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Display mäßig, Ryzen flott

HP verkauft das Envy 13 x360 mit 1080p-Panel, wobei es zwei Varianten gibt: Eine dunkle ohne Privacy Screen alias Sure View - dazu gleich mehr - und eine sehr helle mit; unser Sample hat letzteres Display verbaut. Der Hersteller wirbt mit hohen 700 cd/m², wir messen maximal durchschnittlich 674 cd/m² und 705 cd/cm² in der Spitze. Leider ist die Ausleuchtung ziemlich inhomogen und trotz IPS-Panel sind Helligkeit und Farben blickwinkelabhängig. Überdies wirken der Bildschirm oder dessen Coating körnig, was den Eindruck weiter trübt. Der Kontrast von 1.173:1 und die sRGB-Farbraum-Abdeckung von 92 Prozent hingegen sind gut.

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Sehr ungewöhnlich ist, dass das Panel von Infovision mit 120 Hz läuft - dergleichen findet sich sonst nur bei teuren Laptops für Gaming. Im Alltag merken wir beim Envy 13 x360 davon wenig, dafür ist der Privacy Screen nützlich: Ein Druck auf die F1-Taste aktiviert ihn, dann sehen Nutzer von der Seite nicht mehr, was gerade auf unserem Bildschirm passiert. Die Helligkeit sinkt allerdings, die Farben sind ausgewaschen und das Display scheint leicht zu flackern oder zu pulsieren. Aber auch ohne Sure View ist das stark spiegelnde Panel nicht ideal, schon ein wenig Sonne stört sehr.

Im Inneren des Convertibles steckt ein Ryzen 7 3700U mit Vega-10-Grafikeinheit, also das aktuelle APU-Modell von AMD, intern Picasso genannt. HP hat den Chip so eingestellt, dass er für eine Weile ein thermisches Budget von 25 Watt ausreizen darf, dann drosselt er laut AMDs eigenem uProf-Tool auf 13 bis 14 Watt. Mit starken 675 Punkten im ersten und immer noch hohen 631 Punkten im zweiten Cinebench-R15-Durchgang ist der Ryzen ziemlich flott, danach pendelt er sich auf etwa 2 GHz und rund 450 Punkten ein. Ein aktueller wie der Core i7-8565U rechnet bei gleiche TDP ähnlich flott, denn bei AMD und bei Intel hängt die Leistung stark davon ab, welche Power- und Temperatur-Limits der OEM einstellt.

  • HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Akkulaufzeit des HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Akkulaufzeit des HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • SSD-Geschwindigkeit des HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • SSD-Geschwindigkeit des HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • 120-Hz-Display des HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
HP Envy 13 x360 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Auf der Platine des Envy 13 x360 sind 8 GByte DDR4-2400-Speicher im Dualchannel-Betrieb verlötet, ein Aufrüsten wird so unterbunden. Von den beiden Speicherkanälen profitiert primär die Vega-Grafikeinheit, die flotter ist als Intels UHD Graphics 620 und sich eher für ältere oder anspruchslose Spiele eignet. Wir haben beispielsweise während eines Fluges einige Stunden lang in Dawn of Man unsere prähistorische Siedlung ausgebaut - das klappt in 1080p bei mittleren Details mit rund 30 fps ziemlich entspannt. Obacht: Die Vega-GPU nutzt 2 GByte der vorhandenen 8 GByte RAM, es gibt keine Option dies im UEFI zu ändern.

In unserem Muster steckt eine austauschbare M.2-2280-SSD von Western Digital, eine SN520. Diese nutzt nur zwei PCIe-Gen3-Lanes: Das erklärt die vergleichsweise niedrige sequenzielle Leserate von 1,74 GByte/s und die Schreibrate von 1,45 GByte/s - im Alltag ist das aber unproblematisch. HP hat Windows 10 x64 Home vorinstalliert, abseits Hersteller-eigener Tools wie Jump Start ist McAfee Live Save als Bloatware installiert ... wobei Windows 10 selbst noch unnötigen Ballast wie Candy Crash Saga beinhaltet und die Netflix-App vorinstalliert wurde. Ein Realteak RTL 8822 BE wurde für Bluetooth 4.2 und ac-2x2-WLAN verlötet.

Nervig: Der Lüfter des Envy 13 x360 dreht selbst auf dem Desktop oder beim Web-Browsing schon hörbar auf und stoppt dann auch nicht mehr, überdies rauscht er recht hochfrequent. Fan Always On steht im BIOS allerdings auf Disabled. Der Akku des Convertibles weist durchaus ansehnliche 53 Wattstunden auf, also praktisch so viel wie das XPS 13 (9380). Bei einer Helligkeit von 200 cd/m² (entspricht Stufe 6/10) schafft das Envy 13 x360 im Productivity-Test des Powermark nur 8:35 Stunden, das XPS 13 (9380) hingegen sehr gute 11:47 Stunden. Die Laufzeit im Home-Test des PCMark8 fällt mit 4:53 Stunden hingegen anständig aus.

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 HP Envy 13 x360 im Test: Ryzen-Convertible leuchtet hell und hässlichVerfügbarkeit und Fazit 
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tonictrinker 01. Aug 2019

Ich habe einen Acer-Laptop mit einem Ryzen 2700U und komme stabil auf 635-640 Punkte im...

ms (Golem.de) 29. Jul 2019

Ja, hab ich gesehen - ich baue es ein.

ms (Golem.de) 26. Jul 2019

Schon zurückgesetzt, muss wieder zu HP, sry.

Eheran 26. Jul 2019

Bei Golem arbeitet ggf. nicht nur eine Person :)

osolemiox 26. Jul 2019

Helles Display ist zwar von Vorteil, wenn auch Blickwinkelstabilität, Ausleuchtung und...


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