Abo
  • Services:

Anschlussvielfalt und USB-Netzteil-Möglichkeit

Anschlussseitig gibt es beim Slice ebenfalls kaum etwas zu kritisieren. Der Rechner ist fast universell einsetzbar. Wer auf hohem Niveau meckern will, vermisst vielleicht noch den VGA-Anschluss. Ein bisschen ärgern wir uns über den fehlenden SD-Kartenleser. Sonst ist alles da: Gigabit-Ethernet per RJ45, zwei USB-A-Buchsen, HDMI sowie das im Geschäftsumfeld übliche Displayport und selbst zwei USB-C-Buchsen.

Stellenmarkt
  1. STAHLGRUBER GmbH, Poing bei München
  2. HALLESCHE Krankenversicherung a. G., Stuttgart

Die hintere C-Buchse übernimmt auch die Aufgaben eines Dock-Anschlusses. Ein USB-C-Monitor soll den Rechner mit Energie versorgen (Power Delivery) und Signale im Alternate Mode per Displayport entgegennehmen. Mangels Monitor konnten wir das nicht simulieren. Wir haben testweise ein USB-C-Netzteil angesteckt und sahen zumindest eine Fehlermeldung in Form eines rot blinkenden Einschalters. Es passiert also definitiv eine Energieversorgung, der Rechner bootet aber nicht an einem 35-Watt-Netzteil.

  • HPs Elite Slice ... (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • ... ist ein kleiner und kompakter Desktop-Rechner. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Rechner lässt sich leicht tragen. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Rückseite mit zwei Slices und dem mitgelieferten Funk-Dongle. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite ist der Slice-Anschluss zu sehen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Slices können nur mit dem HP-System verwendet werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • HP Elite Slice (Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite sind SSD und ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... RAM direkt verfügbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Oberseite bietet nur ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... die WLAN-Karte als leicht austauschbare Komponente. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gesamtsystem sieht nicht mehr so schick aus. Aber es sind auch nur Optionen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Die Rückseite mit zwei Slices und dem mitgelieferten Funk-Dongle. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

USB-C ist aber kein Muss. Ein Barrel-Anschluss, wie man ihn von alten Elitebooks kennt, übernimmt sonst die Energieversorgung. Das Netzteil wird mitgeliefert. Der USB-C-Anschluss kann dann auch zum Laden von Peripherie genutzt werden. Hier sind es laut Hersteller die für USB Typ C üblichen 15 Watt. Power Delivery gibt es nicht. Das gilt auch für die links angebrachte USB-C-Buchse neben dem Headset-Anschluss. Die Front ist nur mit Klebern belegt.

Drahtloses Laden ist optional

Auch mit drahtlosen Optionen ist der Minirechner gut ausgestattet: Er hat ac-WLAN und Bluetooth und kann um Wireless Charging erweitert werden, was wir leider nicht ausprobieren konnten. Das geschieht mit dem sogenannten Slice. Diese Platten geben dem Rechner ihren Namen und erweitern das Gerät um Funktionen. Mehrere von ihnen können in das modulare Gehäuse gesteckt werden. Der Anschluss dafür befindet sich auf der Unterseite des Geräts.

Uns standen ein optisches Laufwerk und eine Audio-Box zur Verfügung, die sich einfach einklinken ließen. Einen Vesa-Mount gibt es auch noch. Von besonderem Interesse ist für uns das Audio-Slice, das den unbrauchbaren Lautsprecher des Rechners ersetzt.

Das Audio-Slice schafft es, unser erstes Referenzstück (Chairlift - Ch-Ching) gut abzuspielen. Wie zu erwarten, fehlen die unteren Bässe vollständig, alles andere klingt gut.

Bei einigen Bässen gibt es Vibrationen

Beim zweiten Stück (Julianna Barwick - Prizewinning) fehlen die Bässe nicht; leider klingen die unteren Frequenzen aber so, als würde das gesamte Gehäuse mitschwingen. Die Vibrationen werden nicht an die Außenwand und damit auch an Untergrund übertragen; halten wir das System etwa in der Hand, klingt es nicht besser. Für den Konferenzeinsatz kann die Box aber alles, was nötig ist. Sie schafft eine gute Lautstärke und Stimmdarstellung.

Die ganze Konstruktion des Elite Slice - von der Kühlung, über die Effizienz bis zu der Anschlussvielfalt - wirkt insgesamt sehr durchdacht. Es gibt jedoch ein paar nervige Unzuverlässigkeiten, und das nicht nur unter Windows.

 Trotz des Designs: Komponenten lassen sich nachhaltig austauschenNerviges Audio-Slice und guter Linux-Support 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (nur für Prime-Mitglieder)

Tigerf 10. Apr 2017

Das ist doch nichts neues. Noch viel dramatischer wird es, wenn man sich überlegt...

ScaniaMF 04. Apr 2017

Arbeite in einer Firma. Wie du sagst: Höchstens am Anfang größere Platte oder mehr Ram...

elknipso 31. Mär 2017

All-in-Ones sind keine gute Idee da Du dann auf ein bestimmtes, in der Regel für Sie...

cpt.dirk 30. Mär 2017

Wer braucht schon Kleber, wenn ein Closed-Source-Binary BIOS drinsteckt? Spätestens nach...

cpt.dirk 30. Mär 2017

Wie nachhaltig ist ein System, dessen proprietäre Firmware im Idealfall 2 Jahre lang...


Folgen Sie uns
       


Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live

Im Abschlussgespräch zur E3 2018 berichten die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek von ihren Eindrücken der Messe, analysieren die Auswirkungen auf die Branche und beantworten die Fragen der Zuschauer.

Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /