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HP Lapdock im Test: Außen ein Notebook, innen ein Kompromiss

Ein echtes Windows mit Microsoft Continuum und dann noch mit einem schicken Gehäuse: Das HP Lapdock verspricht viel – hält aber wenig. Continuum ist auch nach fast eineinhalb Jahren noch nicht mehr als ein Konzept.
/ Oliver Nickel
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Das HP Lapdock soll mit Continuum zum mobilen Arbeitsgerät werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das HP Lapdock soll mit Continuum zum mobilen Arbeitsgerät werden. Bild: Martin Wolf/Golem.de

Ein fast richtiges Windows 10 auf dem Smartphone, das es zur mobilen Arbeitsstation macht: Bei der Vorstellung der mobilen Desktoperweiterungssoftware Continuum im Jahr 2015 war der damalige Microsoft-Mitarbeiter Bryan Roper davon so beeindruckt, dass er immer wieder auf das Gerät deutete und ausrief: "Das ist mein Telefon!" . Mit seinem Lapdock geht HP noch einen Schritt weiter und ergänzt das Smartphone mit Windows 10 Mobile durch ein Dock, das nicht mehr als ein Akku mit Display und Tastatur ist. Alles zusammen soll ein "hervorragendes Premium-Notebook-Erlebnis und echten Mehrwert" bieten – leider gelingt das nicht besonders gut.

HP Lapdock – Test
HP Lapdock – Test (02:44)

Das Dock an sich sieht aus wie ein normales Notebook. Wir haben getestet, wie es mit Continuum funktioniert, und ein Elite X3 als Host-Telefon genutzt. Es kann sich aber auch jedes andere Continuum-Smartphone wie etwa das Microsoft Lumia 950 XL mit dem Lapdock verbinden.

Das Lapdock hat eine beleuchtete Chiclet-Tastatur, die bei unserem Testmuster von HP im US-Layout angeordnet ist. HP verkauft das Gerät aber auch mit deutschsprachigem Qwertz-Tastenlayout. Das Display misst 12,5 Zoll und löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Ergänzend dazu ist das Gerät mit Abmessungen von 290 x 201 x 13,8 mm äußerlich kompakt und mobil. Mit 1.080 Gramm Gewicht können wir es einfach in einer Hand halten. Es ist aber auch nicht unbedingt leicht, bedenken wir, dass es eigentlich nur eine Hauptplatine mit Akku beinhaltet.

Erst einmal ist es irreführend, dass unser Dock beim Anschalten lediglich auf eine Continuum-Verbindung wartet. Wir müssen zuerst unser Smartphone anschalten und mit der Microsoft-App das Lapdock scannen und koppeln. Dann zeigt sich uns der Windows-10-ähnliche Bildschirm, den wir bereits im Vorfeld selbst getestet haben . Die Ernüchterung folgt kurz darauf, denn viel hat sich an Continuum nicht getan.

Continuum ist immer noch ein Konzept

Bereits beim Koppeln von Smartphone und Dock zeigen sich erste Schwächen von Continuum. Das kabellose Verbinden ist wenig intuitiv. Immer, wenn wir unser Lapdock aufklappen und unser Telefon im Standby ist, müssen wir, ähnlich wie beim Koppeln von Bluetooth-Geräten, erst die Continuum-App auf dem Elite X3 öffnen und dann unser Gerät auswählen. Dazu muss das Lapdock angeschaltet sein. Nach einer kurzen Wartezeit können wir unser Gerät endlich verwenden.

Wir müssen die App nach jedem Hochfahren des Docks manuell starten und eine Verbindungsmethode auswählen. Das nervt nach mehrmaligem Anschalten während eines Arbeitstages doch schon sehr. Der Kopplungsprozess ist bei kabelgebundener Nutzung aber einfacher. Beim Anstecken erkennt das Dock unser Telefon als Host. Dazu müssen beide Geräte angeschaltet werden.

