• IT-Karriere:
  • Services:

HP: Teure Luft in der Tintenpatrone

Wie viel Luft passt eigentlich in eine Tintenpatrone? Bei HP offenbar relativ viel, wie eine zersägte Patrone zeigt.

Artikel veröffentlicht am ,
HP-Tintenpatrone: viel Luft in einer Plastikhülle
HP-Tintenpatrone: viel Luft in einer Plastikhülle (Bild: Toner-Dumping)

Die Tintenpatronen des Herstellers HP bestehen aus Plastik, etwas Elektronik, einem Schwamm mit Tinte - und relativ viel Luft. Das zeigt der Hersteller von Ersatzpatronen Toner-Dumping in einem aktuellen Beitrag. Für den Vergleich sägte das Unternehmen zwei Patronen auf.

Stellenmarkt
  1. SIZ GmbH, Bonn
  2. ekom21 - KGRZ Hessen, Gießen, Kassel

Moderne Tintenpatronen verwenden zumeist eine Art Schwamm, der die Tinte aufsaugt. Von außen ist nicht ersichtlich, wie groß dieser Schwamm eigentlich ist. Bei der Original-Patrone 304 von HP nimmt er nur einen kleinen Teil des eigentlichen Gehäuses ein.

Patronengröße passt nicht zum Tintenreservoir

Holt man den Schwamm aus dem Gehäuse, hat dieser nur Abmessungen von 19 x 14 x 27 Millimeter, ein Ersatzprodukt kommt hingegen auf 45 x 28 x 26 Millimeter. Auf dem Bild ebenfalls zu erkennen: Der Schwamm der HP-Patrone ist oben weiß, wurde also offenbar nie komplett mit Tinte befüllt. Toner-Dumping schreibt dazu: "Die Patronengröße der HP-Originalpatrone passt nicht wirklich zum Tintenreservoir. Man hat eine Patronengröße beibehalten, die seit Jahren bekannt ist, und baut einfach nur Kunststoff-Spacer ein, um die kleine Füllung und den kleinen Schwamm zu kaschieren."

Nach Angaben von Toner-Dumping können mit der Originalpatrone im Schnitt rund 120 Seiten Text bedruckt werden, das Nachfüllprodukt soll auf etwa 975 Seiten kommen. Die ungewöhnliche Bauform der HP-Patrone erschwert auch das Nachfüllen - denn Nutzer könnten die Tinte aus Versehen in den mit Luft gefüllten Bereich einfüllen.

In der Vergangenheit hatte HP die Nutzung von Fremdtinte eingeschränkt. Erst nach massiven Protesten von Verbrauchern und intensiver Berichterstattung zu dem Thema änderte das Unternehmen die Vorgaben und ließ die Nutzung von günstigen Konkurrenzprodukten wieder zu.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

regn 10. Sep 2019

Was ist eigentlich, wenn man die Patronen nach Erhalt in einem anderen Drucker einsetzt...

regn 10. Sep 2019

kann weg

Maximillian_K 17. Dez 2018

Hallo in die Runde, ich bin freiberuflich tätig und drucke daher mehrfach wöchentlich...

Maximillian_K 17. Dez 2018

Hallo in die Runde, ich bin freiberuflich tätig und drucke daher mehrfach wöchentlich...

x2k 22. Mär 2017

HP laserjet 1102W, den nutze ich. Kostete damals 90üro toner bekokmmt man in der bucht um...


Folgen Sie uns
       


Motorola Razr (2019) - Hands on

Das neue Motorola Razr lässt sich wie das alte Razr V3 zusammenklappen - das Display ist allerdings faltbar und geht über die gesamte Innenfläche des Smartphones.

Motorola Razr (2019) - Hands on Video aufrufen
Computer Vision: Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen
Computer Vision
Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen

Mit den Services von Amazon, IBM, Microsoft und Google kann jeder recht einfach Bilder analysieren, ohne die genauen Mechanismen dahinter zu kennen. Die Anwendungen unterscheiden sich aber stark - vor allem im Funktionsumfang.
Von Miroslav Stimac

  1. Überwachung Bündnis fordert Verbot von Gesichtserkennung
  2. Videoüberwachung SPD-Chefin gegen Pläne für automatische Gesichtserkennung
  3. China Bürger müssen für Mobilfunkverträge ihre Gesichter scannen

Open Power CPU: Open-Source-ISA als letzte Chance
Open Power CPU
Open-Source-ISA als letzte Chance

Die CPU-Architektur Power fristet derzeit ein Nischendasein, wird aber Open Source. Das könnte auch mit Blick auf RISC-V ein notwendiger Befreiungsschlag werden. Dafür muss aber einiges zusammenkommen und sehr viel passen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Open Source Monitoring-Lösung Sentry wechselt auf proprietäre Lizenz
  2. VPN Wireguard fliegt wegen Spendenaufruf aus Play Store
  3. Picolibc Neue C-Bibliothek für Embedded-Systeme vorgestellt

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

    •  /