Abo
  • Services:

HP Inc. und HPE: Es wächst auseinander, was eigentlich zusammengehört

Das Hewlett-Packard von damals gibt es nicht mehr. Das Unternehmen hat sich nun auch praktisch aufgeteilt in einen Bereich, der Geschäftsgroßkunden anspricht und einen, der Geschäftskunden und Endkunden aufteilt. Wer zuvor HP-Kunde war, muss sich auf einige Änderungen einstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Hewlett Packard Enterprise existiert nun parallel zur HP Inc.
Hewlett Packard Enterprise existiert nun parallel zur HP Inc. (Bild: HPE)

Hewlett-Packard ist nicht mehr Hewlett-Packard. Seit dem 1. November ist die Aufspaltung von HP in die Unternehmensteile HP Inc. und HPE auch auf praktischer Seite so weit vollzogen, dass sich die Unternehmenspräsenzen unterscheiden. HPE, kurz für Hewlett Packard Enterprise, wird beispielsweise ab sofort unter der Domain hpe.com erreichbar sein. HPE ist es dabei nicht gelungen, sich auch die deutsche Domain zu sichern. Dabei ändert sich auch für Kunden einiges, denn aus einem Ansprechpartner werden gegebenenfalls zwei Ansprechpartner.

HPE kümmert sich um die große Hardware - mit einer Ausnahme

Stellenmarkt
  1. Mauth.CC GmbH, Mauth
  2. LEONI AG, Zürich (Schweiz)

Bei der Hewlett Packard Enterprise ist im Prinzip alles angesiedelt, was gut und teuer ist. Hardware für den geschäftlichen und geschäftskritischen Einsatz. Darunter fallen Server, Speichersysteme, Netzwerk und auch diverse in den vergangenen Jahren im Lösungsbereich bekanntgewordene Begriffe, die häufig mit viel Marketing verbunden sind: die Cloud, Software Defined Networking (SDN) und Network Functions Virtualization (NFV). Für den Privatkunden sind die Produkte und Lösungen weitgehend irrelevant. Eine bekannte Ausnahme gibt es aber. Der Microserver ist vermutlich das beliebteste Endkundenprodukt von HP Enterprise, und der ein oder andere Switch ist auch nicht uninteressant. Denn die Geräte nutzt so mancher IT-Interessierte auch privat.

HPE kümmert sich aber auch um die richtig großen Dinge. Hardware für Rechenzentren und Supercomputer gehören selbstverständlich ebenfalls dazu. Etwas andere Projekte wie die Moonshot-Server oder The Machine fallen in diesen Unternehmensbereich. Die Netzwerksparte ist zudem ein besonderer Fall, denn die übernommene Firma Aruba Networks übernimmt hier die Federführung und bleibt auch weitgehend unabhängig als Netzwerksparte, wie wir schon Mitte Oktober 2015 im Detail berichteten.

Die HP-Hausmesse Discover, die dieses Jahr Anfang Dezember in London stattfindet, ist zudem jetzt HPEs Hausmesse. Wobei wir davon ausgehen, dass das andere HP ebenfalls vertreten sein wird. Als damals IBM seine PC-Sparte an Lenovo auslagerte, gab es auch über Jahre hinweg noch Verbindungen der Unternehmen.

Kleinkram, Drucker und mehr sind bei HP Inc.

Grob formuliert ist der Rest der Produkte bei HP Inc. zu finden. PCs im Desktopformat, Monitore und Notebooks sind HP-Inc.-Produkte. Auch die gesamte Druckersparte ist im Verantwortungsbereich von HP Inc. Darunter fallen auch Dienstleistungen wie diverse Tinten-Abomodelle. Ink as a Service sozusagen.

Auf der Homepage macht HP Inc. (erreichbar unter HP.de) auch darauf aufmerksam, dass nicht mehr alles bei HP zu kaufen sein wird: "Wenden Sie sich für Unternehmensprodukte bitte an Hewlett Packard Enterprise". Das ist so nicht ganz korrekt, denn die Business-Notebooks und -Desktops sind HP-Inc.-Produkte. Für Nutzer der recht hochpreisigen Elitebooks ändert sich beispielsweise nichts. Das gilt auch für die dort üblichen Supportverträge.

Zwei Ansprechpartner statt einem

Doch wer bisher HP treu gekauft hat, bekommt nicht mehr alles aus einer Hand. Das merkt der Anwender schon bei den unterschiedlichen Supportportalen. Dort sind noch Änderungen zu erwarten und einige Änderungen wurden bereits im August 2015 vorsorglich vorgenommen. Hier und da müssen sich also auch Bestandskunden an die neuen Unternehmen gewöhnen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei dell.com
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. bei Caseking kaufen

gadthrawn 03. Nov 2015

HPs PC Sparte macht 4% Marge - ist also nicht etwas was auf eine Null, sondern ein Plus...

gadthrawn 03. Nov 2015

Wobei die PSG (Laptops, Desktops,Tablets,...) relativ stabil eine operativen Marge von...

as (Golem.de) 03. Nov 2015

Hallo, Jupp, ich bin da mit HP Inc. und HP Inc. mit Ink as a Service...

hph 02. Nov 2015

https://www.youtube.com/watch?v=pSISidBUang HP


Folgen Sie uns
       


Frösteln in Frostpunk - Golem.de Live

Frostpunk ist ein düsteres Aufbauspiel, aber mit der Unterstützung unserer Community haben wir frostige Zeiten im Livestream überwunden.

Frösteln in Frostpunk - Golem.de Live Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


      •  /