Noch mehr nervt, dass während der Verbindung unser Smartphone permanent mit angeschaltetem Bildschirm und WLAN neben dem Dock liegen muss. Das heißt beispielsweise, dass wir es nicht in die Hosentasche stecken können, während wir mit dem Dock arbeiten, da im Standby die Verbindung verloren geht. Dadurch versagt das Lapdock unserer Meinung nach als Laptop-Ersatz komplett.

Windows 10 als Fassade, nicht als Desktop-Ersatz

Nach dem Koppeln präsentiert sich uns ein Desktop, der an Windows 10 erinnert. Die erweiterte Anzeige verfügt sogar über eine Art Windows-10-Startmenü einschließlich der typischen Kachelverknüpfungen. Diese können wir mit einem Rechtsklick beliebig anordnen. Über den Reiter "Alle Apps" bekommen wir Zugriff auf alle installierten Programme auf dem Smartphone und können diese mit einem Suchfenster filtern.

Hier finden wir Unterschiede im Detail. Während wir im vollwertigen Windows-10-Startmenü einfach lostippen können, um Programme und Funktionen zu finden, müssen wir beim Continuum-Pendant umständliche Untermenüs verwenden.

Ebenso können wir unseren großen Desktop nicht für Programmverknüpfungen nutzen. Auch ein Anheften von Verknüpfungen an die Taskleiste ist nicht möglich. Diese dient lediglich der Anzeige und dem Wechseln von geöffneten Apps.

Wenn wir eine App öffnen, wird diese immer in Vollbild angezeigt. Wir können unsere Programme nicht in Fenstern anzeigen und auch nicht beliebig auf dem großen Bildschirm anordnen. Dadurch fehlt auch die Einrastfunktion von Fenstern an den Bildschirmrändern. Multitasking ist daher lediglich über die Windows-10-typische Task-Ansicht oder die Taskbar möglich.

Viele der beschriebenen Funktionen, wie individuelle Programmfenster und das Einrasten am Bildschirmrand, wurden von Microsoft zwar schon seit dem Herbst 2016 angekündigt, fehlen aber noch immer. Dadurch haben wir das Gefühl, dass Microsoft nur noch wenig Arbeitskraft in die Entwicklung des eigentlich guten Konzepts von Continuum steckt.

Zumindest können wir auf bekannte Tastenkombinationen zurückgreifen; Alt+Tab für Task-Wechsel, Strg+C zum Kopieren oder STRG+Z zum rückgängig machen funktionieren etwa auf unserem Lapdock. An dieser Stelle scheint die Vision von Windows auf dem Smartphone durch – das ist zumindest ein Anfang, der allerdings bei der App-Auswahl sein Ende nimmt.

Wo sind all die Windows-Programme hin?

Die karge Auswahl an Applikationen, die auf einem Continuum-Bildschirm angezeigt werden können, ist ein echtes Problem: Abseits des vorinstallierten Microsoft Office Mobile müssen wir schon länger suchen – und das regt uns auf.

Statt Standard-Browsern wie Google Chrome oder Mozilla Firefox können wir auf den relativ unbekannten Monument-Browser als Alternative zum vorinstallierten Microsoft Edge zurückgreifen. Bei den Media-Playern ist VLC auch unter Continuum ausführbar. Beide Apps konnten wir aus dem Windows Store herunterladen, installieren und auf unserem Lapdock ausführen.

Für die gelegentliche Unterhaltung haben wir auch ein Spiel gesucht, das unter Continuum angezeigt werden kann – ohne Erfolg. Apps, die nicht kompatibel sind, werden auf dem Smartphone ausgeführt, während es den Continuum-Bildschirm unabhängig davon weiterhin anzeigt. Wir können also ein Spiel auf dem Telefon spielen und gleichzeitig in Microsoft Word Mobile auf dem Lapdock tippen. Ein Spiel im Vollbild auf dem Lapdock zu spielen, ist aber nicht möglich.

