Fortschritt in allen Bereichen
Im Elitebook 725 G3 steckte noch einen Carrizo-Chip namens Pro A12-8800B samt DDR3-Arbeitsspeicher und eine per Sata-Schnittstelle angebundene SSD. Beim Elitebook 725 G4 hat HP die komplette Plattform aktualisiert, was etwas mehr Leistung und vor allem eine viel höhere Akkulaufzeit bedeutet.
Als Prozessor findet sich ein Pro A12-9800B von AMD im Notebook, intern als Bristol Ridge bezeichnet. Wie sein Vorgänger nutzt er zwei CPU-Module mit vier Integer-Kernen, jedoch mit verbesserter Excavator- statt Steamroller-Architektur. Der Takt steigt von 2,1 bis 3,4 GHz auf 2,7 bis 3,6 GHz - die Verlustleistung von 15 Watt bleibt gleich. Neu ist die Unterstützung für DDR4-2133 anstatt von DDR3L-1600, wenngleich HP wieder nur ein Speichermodul verbaut. Die integrierte Radeon-Grafikeinheit nutzt weiterhin die GCN-v3-Architektur und weist wie gehabt 512 Rechenkerne auf.
Verglichen mit dem Elitebook 725 G3 steigt mit dem G4-Modell die Geschwindigkeit in dem meisten Fällen leicht. CPU-seitig legt das aktuelle Subnotebook im einstelligen Prozentbereich zu, der Unterschied ist also nicht spürbar. GPU-seitig zeigen sich dank besserer Technik und schnellem RAM größere Differenzen von teils fast +20 Prozent. Für alltägliche Aufgaben ist das Elitebook 725 G4 mehr als schnell genug, auch Bildbearbeitung stellt kein Problem dar. Bei Singlethread-lastigen Anwendungen sind Intels Prozessoren aber flotter, der Pro A12-9800B liegt nur auf dem Niveau eines Core i3. Das dürfte sich erst mit Raven Ridge mit Zen-Kernen ändern.
Wer ein weiteres Arbeitsspeichermodul im HP-Notebook verbauen möchte, muss nur die Bodenplatte lösen. Mit einem zweiten DDR4-2133-Stick steigt vor allem die Grafikleistung in GPU-beschleunigten Anwendungen oder in Spielen drastisch um 50 bis 70 Prozent. Bei der SSD handelt es sich in unserem Modell um Samsung PM961 mit PCI-Gen3-x4-Anbindung und NVMe-Protokoll. Im Vorgänger war es noch eine Samsung PM871 mit Sata-Anschluss, die deutlich niedrigere Transferraten und IOPS erreicht. Die 7265-NIC von Intel für 2x2 ac-WLAN und Bluetooth 4.0 LE ist identisch zum Elitebook 725 G3.
Erfreulich ist, dass HP einen 49- statt 44-Wh-Akku verbaut und ein 45-Watt-Netzteil beilegt. Zusammen mit der effizienteren Plattform führt das zu einer gesteigerten Laufzeit. Im Productivity-Test des Powermark, der simples Webbrowsing per Internet Explorer sowie das Editieren eines Wikipedia-Artikels simuliert, messen wir 402 statt 293 Minuten - fast zwei Stunden mehr. Im Creative-Test des PCMark (Bildbearbeitung, Casual-Gaming, Videokonferenz) sind es 221 anstatt 134 Minuten - die prozentuale Steigerung fällt hier also deutlich höher aus. Voll aufgeladen ist das Elitebook 725 G4 in rund anderthalb Stunden, auch ein Fortschritt.
Bei all diesen positiven Punkten stieß uns jedoch einer negativ auf, nämlich der Lüfter. Dessen Steuerung erscheint uns erneut zu hektisch und schlimmer noch, er pfeift unter Last. Wie ein Blick zu Notebookcheck zeigt, handelt es sich dabei leider nicht um ein Problem nur unseres Testgerätes.
Weiter geht's mit dem abschließenden Resümee.
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Danke schön.
Es ist für ein AMD-Notebook nicht schlecht. Es gab mal Zeiten, wo AMD auf Wunsch von...
Ich arbeit halt auch beruflich mit C# und .NET, von daher benutze ich das auch privat...
Meine Erfahrung ist miit dem zbook eine andere ... gross, schwer, laut. Die SSD ist...