühlt Grafikkarte und SSD. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der größere 60-mm-Lüfter kühlt CPU und RAM. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Einfach den Lüfter hochklappen und den RAM ausbauen (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein 2,5-Zoll-Laufwerk findet per SATA-Schnittstelle Platz. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD befindet sich unter der schwarzen Verkleidung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unser Testmuster hat zwei RAM-Module. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf dem Deckel ist das Platinenlayout aufgelistet. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Blender-Benchmark braucht eine Weile. (Bild: Blender Foundation/Screenshot: Golem.de)
  • Das Live-Rendering geht fix. (Bild: Blender Foundation/Screenshot: Golem.de)
  • Die CPU taktet niemals herunter. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Borderlands ist mit 44 fps passabel spielbar. (Bild: 2K Games/Screenshot: Golem.de
  • Kingdom Come Deliverance ruckelt stark. (Bild: Warhorse Studios/Screenshot: Golem.de)
  • CS:GO ist mit 100 fps flüssig spielbar. (Bild: Valve/Screenshot: Golem.de)
  • Der Prozessor wird ziemlich heiß. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Ein schönes Designelement: die Henkel an den Ecken (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Doch ist es die Funktionalität des Gehäuses, die wirklich ausschlaggebend ist. Es wiegt nur 2.050 Gramm und misst 21,5 x 21,5 x 5,5 cm und kann damit sehr gut hinter einem Monitor oder unter einem Tisch hängend angebracht werden. Natürlich ist dann von der schönen Optik nicht viel übrig, aber eine Workstation soll vorrangig praktikabel und leistungsstark sein. Zumindest praktisch ist die kleine Box schon einmal. Ein weiterer Vorteil: An die Hardware des PCs gelangen Administratoren ohne Werkzeuge.

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Dazu muss nur ein Schalter auf der Rückseite des Gehäuses betätigt und die obere Klappe abgenommen werden. Im Innern können wir dann die Gehäuselüfter umklappen. Zugang zur M.2-SSD erhalten wir durch das Lösen einer Schraube, der Arbeitsspeicher kann werkzeuglos gewechselt werden. Auch die CPU und GPU sind durch wenige Schrauben erreichbar - so muss ein PC für Admins aussehen! Uns gefällt dieses Konzept sogar besser als das schon überzeugende System des HP Elite Slice, das Golem.de getestet hat.

Im deutschen Shop gibt es weniger Auswahl

Erfreulich ist, dass trotz des kleinen Formfaktors Platz für ein 2,5-Zoll-Laufwerk ist, das per Standard-Sata-Kabel angeschlossen wird. Bei unserem Testgerät war der dafür vorgesehene Käfig leer. Das Laufwerk können wir bei einem Neukauf aber zusätzlich bestellen. Seltsam ist der Fakt, dass es im deutschen HP-Webstore keine Konfiguration mit Intel-Xeon-Prozessor gibt. Der Core i7-7700 ist der stärkste Chip im Shop. Zumindest die dedizierte Grafikkarte Quadro M620 von Nvidia ist verfügbar. Allerdings gibt es nur im US-Store auch Konfigurationen mit ausschließlich integrierter Intel-Grafik für weniger Geld. Das schränkt die Auswahl zumindest auf dem deutschen Markt doch erheblich ein.

  • Die SSD ist ziemlich flott. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tastatur hat ausklappbare Standfüße. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Gehäuse hat eine quadratische Grundfläche. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der Front befinden sich nur das Logo und der Power-Schalter. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein schönes Designelement: die Henkel an den Ecken (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Zwei USB-3.0-Buchsen sind an der Seite angebracht. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der Rückseite sind die restlichen Anschlüsse zu finden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Kompaktes Gehäuse (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Tastatur ist für Schreibarbeiten gut geeignet. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Tastenanschlag ist recht weich. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Netzteil ist klobig. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Links- und Rechtshänder können die Maus verwenden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Workstation samt Zubehör (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Gehäuse lässt sich sehr leicht öffnen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der kleine 40-mm-Lüfter kühlt Grafikkarte und SSD. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der größere 60-mm-Lüfter kühlt CPU und RAM. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Einfach den Lüfter hochklappen und den RAM ausbauen (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein 2,5-Zoll-Laufwerk findet per SATA-Schnittstelle Platz. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD befindet sich unter der schwarzen Verkleidung. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unser Testmuster hat zwei RAM-Module. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf dem Deckel ist das Platinenlayout aufgelistet. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Blender-Benchmark braucht eine Weile. (Bild: Blender Foundation/Screenshot: Golem.de)
  • Das Live-Rendering geht fix. (Bild: Blender Foundation/Screenshot: Golem.de)
  • Die CPU taktet niemals herunter. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Borderlands ist mit 44 fps passabel spielbar. (Bild: 2K Games/Screenshot: Golem.de
  • Kingdom Come Deliverance ruckelt stark. (Bild: Warhorse Studios/Screenshot: Golem.de)
  • CS:GO ist mit 100 fps flüssig spielbar. (Bild: Valve/Screenshot: Golem.de)
  • Der Prozessor wird ziemlich heiß. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Kompaktes Gehäuse (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Im Gegensatz zum Gerät an sich ist das Netzteil ziemlich groß und schwer. Bei der Installation eines G2-Workstation-Rechners sollte das unbedingt bedacht werden. Die Stromversorgung wiegt nämlich 700 Gramm und misst 17 x 9 x 2,5 cm. Immerhin wird das Netzteil über ein herkömmliches Kaltgerätekabel angeschlossen, wie es auch bei herkömmlichen ATX-Netzteilen zum Einsatz kommt.

Einen Teil für eine gute Workstation erfüllt die Z2 Mini Workstation mit der Praktikabilität. Aber auch die Leistung des Systems kann bei rechenintensiver Last überzeugen - allerdings ist sie zum Spielen nur bedingt sinnvoll.

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wire-less 21. Apr 2018

sind nette Boxen ...

Screeny 12. Apr 2018

Die Wartbarkeit interessiert im Business-Bereich aber eigentlich fast niemanden...

hasenpups 12. Apr 2018

Wenn ich in nach der Z2 Mini G3 suche, dann finde ich welche ab gut 800 Euro. Wieso wird...

Typ_ohne_Plan 11. Apr 2018

Mh Personen und Unternehmen die auf eine hohe Leistung Angewiesen sind. Ein i7 7700 ist...

Sh3rlock 11. Apr 2018

Mit 1000.- (+vlt noch steuern) nur mal für das Gehäuse sind wir dann doch ausserhalb von...


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