Wir mussten uns an den Softwaremangel gegenüber einem herkömmlichen Notebook erst einmal gewöhnen, zumal der Microsoft Store schon ohne Continuum-Einschränkung wenig Apps anbietet.

Die einzigen wirklich produktiven Programme sind auf dem Lapdock schnell gefunden: Microsofts kostenlose mobile Office-Sammlung überzeugt uns. Wir finden uns im mobilen Word, Excel, Powerpoint oder Outlook schnell zurecht.

Unsere Projekte können wir mit Microsoft-Konto und Onedrive in der Cloud speichern. Der Vorteil: Auf all unseren anderen Windows-Geräten können wir diese Dokumente dann öffnen, bearbeiten und mit anderen Mitarbeitern teilen. Das ist in vielen Situationen hilfreich. Der Nachteil: Wir müssen immer etwa 5 Sekunden auf das Laden und Speichern von Dokumenten warten.

Dadurch wirkt das mobile Office im Gegensatz zur Desktop-Version etwas träge, in der die Onedrive-Synchronisation schneller ist. Wenn wir die Cloud-Anbindung nicht nutzen wollen, können wir unsere Dateien aber auch direkt auf dem Gerät, also dem Smartphone, ohne Verzögerung speichern.

HP Workspace als Quelle für eine größere Software-Auswahl

Um die Limitierungen zu kompensieren, bietet HP übrigens für alle Continuum-Geräte den kostenpflichtigen Dienst Workspace an. Wir haben das Produkt nicht getestet, da es nicht speziell für das Lapdock entwickelt wurde.

Was wir der Produktseite entnehmen können, ist, dass wir uns auf dieser Plattform anmelden und diverse x86-Anwendungen auf unser Dock streamen dürfen, die es normalerweise nicht für Windows 10 Mobile gibt. Die Programme werden auf einer virtuellen Maschine gehostet, die je nach Hardwareausstattung unterschiedlich viel kostet.

Die Anzahl an Programmen für das Basismodell ist auf maximal zehn beschränkt, während Premium-Nutzer unbegrenzt Apps nutzen und zusätzlich Berichte zum Nutzungsverhalten erstellen können. Workspace richtet sich klar an Business-Anwender. Preise werden nicht direkt genannt. Stattdessen stellt der Kunde eine Anfrage an HP.

Workspace ist durch seine Cloud-Anbindung nur mit aktiver Internetverbindung nutzbar. Das kann in Gegenden mit schlechtem oder gar keinem Empfang für unser Lapdock von Nachteil sein. Für Arbeitsplätze wie etwa einem Elite X3 mit stationärem Dock ist das aber kein Problem.

Doch können wir das Lapdock überhaupt sinnvoll mobil verwenden? Wir finden nein, denn selbst, wenn wir die Limitierungen von Continuum außer Acht lassen, kann die Hardware nicht überzeugen.

Eine gute Tastatur im mangelhaftem Gehäuse

Im Praxistest unseres Lapdocks stellen wir schnell fest: Wir müssen an vielen Stellen Abstriche machen. Das beginnt bereits, wenn wir auf das Display schauen. Abgesehen davon, dass es selbst bei maximaler Helligkeit vielen x86-Notebooks dieser Preisklasse unterlegen ist, erkennen wir einen leichten Gelbstich in Menüs und Programmen. Das fällt besonders ins Gewicht, wenn wir auf einem großteils weißen Dokument schreiben wollen.

Dass das Display des Lapdock eher unterdurchschnittlich strahlt, erkennen wir an unseren Messungen. 213 Candela pro Quadratmeter sind unseres Erachtens für ein Business-Gerät zu wenig. Der Wert schwankt um etwa 20 Prozent zwischen dem niedrigsten Wert von 197 Candela pro qm und dem Höchstwert von 236 Candela pro qm.

Bei der generellen Rechenleistung unseres Docks sehen wir hingegen keine Probleme. Das Elite X3 liefert mit einem Qualcomm-Snapdragon-820-Prozessor mit vier 2,16 GHz schnellen Kernen sowie 4 GByte LPDDR4 Arbeitsspeicher genug Potenzial, um parallel Microsoft Word Mobile, Outlook Mobile und mehrere Browsertabs laufen zu lassen. Zudem gibt es 64 GByte Flash-Speicher.

