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HP: OpenVMS wird nicht weiterentwickelt

Unter der Überschrift "HP erweitert den Support für OpenVMS bis zum Jahr 2020" kündigt HP an, dass das Betriebssystem OpenVMS nicht mehr für kommende Itanium-Generationen angeboten wird.
/ Jens Ihlenfeld
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HP Integrity i4 bekommt kein OpenVMS. (Bild: HP)
HP Integrity i4 bekommt kein OpenVMS. Bild: HP

OpenVMS(öffnet im neuen Fenster), das ursprünglich von DEC ab 1975 für den PDP-11 unter dem Namen VAX-11/VMS entwickelt wurde, wurde später auf DECs Alphachips und ab 2001 auf Intels Itanium-Architektur portiert. Im Juni 2010 erschien mit OpenVMS 8.4 die bislang letzte Version.

Das Betriebssystem erlaubt es, mehrere Systeme zu einem Cluster zusammenzufügen, um für eine hohe Verfügbarkeit zu sorgen. Systeme können im laufenden Betrieb aktualisiert werden.

HP kündigte nun an, OpenVMS 8.4 bis mindestens Ende 2020 auf Servern der Reihe HP Integrity i2 zu unterstützen und Support anzubieten. Es soll weiterhin regelmäßige Updates für OpenVMS 8.4 geben, damit OpenVMS-Kunden ihre Systeme noch mindestens sieben Jahre lang sicher betreiben können. HP erwägt, auch darüber hinaus Support für OpenVMS bereitzustellen.

Bis 2015 will HP auch noch Server HP Integrity i2 auf Basis von Intels Itanium 9300 mit OpenVMS anbieten. Danach sollen bis 2016 nur noch Server-Upgrades angeboten werden.

Für Server der Serie HP Integrity i4 auf Basis von Intels aktuellen Itanium-9500-Prozessoren mit Codenamen Poulson will HP OpenVMS nicht anbieten. Am Itanium hält HP aber ganz allgemein fest und plant weiterhin Server auf Basis der kommenden Itanium-Generation "Kittson".

Kunden, die unternehmenskritische Systeme betreiben, die eine sehr hohe Verfügbarkeit erfordern, will HP mit seinem Projekt "Odyssey(öffnet im neuen Fenster)" in Zukunft eine Alternative bieten. HP will seine Unix- und x86-Systeme im Rahmen des Projekts zusammenführen.


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