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HP Lapdock im Test: Außen ein Notebook, innen ein Kompromiss

Ein echtes Windows mit Microsoft Continuum und dann noch mit einem schicken Gehäuse: Das HP Lapdock verspricht viel - hält aber wenig. Continuum ist auch nach fast eineinhalb Jahren noch nicht mehr als ein Konzept.

Ein Test von veröffentlicht am
Das HP Lapdock soll mit Continuum zum mobilen Arbeitsgerät werden.
Das HP Lapdock soll mit Continuum zum mobilen Arbeitsgerät werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ein fast richtiges Windows 10 auf dem Smartphone, das es zur mobilen Arbeitsstation macht: Bei der Vorstellung der mobilen Desktoperweiterungssoftware Continuum im Jahr 2015 war der damalige Microsoft-Mitarbeiter Bryan Roper davon so beeindruckt, dass er immer wieder auf das Gerät deutete und ausrief: "Das ist mein Telefon!". Mit seinem Lapdock geht HP noch einen Schritt weiter und ergänzt das Smartphone mit Windows 10 Mobile durch ein Dock, das nicht mehr als ein Akku mit Display und Tastatur ist. Alles zusammen soll ein "hervorragendes Premium-Notebook-Erlebnis und echten Mehrwert" bieten - leider gelingt das nicht besonders gut.

Das Dock an sich sieht aus wie ein normales Notebook. Wir haben getestet, wie es mit Continuum funktioniert, und ein Elite X3 als Host-Telefon genutzt. Es kann sich aber auch jedes andere Continuum-Smartphone wie etwa das Microsoft Lumia 950 XL mit dem Lapdock verbinden.

  • Das Lapdock sieht äußerlich aus wie ein Windows-10-Notebook. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Dock hat eine gummierte und matte Rückseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Telefon und das Dock sind im ähnlichen Design gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der rechten Seite finden wir USB-Typ-C-Anschlüsse und die Batterieanzeige. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der linken Seite befinden sich USB, HDMI und der Power-Knopf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Host-Telefon wird per USB-Typ-C-Kabel angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wir steuern das Lapdock kabellos mit dem Telefon. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tasten des Docks gefallen uns sehr gut ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... im Gegensatz zum sehr schlechten Touchpad. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Dock kann auch per USB-Kabel angesteuert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Solange wir das Dock nicht verbinden, ist es nutzlos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Koppeln müssen wir immer wieder das Dock auswählen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Elite X3 ähnelt dem Dock auf der Rückseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Telefon läuft mit Windows 10 Mobile. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HP Workspace unterteilt sich in mehrere Bezahlmodelle. (Screenshot: HP)
  • Der Desktop ist ohne Verknüpfungen ziemlich leer. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Startmenü erinnert an Windows 10. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lassen sich viele Apps nicht auf dem Continuum-Bildschirm öffnen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Synchronistation mit Onedrive ist etwas träge. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Word Mobile ist ein exzellentes Schreibprogramm. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Task-Ansicht im Windows-10-Stil. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können Dokumente in der Cloud oder auf dem Gerät speichern. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Suchfunktion ist umständlich zu erreichen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Lapdock sieht äußerlich aus wie ein Windows-10-Notebook. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Lapdock hat eine beleuchtete Chiclet-Tastatur, die bei unserem Testmuster von HP im US-Layout angeordnet ist. HP verkauft das Gerät aber auch mit deutschsprachigem Qwertz-Tastenlayout. Das Display misst 12,5 Zoll und löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Ergänzend dazu ist das Gerät mit Abmessungen von 290 x 201 x 13,8 mm äußerlich kompakt und mobil. Mit 1.080 Gramm Gewicht können wir es einfach in einer Hand halten. Es ist aber auch nicht unbedingt leicht, bedenken wir, dass es eigentlich nur eine Hauptplatine mit Akku beinhaltet.

Erst einmal ist es irreführend, dass unser Dock beim Anschalten lediglich auf eine Continuum-Verbindung wartet. Wir müssen zuerst unser Smartphone anschalten und mit der Microsoft-App das Lapdock scannen und koppeln. Dann zeigt sich uns der Windows-10-ähnliche Bildschirm, den wir bereits im Vorfeld selbst getestet haben. Die Ernüchterung folgt kurz darauf, denn viel hat sich an Continuum nicht getan.

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Continuum ist immer noch ein Konzept 
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Silas89 08. Mär 2017

Das ist aus meiner Sicht ein Proove of Concept. Von etwas, was man nicht braucht. Ein...

Anonymer Nutzer 07. Mär 2017

das war Absicht. Und Du meinst das möchte Microsoft? Ernsthaft? Ja Dir! Und Dein...

Anonymer Nutzer 07. Mär 2017

Die irgendwann fällige Entwicklungsstufe wird sein: man hat ein x86 Prozessor im...

Otto d.O. 06. Mär 2017

Wenn die gewünschte bzw. benötigte Software nicht verfügbar ist, dann ist das System zum...

z00m1n 06. Mär 2017

Wie andere Kommentatoren schon angemerkt haben, gabs so etwas schon mal vor ein paar...


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