Kleiner Patzer bei der Tastatur
Schon der Bildschirm des Elitebooks 725 G3 überzeugt, das G4-Modell steht ihm nicht nach: Das matte Display arbeitet mit IPS-Technik und RGB-Subpixelmatrix und ist kaum blickwinkelabhängig. Die Auflösung beträgt 1.920 x 1.080 Pixel, eine 125-%-Skalierung ist voreingestellt. Wir erreichen eine durchschnittliche maximale Helligkeit von hohen 299 cd/m² und einer extrem geringen Abweichung von 7 Prozent, minimal sind es erfreulich dunkle 12 cd/m². Der von uns gemessene Kontrast beträgt recht gute 1:1.744.
Wer im Akkubetrieb mehr als geringe 140 cd/m² wünscht, muss im AMD-Treiber (Radeon Software) tief graben: Über Einstellungen und zusätzliche Einstellungen öffnet sich das alte Panel und dort findet sich unter Stromversorgung bei Powerplay eine Option namens Vari Bright, die deaktiviert werden sollte. Beim Vorgänger war dieser versteckte Punkt nicht eingeschaltet, weshalb wir uns fragen, warum dies beim Elitebook 725 G4 der Fall ist.
Oberhalb des um bis zu 145 Grad aufklappbaren Panels befinden sich zwei Mikrofone und eine 720p-Webcam. Die Bildqualität ist bei ausreichend Licht brauchbar, bei wenig Licht aber bestenfalls zweckdienlich, da stark rauschend. Unterhalb des Displays verbaut HP einen von Scharnier zu Scharnier reichenden Stereo-Lautsprecher, der nur durch den Power-Button in seinen Ausmaßen eingeschränkt wird. Die Mini-Box des Elitebook 725 G4 weist erneut einen beachtlichen Pegel und überraschend viel Druck auf.
Bei den Eingabegeräten gibt es einen Unterschied: Die Chiclet-Tastatur mit planen Tasten ist hintergrundbeleuchtet, die Eingabetaste wurde aufgrund des Formfaktors ebenso verkleinert wie die beiden vertikalen Pfeiltasten. Der Korpus lässt sich rechts neben dem Pointing Stick eindrücken. Das hat uns zwar nur in den ersten Stunden beim Tippen gestört, dennoch sollte so etwas nicht auftreten. Der mittlere Hub und der präzise Druckpunkt sind angenehm, wir haben die Hälfte des Tests auf dem Elitebook 725 G4 geschrieben. Die Fn-Taste ist übrigens anders als bei Lenovo nicht mit der Strg-Taste vertauscht.
Wenn das Licht angeht
Der Point Stick mit klassisch zwei dedizierten Maustasten ist für geübte Nutzer dem Clickpad vorzuziehen, verglichen mit einem Thinkpad vermissen wir aber die nützliche dritte Maustaste. Obendrein könnten die Buttons straffer auslösen. Das Clickpad liefert gute Gleiteigenschaften und unterstützt Gesten, die zwei weiteren Maustasten darunter sind identisch zu den oberen.
Schönes HP-typisches Detail: Ein Doppeltipp auf den kleinen schwarzen Punkt (der eigentlich eine LED ist) in der oberen linken Ecke des Clickpads schaltet dieses samt den beiden Tasten ab, was durch ein orangefarbenes Lämpchen und zusätzlich im Tray-Icon erkennbar ist. Nutzer des Point Sticks müssen so nicht erst im UEFI das teils beim Schreiben störende Clickpad deaktivieren.
Während Anschlüsse, Display und Peripherie des G4 quasi dem G3 entsprechen, gibt es im Inneren durchweg Neuerungen bei der verbauten Hardware.
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| HP Elitebook 725 G4 im Test: Dieses AMD-Notebook überzeugt | Fortschritt in allen Bereichen |









Danke schön.
Es ist für ein AMD-Notebook nicht schlecht. Es gab mal Zeiten, wo AMD auf Wunsch von...
Ich arbeit halt auch beruflich mit C# und .NET, von daher benutze ich das auch privat...
Meine Erfahrung ist miit dem zbook eine andere ... gross, schwer, laut. Die SSD ist...