Nur USB-Typ-C-Anschlüsse

An der Seite des Docks finden wir ausschließlich USB-Typ-C-Anschlüsse. Gut, dass HP einen Adapter von USB-Typ-C auf Full-Size-USB mitliefert, denn ganz ist der neue Standard noch nicht bei Peripheriegeräten und externen Speichermedien angekommen.

Im kabellosen Modus funktionieren externe Speichermedien aber nicht. Das ist schade, denn wir wollen unser Dock doch ohne lästige Zusatzkabel verwenden, wie wir es von einem normalen Notebook gewohnt sind. Außerdem wird es bei drahtloser Verbindung des Smartphones zum Dock über Wifi-Direct ruckelig: Wir können spürbare Verzögerungen und kleine Aussetzer feststellen, die oft zu Fehleingaben in Menüs oder zu nicht registrierten Klicks führen.

Nebenbei kann unser Dock die Funkverbindung oder die WLAN-Antenne des verbundenen Telefons für das Internet verwenden. Auch das Audiosignal wird von unserem Telefon auf die Lautsprecher des Docks übertragen. Die Lautstärke reicht aus, und die Klangverteilung kommt durch die nach unten gerichteten Lautsprecher gut zur Geltung.

Das Smartphone ist der bessere Mausersatz als das Touchpad

Das Touchpad bereitet selbst mit USB-Verbindung zum Host und damit ohne Eingabeverzögerung durch die drahtlose Verbindung keine Freude. Immer wieder werden Eingaben und Gesten nicht erkannt. Wir nutzen daher schnell unser Smartphone als Mausersatz. Das funktioniert wesentlich besser, wenn auch nicht ideal. So passiert es uns des Öfteren, dass das Telefon auf dem Tisch hin- und herrutscht oder wir versehentlich die Benachrichtigungsleiste nach unten ziehen.

Im Unterschied zum Touchpad finden wir die Tastatur des Lapdocks sehr gut gelungen. Die leicht beleuchteten Tasten im Chiclet-Design sind groß genug für ein natürliches Schreibgefühl. Der Druckpunkt erinnert an gute Flachtastaturen, wie wir sie normalerweise nur in teuren Notebooks oder Macbooks finden. Wir müssen lediglich ein paar Einschränkungen bei den halbgroßen Pfeil-nach-oben- und Pfeil-nach-unten-Tasten sowie der Doppelbelegung von Tasten wie Bild-auf oder Bild-ab hinnehmen. Angesichts des knapp bemessenen Platzes und der dafür ausreichend großen Tasten gehen wir diesen Kompromiss gern ein.

Gut ist, dass unser Lapdock Peripheriegeräte per USB-Adapter erkennt. So können wir unsere Lieblingsmaus oder -tastatur zum Schreiben verwenden. USB-Speichermedien sind am Dock ebenfalls nutzbar. Wir haben einen USB-Typ-C-Stick und ein Fullsize-USB-2.0-Gerät erfolgreich testen können.

Nach einem halben Arbeitstag ist Schluss

Leider können wir ohne Netzteil nicht sehr lange Freude an der schönen Tastatur haben. Der 46,5-Wattstunden-Akku des Lapdocks ist in unserem Test bei kabelloser Anbindung zum Host-Telefon nach 6 Stunden leer. Während dieser Zeit hat der Akku im Elite X3 satte 50 Prozent Kapazität verloren. Mit der verbliebenen Kapazität wird der restliche Arbeitstag ohne Steckdose dann schwer machbar.

Den Akkustand des Docks erkennen wir übrigens an vier weißen LEDs an der rechten Seite des Geräts. Je mehr Lampen aufleuchten, desto voller ist der Akku. Im Betriebssystem wird nur die Restkapazität des Smartphones angezeigt. Wir können unser Telefon auch vom Dock laden lassen. Im Kabelbetrieb hält unser Testgespann dann nur noch etwa 4 Stunden durch – mobiles Arbeiten sieht anders aus.

