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Eine GTX 1650 reicht aus

Beim Display verkauft HP zwei Varianten. Beides sind matte 1080p-Panels mit blickwinkelunabhängiger IPS-Technik. Das günstigere, das in unserem Modell steckt, hat eine Frequenz von 60 Hz und erreicht brauchbare 261 cd/m² an Helligkeit. Das ist für draußen ein bisschen wenig, in einem abgedunkelten Raum hingegen völlig in Ordnung. Hinzu kommt der mit 973:1 gute, wenn auch nicht überragende Kontrast. Die Alternative ist ein Panel mit 144 Hz und einer höheren Helligkeit von 350 cd/m² laut Hersteller.

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Im Inneren des uns vorliegenden Pavilion Gaming 15 stecken ein Core i5-9300H (vier Kerne mit acht Threads) mit 8 GByte DDR4-Arbeitsspeicher und eine Geforce GTX 1650 mit 4 GByte GDDR5. Wie hoch die Leistung ausfällt, hängt davon ab, ob das Notebook am Netzteil oder per Akku betrieben wird. Der Quadcore ist auf 45 Watt respektive 30 Watt (Windows 10 mit Beste Leistung) eingestellt, die Grafikeinheit auf 50 Watt sowie 30 Watt.

Gedrosselte Performance im Akkubetrieb

Ein paar Beispiele: Am Netzteil schafft der Prozessor im Cinebench R20 stabil knapp 1.800 Punkte, im Akkubetrieb hingegen sinkt die Leistung auf leicht über 1.500 Punkte. In Spielen bremst der Core i5-9300H auch mit 30 Watt selten, hier limitiert primär die Geforce GTX 1650. Die hat in der Mobile-Version volle 1.024 Shader-Einheiten und liefert damit eine überraschende Performance ab. LAN-Klassiker wie CSGO laufen in 1080p mit maximalen Details mit über 100 fps, auch Jurassic World Evolution mit hohen Einstellungen können wir mit meist über 50 fps zocken. Selbst das fordernde Hunt Showdown ist mit mittleren Settings bei über 40 fps kompetitiv spielbar.

  • HPs Pavilion Gaming 15 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HPs Pavilion Gaming 15 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HPs Pavilion Gaming 15 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HPs Pavilion Gaming 15 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HPs Pavilion Gaming 15 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HPs Pavilion Gaming 15 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HPs Pavilion Gaming 15 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HPs Pavilion Gaming 15 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HPs Pavilion Gaming 15 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HPs Pavilion Gaming 15 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
HPs Pavilion Gaming 15 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ziehen wir den Netzstecker, fällt in allen Titeln die Bildrate auf 30 fps - das sorgte für Stirnrunzeln. Hintergrund ist die vorinstallierte Geforce Experience: Dort gibt es den Battery Boost und der steht auf 30 fps zugunsten einer längeren Akkulaufzeit. Blöd nur, dass Nutzer einen Account benötigen, um die Drossel zu deaktivieren. Auf Nachfrage sagte Nvidia, 30 fps seien die Empfehlung an OEMs und dass es auch abseits des Battery Boosts per Firmware ein 30-fps-Limit als Schutzfunktion zusätzlich zu in Hardware implementierten Sicherungen wie einer OCP gegen eine zu hohe Stromstärke gebe. Wir haben aber kein Spiel gefunden, das die Begrenzung auslösen konnte.

Dürfen CPU und GPU am 200-Watt-Netzteil ihr Power-Budget voll ausspielen, wird das Pavilion Gaming 15 gut hörbar, wir hätten mehr Gebrüll erwartet. Mit einem Kopfhörer oder Headset fallen die beiden Lüfter nicht mehr auf - da hatten wir schon weitaus Schlimmeres im Testlabor. Der Core i5 bleibt in Spielen bei unter 70 Grad Celsius, Gleiches gilt für die Geforce GTX 1650. Die Tastatur wird warm, die Finger aber verbrennen nicht. Im Akkubetrieb machen sich die locker 50 Watt weniger bemerkbar, denn das Notebook ist dann fast schon als leise zu bezeichnen. Im Leerlauf ist der Lüfter immer an, das lässt sich jedoch im UEFI ändern.

Aufrüstbare Komponenten vorhanden

Die weitere Hardware im Pavilion Gaming 15 besteht aus einer M.2-2280-NVMe-SSD, genauer der oft verwendeten Samsung PM981 mit 256 GByte. Die liest mit typischen 3,1 GByte/s und schreibt mit 1,05 GByte/s. Hinzu kommt eine 2,5-Zoll-7-mm-Festplatte, konkret eine Seagate Barracuda Pro Mobile mit 1 TByte. Die SSD und die HDD sind austauschbar, Gleiches gilt für den RAM in den beiden SO-DIMM-Steckplätzen. Auch das Bluetooth/WLAN-Modul, ein Realtek RTL8822BE, ist entnehmbar. HP installiert Windows 10 Home x64, als Bloatware finden wir nur McAfee Live vor. Zudem wurden die Amazon- und die Dropbox-App prominent in der Taskleiste platziert.

Der Akku des Laptops weist 52,5 Wattstunden auf. Das reicht bei 200 cd/m² Helligkeit (Stufe 8/10) für 5:11 Stunden im Productivity-Test des Powermark und immerhin für 5:37 Stunden beim Netflix-Streaming. Wie lange das Pavilion Gaming 15 in Spielen durchhält, hängt stark von der Helligkeit und natürlich dem Titel samt dessen Einstellungen und der Bildrate ab. Unserer Erfahrung nach sind anderthalb bis gut zwei Stunden drin - wer länger zockt, hat ohnehin meist eine Steckdose greifbar.

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 HP Pavilion Gaming 15 im Test: Günstig gut gamenVerfügbarkeit und Fazit 
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SegmenFault 19. Sep 2019

Die 1650 ist stärker als die 1050 Ti ...

Sharra 19. Sep 2019

Danke für die Antwort. Da bin ich ja mal gespannt. Es dürfte schon seinen Grund haben...

Atreyu 18. Sep 2019

Ich verwende zum Spielen auch Pfeiltasten und selbst manche Lenovo-Laptops haben...

Seasdfgas 18. Sep 2019

schaniere sind immer bruchstellen. das haben bewegliche teile so an sich

Psighost 18. Sep 2019

kriegt man das Ding mit i7-9750H 16 gb dual channel ram 1x 512 GB m.2 SSD 1660 ti...


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