Abo
  • Services:

HP Elite Slice im Kurztest: So müsste ein Mac Mini aussehen!

Leicht zu warten, schickes Gehäuse, gut austauschbare Komponenten: Das alles schafft HP mit dem Elite Slice und zeigt, wie ein Rechner nachhaltig zu konstruieren ist. Selbst bei den Anschlüssen gibt es kaum Kompromisse und mit der Quad-Core-CPU ist der Minirechner effizienter als der Mac Mini.

Ein Test von und veröffentlicht am
Klein und handlich: HPs neuer Elite Slice
Klein und handlich: HPs neuer Elite Slice (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Der Markt der Minirechner ist im Geschäftskundensegment einer der wenigen Bereiche, in dem sich immer noch etwas tut. HP versucht mit dem Elite Slice, die Idee der Modularität und Wartbarkeit in Verbindung mit einem schönen Design in diesem Marktsegment zu platzieren. Kein einfaches Unterfangen, denn ein kleiner Rechner, der schick aussehen soll, hat selten Platz für Mechaniken, die sich leicht auseinandernehmen lassen. Bisher galt Apples Mac Mini als Maßstab dafür. Der Elite Slice ändert das, bei einem deutlich kleineren Gehäuse.

Der Elite Slice ist ähnlich groß wie Minirechner, die wir vor zwei Jahren getestet und mit Linux ausprobiert haben. HP setzt damit erstmals auf eine - auf den ersten Blick nicht erweiterbare - Maschine im Geschäftskundenbereich, die aber, teils gekonnt verborgen, Erweiterungsmöglichkeiten bietet - innerlich und äußerlich. Es gibt einen Lautsprecher und ein optisches Laufwerk in Form von Modulen (Slices), mit denen der HP-Rechner aufgerüstet werden kann.

  • HPs Elite Slice ... (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • ... ist ein kleiner und kompakter Desktop-Rechner. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Rechner lässt sich leicht tragen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Rückseite mit zwei Slices und dem mitgelieferten Funk-Dongle. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite ist der Slice-Anschluss zu sehen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Slices können nur mit dem HP-System verwendet werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • HP Elite Slice (Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite sind SSD und ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... RAM direkt verfügbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Oberseite bietet nur ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... die WLAN-Karte als leicht austauschbare Komponente. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gesamtsystem sieht nicht mehr so schick aus. Aber es sind auch nur Optionen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
HPs Elite Slice ... (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)

Die Hardwareaussattung ist gut, zumindest in unserem Modell. Ein Core i5-6500T mit vier Kernen (Skylake, 35 Watt) sorgt für genügend Rechenleistung. Zudem haben wir acht GByte RAM und eine 256-GByte-SSD. Diese ist aber nur per SATA-Schnittstelle angeschlossen.

Beim Test liegt unser Fokus auf HPs alten Effizienzschwächen und den Besonderheiten der Konstruktion - und natürlich dem Betrieb unter einem Linux-Derivat. Weniger interessiert uns das Beiwerk, wie etwa die Tastatur- und Maus-Kombi. Hier sei nur angemerkt, dass nicht Bluetooth genutzt wird, sondern ein Dongle, das Signale beider Eingabegeräte aufnimmt. Interessant ist vor allem die kleine Kiste selbst.

Trotz des Designs: Komponenten lassen sich nachhaltig austauschen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 45,99€ (Release 19.10.)
  2. (-43%) 33,99€
  3. 39,99€ (Release 14.11.)
  4. 4,99€

Tigerf 10. Apr 2017

Das ist doch nichts neues. Noch viel dramatischer wird es, wenn man sich überlegt...

ScaniaMF 04. Apr 2017

Arbeite in einer Firma. Wie du sagst: Höchstens am Anfang größere Platte oder mehr Ram...

elknipso 31. Mär 2017

All-in-Ones sind keine gute Idee da Du dann auf ein bestimmtes, in der Regel für Sie...

cpt.dirk 30. Mär 2017

Wer braucht schon Kleber, wenn ein Closed-Source-Binary BIOS drinsteckt? Spätestens nach...

cpt.dirk 30. Mär 2017

Wie nachhaltig ist ein System, dessen proprietäre Firmware im Idealfall 2 Jahre lang...


Folgen Sie uns
       


Google Home Max im Test

Der Home Max ist Googles teuerster smarter Lautsprecher. Mit einem Preis von 400 Euro gehört er zu den teuersten smarten Lautsprechern am Markt. Der Home Max kann wahlweise im Hoch- oder Querformat verwendet werden und liefert einen guten Klang, schafft es aber nicht, sich den Rang der Klangreferenz zu erkämpfen. Dafür liegt der Home Max bei der Mikrofonleistung ganz vorne und gehört damit zu den besten Google-Assistant-Lautsprechern am Markt.

Google Home Max im Test Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
    iOS 12 im Test
    Auch Apple will es Nutzern leichter machen

    Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
    2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

    Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
    Lenovo Thinkpad T480s im Test
    Das trotzdem beste Business-Notebook

    Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
    2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
    3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

      •  /