HP Deutschland: PC-Ausstieg stiftete viel Verwirrung

Das Führungsdesaster um den angekündigten Ausstieg aus dem PC-Geschäft bei HP brachte auch die deutsche Landestochter in Schwierigkeiten. Doch HP Deutschland hat die Zeit gut überstanden und sucht derzeit 300 neue Mitarbeiter.

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HP Rechenzentrum Deutschland
HP Rechenzentrum Deutschland (Bild: HP)

Der Chef von Hewlett-Packard Deutschland hat beklagt, dass der angekündigte PC-Ausstieg viel Verwirrung ausgelöst hat. "Ich hatte viel Arbeit, die Wellenbewegungen in der Zentrale unseren Kunden hier zu erklären", sagte HP-Landeschef Volker Smid dem Tagesspiegel. Es sei ganz normal, das Portfolio zu überprüfen, kommentierte Smid. "Aber es gab Fehler in der Kommunikation."

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Léo Apotheker hatte am 18. August 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrats angekündigt, die PC-Sparte auszugründen oder zu verkaufen. Das Unternehmen wolle keine PCs, Tablets, Smartphones und WebOS-Geräte mehr herstellen. Am 27. Oktober 2011 nahm die neue Konzernchefin Meg Whitman die Ausstiegspläne zurück. Die Ausgründung des PC-Geschäfts hätte einmalige Ausgaben von 1,5 Milliarden US-Dollar erfordert, sagte Finanzchefin Cathie Lesjak. Weitere Kosten von 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr wären entstanden.

Trotz des Durcheinanders in der Konzernzentrale im kalifornischen Palo Alto konnte sich die deutsche Landestochter verbessern: "Wir dachten, wir könnten im besten Fall unser Geschäft halten. Tatsächlich haben wir es ausgebaut", sagte Smid dem Tagesspiegel. Der Konzern habe seinen PC-Marktanteil in Deutschland verbessern können. "Wir hatten ein erfolgreiches Geschäftsjahr in Deutschland", erklärte Smid.

Hewlett-Packard sieht sich in Deutschland weiterhin als Marktführer in diesem Bereich, wo das Unternehmen bei Firmenkunden und Behörden stark sei. Hier will der US-Konzern einen Marktanteil 25 Prozent haben.

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In Deutschland hat Hewlett-Packard rund 10.500 Beschäftigte. "Wir bauen Mitarbeiter auf. Derzeit haben wir 300 offene Stellen." Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter sei im IT-Service tätig. Dieses Geschäftsfeld werde immer wichtiger, sagte Smid dem Tagesspiegel.

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