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HP Proliant m400: Moonshot-Microserver mit 64-Bit-ARM-Prozessoren

HP beginnt nun mit der Auslieferung von neuen ARM-Modulen für das eigene Project Moonshot. Die Microserver der m400-Serie setzen erstmals auf ein 64-Bit-SoC. Mehr Kerne als mit einem AMD-basierten System bedeutet das allerdings nicht.

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Neues Mikroserver-Modul für das Moonshot-Projekt
Neues Mikroserver-Modul für das Moonshot-Projekt (Bild: HP)

HPs Moonshot-Projekt kann nun mit 64-Bit-ARM-Kernen umgehen. Vorgestellt wurde das Modul Proliant m400, von denen bis zu 45 Stück in ein Moonshot-Chassis passen. Es ist mittlerweile das vierte Modul für Moonshot-Server. Im Dezember 2013 zeigte HP sein m700 auf AMD-Basis (4 Jaguar-Kerne) und das m300-Modul mit Intels Avoton (8 Kerne). Im April wurde zuvor das Borman-Modul gezeigt, das mit einfachen Atom-CPUs (Centern, 2 Kerne) arbeitet. Für Spezial-Anwendungen gibt es zudem noch das m800-Modul mit ARM-CPUs. Doch diese sind nur 32-Bit-fähig.

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Für Serveraufgaben sollte sich nun das neue Modul eignen, das große Ansammlungen von Microservern in hoher Packungsdichte ermöglicht. Im Unterschied zum m800-Modul, das insbesondere für Unternehmen mit Telekommunikationsinfrastruktur gedacht ist, will HP nun mit dem m400-Modul (PDF-Datenblatt) auch andere Kunden erreichen. Das Unternehmen spricht davon, eine ARM-basierte Infrastruktur für die Zukunft zu schaffen und damit das zu erreichen, was im Jahr 2011 schon vorgestellt wurde. Damals sollten es jedoch noch 32-Bit-ARM-CPUs sein.

Die einzelnen Moonshot-Module arbeiten mit einem X-Gene genannten Prozessor von Applied Microsystems. Dieser hat 8 Kerne, die jeweils mit 2,4 GHz getaktet sind. Zudem besitzt ein Modul mit maximal 64 GByte viel Arbeitsspeicher sowie optional eine M.2-SSD mit 120 bis 480 GByte Kapazität, um Ubuntu 14.04 lokal zu booten. In Vollbestückung kommt ein Moonshot-System dann auf 360 Kerne auf 4,3 Höheneinheiten in einem 19-Zoll-Rack. Mit AMD-Technik schafft HP in Moonshot-Systemen derzeit die doppelte Kernanzahl.

Da die Entwicklung für 64-Bit-ARM-Systeme nicht für alle lohnenswert ist, gibt es von HP ein Entwicklerprogramm, mit Hilfe dessen verschiedene Szenarien ausprobiert werden können, ohne dass ein System angeschafft werden muss. Stattdessen wird über eine Remote-Verbindung auf ein einzelnes Modul zugegriffen.

Die m400-Module sollen ab sofort für Moonshot-Systeme verfügbar sein. Allerdings nicht als Einzelmodule, sondern in einem Chassis mit einer Mindestabnahme von 15 Stück. Einen Preis nannte HP noch nicht.

Moonshot-Systeme sind nicht für alle Aufgaben geeignet. Was mit den Systemen getan werden kann, haben wir in einem älteren Artikel betrachtet.

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TrashFan 30. Sep 2014

Wäre mal interessant das gegenüber zu stellen in Sachen GHashes/s, Stromverbrauch und...

elgooG 30. Sep 2014

Gibt es eigentlich ähnliche ARM-Cluster auch im bezahlbaren Bereich für Hobbyprojekte...


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