Verfügbarkeit und Fazit

Das HP Lapdock wird momentan für etwa 650 Euro bei diversen deutschen Händlern verkauft. Wir bekommen für das Geld ein von außen schlankes und gut verarbeitetes Gerät geboten. Diverses Zubehör wie etwa ein USB-Adapter für die USB-Typ-C-Buchsen und ein USB-Typ-C-Verbindungskabel werden ebenfalls mitgeliefert.

  • Das Lapdock sieht äußerlich aus wie ein Windows-10-Notebook. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Dock hat eine gummierte und matte Rückseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Telefon und das Dock sind im ähnlichen Design gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der rechten Seite finden wir USB-Typ-C-Anschlüsse und die Batterieanzeige. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der linken Seite befinden sich USB, HDMI und der Power-Knopf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Host-Telefon wird per USB-Typ-C-Kabel angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wir steuern das Lapdock kabellos mit dem Telefon. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tasten des Docks gefallen uns sehr gut ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... im Gegensatz zum sehr schlechten Touchpad. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Dock kann auch per USB-Kabel angesteuert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Solange wir das Dock nicht verbinden, ist es nutzlos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Koppeln müssen wir immer wieder das Dock auswählen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Elite X3 ähnelt dem Dock auf der Rückseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Telefon läuft mit Windows 10 Mobile. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HP Workspace unterteilt sich in mehrere Bezahlmodelle. (Screenshot: HP)
  • Der Desktop ist ohne Verknüpfungen ziemlich leer. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Startmenü erinnert an Windows 10. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lassen sich viele Apps nicht auf dem Continuum-Bildschirm öffnen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Synchronistation mit Onedrive ist etwas träge. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Word Mobile ist ein exzellentes Schreibprogramm. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Task-Ansicht im Windows-10-Stil. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können Dokumente in der Cloud oder auf dem Gerät speichern. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Suchfunktion ist umständlich zu erreichen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Dock hat eine gummierte und matte Rückseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Eines müssen wir aber beachten: Das Dock allein ist ohne Continuum-Gerät nutzlos. Unser Testgerät, das Elite-X3-Smartphone, kostet etwa 800 Euro. Das sind in der Summe fast 1.500 Euro. Dafür bekommt man Business-Notebooks wie das Dell XPS 13, das auch in unserem Test gut abgeschnitten hat oder ein immer noch anständiges etwas günstigeres Notebook plus ein ebenfalls sehr gutes Smartphone.

Fazit

Die Idee, sein Smartphone mit einem Dock zu einem Notebook aufzurüsten, ist an sich nicht schlecht. Trotzdem können wir mit dem HP Lapdock kaum etwas anfangen. Das liegt einerseits an der Software Continuum, einer Windows-10-Adaption fürs Smartphone, die das Gerät zu einer mobilen Arbeitsstation macht. Und andererseits an der Hardware, die den Preis von 650 Euro keineswegs rechtfertigt.

Schon beim Koppeln des Smartphones mit dem Dock zeigen sich Schwächen von Continuum: Bei jedem Anschalten des Displays müssen die Geräte neu gekoppelt, das Dock kann nur genutzt werden, wenn das Smartphone-Display angeschaltet ist. Dem Windows-10-Desktop selbst fehlen wichtige Funktionen: Wir können weder Verknüpfungen darauf anlegen noch Apps zum Schnellstart in die Taskleiste ziehen. Programme werden stets im Vollbildmodus angezeigt. Ein Multitasking mit parallelen Fenstern nebeneinander nach Windows-10-Vorbild ist daher nicht möglich.

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Die Auswahl an Apps ist für Continuum sehr beschränkt. Viele Windows-Store-Programme können auf unserem Dock nicht ausgeführt werden und laufen stattdessen auf dem Host-Smartphone. X86-Anwendungen sind wegen des ARM-Prozessors gar nicht erst installierbar.

Genauso eingeschränkt wie die Software ist die Hardware: Das Display ist nicht hell genug, und das Touchpad können wir keine fünf Minuten ohne Fehleingaben verwenden. Als mobiles Arbeitsgerät können wir das Dock kaum nutzen. Nach gut 6 Stunden ist der Akku aufgebraucht.

Einige wenige positive Eigenschaften hat das Lapdock immerhin: Die Tastatur ist sehr gut, und das kostenlose Microsoft-Office-Paket überzeugt uns. Das reicht aber nicht, um uns darüber hinwegzutäuschen, dass wir für 650 Euro auch einfach ein vollwertiges Notebook mit Windows 10 kaufen könnten. Das Lapdock ist im Praxiseinsatz unseres Erachtens nach daher komplett sinnlos.

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 Eine gute Tastatur im mangelhaftem Gehäuse
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Silas89 08. Mär 2017

Das ist aus meiner Sicht ein Proove of Concept. Von etwas, was man nicht braucht. Ein...

Anonymer Nutzer 07. Mär 2017

das war Absicht. Und Du meinst das möchte Microsoft? Ernsthaft? Ja Dir! Und Dein...

Anonymer Nutzer 07. Mär 2017

Die irgendwann fällige Entwicklungsstufe wird sein: man hat ein x86 Prozessor im...

Otto d.O. 06. Mär 2017

Wenn die gewünschte bzw. benötigte Software nicht verfügbar ist, dann ist das System zum...

z00m1n 06. Mär 2017

Wie andere Kommentatoren schon angemerkt haben, gabs so etwas schon mal vor ein paar...



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