HP Envy Spectre XT: Neue Ultrabooks ohne Glas, ohne Crapware und teils mit AMD

Das Ultrabook Envy Spectre XT wiegt 1,4 Kilogramm und wird mit einem 13-Zoll-Display ausgestattet. Es ist damit etwas kleiner als das zur CES vorgestellte Envy Spectre 14 mit seinem Deckel aus Glas . Das Gehäuse ist aus gebürstetem Aluminium und mit 14,5 Millimetern recht dünn. Mit dem Verkauf dieses Ultrabooks wird HP eine spezielle "Concierge Hotline" einführen. Für technische Probleme gibt es eine besondere Telefonnummer. Der Support beim Envy Spectre XT wird damit besser sein als bei anderen Notebooks des Herstellers.

Die Ausstattung beinhaltet als Standard eine 128-GByte-SSD. Außerdem gibt es ein Beats-Audio-System mit vier Lautsprechern im Notebook. USB 3.0 gehört auch zur Ausstattung, allerdings nur auf der linken Seite. Dort befinden sich auch ein HDMI-Ausgang sowie eine ausklappbare Gigabit-Ethernet-Schnittstelle. Auf der rechten Seite gibt es noch einen Headset-Anschluss sowie einen SD-Kartenleser neben dem USB-2.0-Anschluss. Zum Prozessor hat sich HP noch nicht offiziell geäußert, beim Demogerät war aber ein Core i7-3667U installiert. Die Akkulaufzeit wird mit acht Stunden angegeben.













Das Ultrabook soll Anfang Juni in den USA erscheinen und 1.000 US-Dollar kosten. Es wird nicht nur das Notebook samt Windows-Lizenz verkauft, sondern es soll auch Software von Adobe und Symantec als vorinstallierte Lizenz enthalten sein. Es kann also mit Photoshop Elements 10 und Premiere Elements 10 benutzt werden. Als Virenschutz gibt es eine Zweijahreslizenz von Symantecs Norton Internet Security. Gerade Symantecs Lösung wird nicht jedem gefallen, trotzdem zeigt sie, dass HP nicht mehr nur Testversionen beilegen will.
Nur noch sinnvolle Software auf allen HP-Notebooks?
Zumindest die Ultrabooks und auch die gerade erst vorgestellten kleinen Elitebooks sollen nicht mehr mit Crapware ausgeliefert werden, verspricht HP. Im Businessbereich, also bei den Elitebooks, sollen die Betriebssystem-Images sauber sein. Bei teuren Ultrabooks gibt es nur volle Lizenzen.

Das gilt voraussichtlich auch für die günstigen Envy-Notebooks mit 14- oder 15,6-Zoll-Display. HP bezeichnet diese auch als Ultrabooks. Das Gehäuse ist mit 19,8 mm deutlich dicker als beim Envy Spectre XT. Das Gewicht liegt mit mindestens 1,8 kg ebenfalls höher. Auch hier soll Intels Ivy Bridge verbaut sein. Die Laufzeit wird mit neun Stunden angegeben. Optional ist eine dedizierte Grafik. Das Datenblatt hat HP aber noch nicht veröffentlicht.
HP wird die beiden Modelle auch als Envy Sleekbooks vermarkten. Dann steckt aber keine Technik von Intel im Gehäuse, sondern eine neue AMD-APU. Details hat das Unternehmen noch nicht bekanntgegeben. Rein optisch dürften sich Sleekbook und Ultrabook kaum voneinander unterscheiden. Der Anwender wird Schwierigkeiten haben, die Unterschiede zu entdecken. HP hat sogar Bilder veröffentlicht (siehe Galerie), die Ultrabook und Sleekbook zusammen zeigen. Intel wird das wahrscheinlich nicht gefallen. Auch die Akkulaufzeit soll mit acht bis neun Stunden ähnlich wie bei Intels Ultrabookplattform sein.













Die Envy-Ultrabooks wird es für 750 bis 800 US-Dollar in Kürze in den USA geben. In Europa werden ab Juni 2012 dann 700 Euro verlangt. Die Sleekbooks mit AMDs Plattform sind preislich mit 600 bis 700 US-Dollar (650 Euro) etwas günstiger.
Die Displays der vorgestellten Ultrabooks spiegeln und bieten eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln.



