Abo
  • IT-Karriere:

Hoverbike: Dubais Polizisten sollen Streife fliegen

Motorräder mit Propellern sollen künftig Polizisten in Dubai über Staus und andere Hindernisse hinweg zum Einsatzort bringen. Die Hoverbikes stammen von einem russischen Hersteller und sind eigentlich für Extremsportler gedacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Polizsit auf einem Hoverbike: Mischung aus Motorrad und Quadrocopter
Polizsit auf einem Hoverbike: Mischung aus Motorrad und Quadrocopter (Bild: Hoversurf/Screenshot: Golem.de)

Schnelle Hilfe aus der Luft: In Dubai können Polizisten künftig auf dem Luftweg zum Einsatzort gelangen. Die Behörden des arabischen Emirats planen, Hoverbikes für die Einsatzkräfte anzuschaffen. Auf der Gulf Information Technology Exhibition (Gitex) hat die Polizei von Dubai das Projekt angekündigt.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Braunschweig, Berlin
  2. VALEO GmbH, Erlangen

Das fliegende Polizeimotorrad basiert auf dem Anfang des Jahres präsentierten Hoverbike Scorpion-3 (S-3) des russischen Unternehmens Hoversurf. Das Fluggerät, das laut Hersteller für Extremsport konzipiert ist, sieht aus wie eine Mischung aus Motorrad und Quadrocopter. Der Pilot sitzt wie auf einem Sportmotorrad, nur fährt das S-3 nicht, sondern es schwebt.

Das Hoverbike kann auch ohne Pilot fliegen

Angetrieben wird das Hoverbike von vier Elektro-Rotoren. Damit soll ein Polizist fünf Meter hoch über dem Boden zum Einsatzort fliegen. Das Hoverbike erreicht eine Geschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde. Gesteuert wird es mit zwei Joysticks. Ein Flugsteuerungssystem stabilisiert es und sorgt für einen sicheren Flug. Das ermöglicht es auch, dass das Hoverbike unbemannt fliegt.

Die Einsatzdauer beträgt rund 25 Minuten. Dann muss das Hoverbike für drei Stunden an die Steckdose. Allerdings sei es auch möglich, den Akku zu wechseln, sagte ein Mitarbeiter der Polizei der Tageszeitung Gulf News.

Die Rotoren liegen frei

Ganz ungefährlich ist das Fluggerät jedoch nicht: Alle vier Rotoren liegen frei. Bei einer unkoordinierten Bewegung kann sich der Pilot verletzen. Ein hohes Verletzungsrisiko besteht auch bei der Landung. Schließlich kann das Hoverbike abstürzen, wenn einer der Rotoren mit einem Objekt kollidiert. Eine Einfassung um Rotoren könnte für mehr Sicherheit sorgen.

Im Emirat Dubai werden avantgardistische Fortbewegungsmittel geschätzt: So hat die Feuerwehr Jetpacks angeschafft, mit denen Brände in Hochhäusern gelöscht werden sollen. Die Regierung des Emirates will bis zum Jahr 2030 ein Viertel des Personentransports mit autonomen Fahrzeugen am Boden und in der Luft abwickeln und dazu autonom fliegende Lufttaxis von Volocopter oder Ehang einsetzen. Außerdem prüft Dubai den Bau einer Hyperloop-Trasse.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 107€ (Bestpreis!)
  2. 349,00€
  3. 114,99€ (Release am 5. Dezember)

xMarwyc 18. Okt 2017

Wer sollte sowas verstehen?

Crossfire579 17. Okt 2017

[ ] Du hast den Sarkasmus verstanden Im Herzen ist es doch so, dass dieses Land...

quineloe 16. Okt 2017

Genau so wie es bei der Einführung von Streifenwagen gemacht wurde, ja? :D

mgutt 16. Okt 2017

So viel Geld und dann keinen ordentlichen Regisseur besorgt. Das Gewackel und die lahmen...

LastSamuraj 16. Okt 2017

OMG was für einer Kotzbrocken ey. Nur weil es Russen mal wieder sind und die UAE es für...


Folgen Sie uns
       


Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test

Der Mercedes GLC F-Cell ist eines der wenigen Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb. Wir haben das Auto getestet.

Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test Video aufrufen
CO2-Emissionen und Lithium: Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?
CO2-Emissionen und Lithium
Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?

In den vergangenen Monaten ist die Kritik an batteriebetriebenen Elektroautos stärker geworden. Golem.de hat sich die Argumente der vielen Kritiker zur CO2-Bilanz und zum Rohstoff-Abbau einmal genauer angeschaut.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Reichweitenangst Mit dem E-Auto von China nach Deutschland
  2. Ari 458 Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro
  3. Nobe 100 Dreirädriges Retro-Elektroauto parkt senkrecht an der Wand

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

    •  /