HP t410: Thin Client mit Power-over-Ethernet-Stromversorgung

Auch HP steigt jetzt in den Markt der Rechner ohne dediziertes Stromkabel ein. Der t410 nimmt nicht mehr als 13 Watt Leistung auf. Selbst kleine PoE-Switches können den Rechner also nicht nur mit Daten, sondern auch mit Strom versorgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Netzwerkkabel genügt dem t410 von HP.
Ein Netzwerkkabel genügt dem t410 von HP. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

HPs t410 ist ein Thin Client in Form eines Monitors, allerdings ohne die Notwendigkeit einer Stromsteckdose. Der Rechner kann dank Power over Ethernet (IEEE 802.11af) per Netzwerkkabel mit Strom versorgt werden. Dabei wird ein 18,5-Zoll-Display samt einem kleinen ARM-Kern versorgt. Der ältere PoE-Standard 802.11af mit 15,4 Watt reicht laut HP aus, denn der Zero Client benötigt nur 13 Watt. Damit soll der Monitor sogar eine Helligkeit von 200 Candela/qm erreichen. Diese 13 Watt sind die Mindestmenge, die das Gerät benötigt.

Im Problemfall wird die Helligkeit reduziert

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter Technischer Kundensupport - Installation (m/w/d)
    NOVENTI Health SE, Lübeck
  2. Partner & Business Operations Manager (w/m/d) OZG-Umsetzung
    HanseVision GmbH, Hamburg
Detailsuche

Laut HPs PDF-Datenblatt erkennt der t410 die Stromsituationen sowohl im Schlechten als auch im Guten. Bekommt der t410 ein paar Watt mehr, nutzt er diese auch. Das dürfte auch der Fall sein, wenn ein neuerer PoE+-Netwerkswitch (802.11at) den Zero Client versorgt. HP erwähnt diesen Fall aber nicht. Reicht der Strom hingegen nicht aus, weil zum Beispiel angeschlossene USB-Geräte zu viel brauchen, reduziert der Zero Client automatisch die Helligkeit.

  • HP t410
  • HP t410
  • HP t410
  • HP t410
HP t410

Wer will, kann auch eine 24-Watt-Stromversorgung zuschalten. Dabei wird aber ein eigenes Netzteil genutzt, statt einen Power Injector in den Datenweg zu stellen, wie das etwa bei einigen WLAN-Access-Points gemacht wird.

Gigabit-Ethernet nur mit dedizierter Stromquelle

Der Zero Client verhält sich je nach Stromquelle anders. Wird der Rechner per PoE gespeist, ist die Netzwerkschnittstelle mit 100 MBit/s recht langsam. Mit eigenem Netzteil gibt es Gigabit-Ethernet. Die vier USB-Anschlüsse lassen sich per PoE ebenfalls nicht komplett nutzen, darf ein USB-2.0-Gerät doch bis zu 2,5 Watt Leistung aufnehmen.

Golem Akademie
  1. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    21.–25. Februar 2022, Virtuell
  2. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    15.–17. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

An per Power over Ethernet versorgte Rechner arbeiten mehrere Hersteller. Für HP ist das zwar ein Erstgerät, doch Fujitsu deutete erste PoE-Zero-Clients schon zur Cebit 2010 an und hat sie daraufhin zur Marktreife gebracht. Die Vorteile solcher Systeme liegen bei deutlich geringerer Verkabelung und Verwaltungsaufwand beim Anwender. Ein Netzwerkkabel reicht aus. Allerdings muss ein Server im Hintergrund die Arbeit erledigen. Der t410 ist unter anderem mit Citrix ICA, VMWare View 5 und Micrsofts RDP/RFX kompatibel.

HP verspricht eine desktopähnliche Leistung, auch im Multimediabereich. Dazu helfen der integrierte Texas Instruments TMS320DM8148 (1 Cortex A8 mit 1 GHz), 1 GByte RAM sowie 2 GByte Flashspeicher dem Server, vorausgesetzt, der Server unterstützt diese "DSP Acceleration".

HPs t410 soll noch in diesem Sommer verkauft werden. Einen Preis gab die Firma noch nicht an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sam Zeloof
Student baut Chip mit 1.200 Transistoren

In seiner Garage hat Sam Zeloof den Z2 fertiggestellt und merkt scherzhaft an, Moore's Law schneller umgesetzt zu haben als Intel selbst.

Sam Zeloof: Student baut Chip mit 1.200 Transistoren
Artikel
  1. IBM E10180-Server: Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft
    IBM E10180-Server
    Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft

    Mit Francisco Partners greift eine große Investmentgruppe zu, das Geschäft mit Watson Health soll laut IBM darunter aber nicht leiden.

  2. Xbox Cloud Gaming: Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden
    Xbox Cloud Gaming
    Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden

    Call of Duty, Fallout oder Halo: Neue Spiele bequem am Business-Laptop via Stream zocken, klingt zu gut, um wahr zu sein. Ist auch nicht wahr.
    Ein Erfahrungsbericht von Benjamin Sterbenz

  3. Geforce RTX 3000 (Ampere): Nvidia macht Founder's Editions teurer
    Geforce RTX 3000 (Ampere)
    Nvidia macht Founder's Editions teurer

    Die Preise der FE-Ampere-Grafikkarten steigen um bis zu 100 Euro, laut Nvidia handelt es sich schlicht um eine Inflationsbereinigung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /