HP Elitebook 800 G1: Business-Notebooks im wartbaren Ultrabook-Gehäuse
Der Nachfolger der Elitebook-8000-Serie ist die neue 800er Serie. Wie bei den Servern nutzt HP nun einheitlich eine Generation als Namenszusatz. Das Elitebook 820 G1 ist also das 12,5-Zoll-Notebook der ersten Generation. Das sorgt bei der Namensgebung für mehr Übersicht und wird so vermutlich auch für weitere Notebookserien gelten, die in Zukunft angekündigt werden.
Das Modell 820 ist dabei ein neues Modell, das die alte 8000er Serie um ein kleines Modell ergänzt. Der Deckel ist ein mattes 12,5-Zoll-Panel mit recht groben 1.366 x 768 Pixeln. Von HP wird es beim kleinen Modell des Elitebooks nur zwei unterschiedliche Panel geben, die sich vom Blickwinkel unterscheiden, nicht aber in der Auflösung.
Neben dem Elitebook 820 wird es noch ein Elitebook 840 (14 Zoll) und ein Elitebook 850 (16 Zoll) geben, die dann auch Full-HD-Displays bieten. Das 840er Modell wird zudem mit Touchscreen als Option angeboten. Allen Elitebooks der 800er Serie gleich ist die umfangreiche Ausstattung und die leichte Wartung.
Leichte Wartung durch abnehmbare Unterseite
Fast die gesamte Unterseite kann geöffnet werden. Dazu wird ein Deckel entriegelt. Trotz Vorserienstatus funktionierte die Entriegelung bereits gut. Fummelig ist die Angelegenheit jedenfalls nicht und auch ohne Übung lässt sich der Deckel schnell entfernen und wieder einsetzen und sichern. Unter dem Deckel bietet HP Zugriff auf zahlreiche Komponenten. M.2-SSDs, Mobilfunkmodem oder die halbhohe Dual-Band-WLAN-Karte lassen sich leicht austauschen.
Dasselbe gilt für die DDR3-SO-DIMM-Slots und die Festplatte. Die 800er Serie ist prinzipiell darauf ausgelegt, sowohl eine NGFF-SSD als auch eine Festplatte aufzunehmen. Einige Konfigurationen bieten von Haus aus beides an. Auch die Batterie ist in kurzer Zeit ausgetauscht. Verglichen mit anderen Wechselakkusystemen ist der Tausch eines Akkus allerdings doch etwas komplizierter und braucht vor allem Platz auf einer Ablage.
Der Ultrabook-Aufkleber darf nicht aufs Gehäuse
Laut HP entsprechen die Dimensionen der drei Notebooks denen von Ultrabooks. Vor allem das Elitebook 820 ist mit seinen Ausmaßen von 31 x 21,5 x 2,1 cm (B x T x H) sehr portabel. Die Modelle 840 und 850 sind auch rund 2,1 cm hoch. Ohne Touchscreen darf HP diese Notebooks jedoch nicht Ultrabooks nennen. Trotz der Ausmaße hat HP die Notebooks nicht nur als leicht wartbare Geräte konzipiert, sondern bietet auch die notwendigen Schnittstellen für den Geschäftskundenalltag an.
Die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle ist aufklappbar. Neben VGA gibt es Displayport 1.2, drei Mal USB 3.0, einen SD-Kartenleser und einen Smartcard-Leser. Auch ein seitlicher Docking-Port für die neuen Dockingstations ist vorgesehen. Dort gibt es beispielsweise noch zwei Displayports und VGA. Einen Anschluss für ein Batteryslice gibt nur bei dem Modell 840.
AC-WLAN und LTE als Option
Die Ausstattung ist sehr variabel und bestimmt damit stark den Preis. Der Anwender hat die Wahl zwischen unterschiedlichen Festplattenkonfigurationen und kann auch ac-WLAN einsetzen, allerdings nur in 2x2-Ausführung. Als Mobilfunkmodem kann auf Wunsch ein Modell gewählt werden, das nicht nur LTE kann, sondern dank EV-DO und HSPA auch auf zahlreichen anderen Kontinenten eingesetzt werden kann. Die Tastatur hat einen Flüssigkeitsablauf und bietet eine Hintergrundbeleuchtung.
Das Gewicht beginnt beim Elitebook 820 bei 1,33 kg. Das 840er Modell wiegt mindestens 1,58 kg. Der optionale Touchscreen lässt das Gewicht bereits um 200 Gramm ansteigen. Das Elitebook 850 wiegt mindestens 1,88 kg.
Genaue Preise konnte HP noch nicht nennen. Sie werden für viele Modelle wohl um die 1.000 Euro liegen, das günstigste wird wohl ab 700 Euro zu haben sein. Die Geräte werden sowohl mit Windows 7 als auch Windows 8 angeboten. Auch Geräte mit Suse Linux oder FreeDOS sind geplant, die wird es aber nur im Projektgeschäft bei Abnahme eines größeren Volumens geben.


