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Komfortabel wie ein Reiserucksack

Der Omen X sieht auf dem Tisch schick aus. Der Zweck des Systems ist es jedoch, dass man ihn auf dem Rücken trägt. Da stellt sich die Frage, ob das nicht sehr schwer und klobig ist. Die Antwort in der Kurzfassung: nein. Die Antwort ausführlich: Der Computer im rot-schwarzen Stealth-Design ist auf dem Rücken überraschend bequem und leicht zu tragen.

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Der Rucksack wiegt samt PC, Tragegeschirr und eingesteckten Akkus etwas mehr als vier Kilogramm, der PC allein knapp zwei Kilogramm. Die Last spüren wir selbst nach einem langen VR-Trip nicht. Es ist schon beeindruckend, dass HP ein komplettes High-End-Gaming-System in ein so kleines und leichtes Paket stecken kann. Mit Abmessungen von 33 x 23 x 6 cm nimmt es nicht viel Platz auf dem Gaming-Tisch oder dem Rücken ein. Das Rucksackmodul fühlt sich ein wenig wie ein Reiserucksack an - samt Bauch- und Brustschnallen. Die Trageriemen lassen sich je nach Größe auf- und zuziehen. Das Geschirr ist komfortabel gepolstert und hängt daher angenehm auf dem Rücken.

  • Dem Omen X liegt viel Zubehör bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Praktisch: das beiliegende Kabel für VR-Headsets (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Omen X im Dock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Hinterseite ist die Halterungschiene erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Dock kommt ebenfalls im Omen-Design. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Es erweitert den PC um viele Anschlüsse... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... auch auf der Vorderseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Omen X ist kompakt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Dockinganschluss ist proprietär. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am PC selbst sind auch einige Anschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Unterseite befinden sich die recht unpraktischen Schraubanschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der PC funktioniert auch ohne Dock. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Weitere USB-Anschlüsse sind an der Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Omen X leuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das System im Rucksack (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Takt der CPU (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Temperatur der CPU (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Temperatur der GPU (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Rucksack-PC ist sehr komfortabel.  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Festplatte ist recht schnell.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Das System im Rucksack (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Sehr schön finden wir den Mechanismus, mit dem sich der PC an den Rucksack anstecken lässt. Über eine spezielle Steckhalterung kann man ihn einfach auf den Rücken schieben. Zum Öffnen drücken wir den großen Schalter an der Oberseite der Halterung. Das ähnelt Systemen, wie sie an Ausziehgriffen von Rollkoffern zu finden sind. Über einen mechanischen Schalter lässt sich übrigens auch der Computer von der Dockingstation lösen. Der ist allerdings etwas schwergängig.

An den Seiten des Rucksacks befinden sich die zwei Einschübe für die dicken und klobigen Akkus. Sie sind auf Gürtelhöhe positioniert und daher zu keiner Zeit im Weg, wenn wir uns im Indie-Spiel Superhot VR bewegen. Dieser Titel ist ein gutes Beispiel dafür, dass der Omen X auf dem Rücken ohne störende Kabel ein echter Vorteil ist. Wir drehen uns auf der Stelle, zappeln wild umher - immer auf der Suche nach einem neuen virtuellen Gegenstand. In Superhot VR müssen wir uns auch ducken und wie Neo aus den Matrix-Filmen Kugeln, Messern, Knüppeln und anderen Dingen ausweichen. Das ist mit HPs PC sehr angenehm und sehr realitätsnah.

Was wir allerdings bemängeln, ist die Verbindung der Energieversorgung mit dem PC auf dem Rücken. Die zwei dicken Stromkabel müssen vor jedem Einsatz an das System gesteckt und festgeschraubt werden. Das macht das Plug-and-Play-Konzept nicht so intuitiv, wie es zunächst vermuten lässt. Hier wäre ein ähnliches Stecksystem wie bei der Dockingstation viel sinnvoller gewesen.

Die Akkupacks sind ein klarer Schwachpunkt des Konzeptes, obwohl HP es Nutzern so einfach wie möglich macht, sie während des Betriebes zu wechseln. Dazu verfügen sie über einen Einrastmechanismus. Durch einen Druck auf den großen Schalter kann das jeweilige Pack herausgezogen werden. Auch die Akkustandsanzeige lässt sich per Druck auf den entsprechenden Knopf mit vier LEDs anzeigen. Das ist an sich zwar praktisch, allerdings ist die Laufzeit der Akkus nicht besonders lang.

  • Dem Omen X liegt viel Zubehör bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Praktisch: das beiliegende Kabel für VR-Headsets (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Omen X im Dock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Hinterseite ist die Halterungschiene erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Dock kommt ebenfalls im Omen-Design. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Es erweitert den PC um viele Anschlüsse... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... auch auf der Vorderseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Omen X ist kompakt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Dockinganschluss ist proprietär. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am PC selbst sind auch einige Anschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Unterseite befinden sich die recht unpraktischen Schraubanschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der PC funktioniert auch ohne Dock. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Weitere USB-Anschlüsse sind an der Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Omen X leuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das System im Rucksack (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Takt der CPU (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Temperatur der CPU (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Temperatur der GPU (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Rucksack-PC ist sehr komfortabel.  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Festplatte ist recht schnell.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Der PC funktioniert auch ohne Dock. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bei voller Ladung können wir das System nämlich nur eine Stunde und 26 Minuten betreiben. Gut also, dass die zwei enthaltenen Ersatzakkus parallel dazu geladen werden können. Für diesen Zweck gibt es an der Dockingstation des PCs einen Anschluss, an den das Akkuladegerät gesteckt wird. In das Ladegerät passen zwei der vier Energiespeicher. Die Ladezeit beträgt für einen Zyklus von 0 auf 100 Prozent eine Stunde und acht Minuten. Das ist etwas weniger, als eine volle Ladung hält.

Zugegeben: Mehr als 90 Minuten aktives VR-Spielen ist für viele Gamer mehr als genug. VR macht Spaß, ist aber auch sehr anstrengend. Wenn wir also nicht gerade durchtrainiert wie Bruce Wayne sind, dann können wir diesen Nachteil verkraften. Nutzer mit Ausdauer reißt es aber aus dem Spielfluss - das ist schlecht. Außerdem schränkt die kurze Laufzeit den Mehrwert eines Rucksack-PCs wie Omen X ein. So ist eine VR-Wanderung durch den Wald nicht ratsam - nicht nur, weil wir nicht sehen, wo wir hinlaufen. Stattdessen eignet sich das System eher für die große heimische Spielarena. Dort ist die Leistung des kleinen Computers sehr überzeugend.

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 HP Omen X VR im Test: VR auf dem Rücken kann nur teils entzückenKaum Lüfterrauschen auf dem Rücken 
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Cypher 21. Feb 2018

Ich rede auch nicht unbedingt von draußen auf der Wiese sondern von Arcadehallen. Und...

Emoticons 21. Feb 2018

Wer sich ein HP-Produkt zulegt ist eben selber schuld.

m00hk00h 20. Feb 2018

In den Potsdamer Platz Arkaden gibt's im Keller so einen VR-Erlebnis-"Laden". Such mal...

Hotohori 20. Feb 2018

Das Problem der VR Brillen ist halt, dass sie nicht wirklich für Rucksack PCs entwickelt...


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