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HP-25: 46 Jahre alter Taschenrechner lässt sich drahtlos laden

HPs Taschenrechner-Klassiker lässt sich dank der Modifikation eines Bastlers drahtlos laden – und hat eine Akkulaufzeit von mehreren Wochen.
/ Tobias Költzsch
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HP stellt immer noch programmierbare Taschenrechner her. (Bild: JOSH EDELSON/AFP via Getty Images)
HP stellt immer noch programmierbare Taschenrechner her. Bild: JOSH EDELSON/AFP via Getty Images

Jan Rychter arbeitet immer noch gerne mit seinem programmierbaren Taschenrechner HP-25. Der ist 46 Jahre alt, das ursprüngliche Akku-Pack schon lange defekt. Anstatt weiter auf normale Batterien zu setzen, die aufgrund des LED-Displays schnell leer sind, hat sich Rychter ein neues Akku-Pack mit drahtloser Ladefunktion gebaut.

Wie Rychter in seinem Blog schreibt(öffnet im neuen Fenster) , hat er zunächst ein Gehäuse für den neuen Akku und die Elektronik konstruiert. Das Akkufach ist mit dem 3D-Drucker entstanden und bietet Platz für den Lipo-Akku selbst, eine Induktionsspule sowie eine Platine mit der notwendigen Elektronik. Die verwendete Schaltung bezeichnet Rychter selbst als nicht perfekt, für seine Zwecke aber ausreichend.

Der umgebaute Taschenrechner wird wie ein Smartphone auf ein Qi-kompatibles Ladepad gelegt und lädt dann auf. Rychter zufolge reicht eine Ladung für zehn Stunden durchgängige Nutzung aus, was bei ihm trotz häufiger Verwendung einer mehrwöchigen Nutzungsdauer entspricht. Alternativ kann das Akku-Pack auch über ein USB-Kabel geladen werden.

Taschenrechner warnt vor niedrigem Akkustand

Rychter konnte dank einer speziellen Schaltung den Warnmechanismus des Taschenrechners bei niedrigem Akkustand aktivieren. Auf eine separate LED bei niedrigem Akkustand hat der Bastler verzichtet, weil die Belastung für den Akku zu hoch gewesen wäre.

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Der HP-25 ist 1975 auf den Markt gekommen, er gehört zu den ersten programmierbaren Taschenrechnern der Welt. Das Gerät war die preiswertere Version des HP-65 und kostete 1976 in Deutschland 650 DM – inflationsbereinigt sind das heute knapp über 900 Euro. Der Taschenrechner verwendet die umgekehrte polnische Notation, die Programmierung ist nach dem Ausschalten gelöscht.


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