Gemessen haben wir die Laufzeit unter normalen Arbeitsbedingungen. Wir haben das Dock bei maximaler Helligkeit und angeschaltetem WLAN mit der mobilen Office-Suite von Microsoft verwendet. Dazu kamen eine gelegentliche Internetrecherche und etwa 45 Minuten Standby-Betrieb. Angesichts dieser Nutzung haben wir eine höhere Laufzeit erwartet, vor allem, da das Dock fast nur aus einer Kontrollplatine, Bildschirm, einer Tastatur und dem Akku besteht. Energieintensive Rechenoperationen übernimmt das Elite-X3-Smartphone.

Verfügbarkeit und Fazit

Das HP Lapdock wird momentan für etwa 650 Euro bei diversen deutschen Händlern verkauft. Wir bekommen für das Geld ein von außen schlankes und gut verarbeitetes Gerät geboten. Diverses Zubehör wie etwa ein USB-Adapter für die USB-Typ-C-Buchsen und ein USB-Typ-C-Verbindungskabel werden ebenfalls mitgeliefert.

Eines müssen wir aber beachten: Das Dock allein ist ohne Continuum-Gerät nutzlos. Unser Testgerät, das Elite-X3-Smartphone, kostet etwa 800 Euro. Das sind in der Summe fast 1.500 Euro. Dafür bekommt man Business-Notebooks wie das Dell XPS 13, das auch in unserem Test gut abgeschnitten hat oder ein immer noch anständiges etwas günstigeres Notebook plus ein ebenfalls sehr gutes Smartphone.

Fazit

Die Idee, sein Smartphone mit einem Dock zu einem Notebook aufzurüsten, ist an sich nicht schlecht. Trotzdem können wir mit dem HP Lapdock kaum etwas anfangen. Das liegt einerseits an der Software Continuum, einer Windows-10-Adaption fürs Smartphone, die das Gerät zu einer mobilen Arbeitsstation macht. Und andererseits an der Hardware, die den Preis von 650 Euro keineswegs rechtfertigt.

Schon beim Koppeln des Smartphones mit dem Dock zeigen sich Schwächen von Continuum: Bei jedem Anschalten des Displays müssen die Geräte neu gekoppelt, das Dock kann nur genutzt werden, wenn das Smartphone-Display angeschaltet ist. Dem Windows-10-Desktop selbst fehlen wichtige Funktionen: Wir können weder Verknüpfungen darauf anlegen noch Apps zum Schnellstart in die Taskleiste ziehen. Programme werden stets im Vollbildmodus angezeigt. Ein Multitasking mit parallelen Fenstern nebeneinander nach Windows-10-Vorbild ist daher nicht möglich.

Die Auswahl an Apps ist für Continuum sehr beschränkt. Viele Windows-Store-Programme können auf unserem Dock nicht ausgeführt werden und laufen stattdessen auf dem Host-Smartphone. X86-Anwendungen sind wegen des ARM-Prozessors gar nicht erst installierbar.

Genauso eingeschränkt wie die Software ist die Hardware: Das Display ist nicht hell genug, und das Touchpad können wir keine fünf Minuten ohne Fehleingaben verwenden. Als mobiles Arbeitsgerät können wir das Dock kaum nutzen. Nach gut 6 Stunden ist der Akku aufgebraucht.

Einige wenige positive Eigenschaften hat das Lapdock immerhin: Die Tastatur ist sehr gut, und das kostenlose Microsoft-Office-Paket überzeugt uns. Das reicht aber nicht, um uns darüber hinwegzutäuschen, dass wir für 650 Euro auch einfach ein vollwertiges Notebook mit Windows 10 kaufen könnten. Das Lapdock ist im Praxiseinsatz unseres Erachtens nach daher komplett sinnlos.


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