Hover Camera: Selbstfliegende Kamera erkennt Personen und folgt ihnen

Das Startup Zero Zero hat sein Konzept eines autonom fliegenden Quadcopters vorgestellt, bezeichnet die Drohne aber lieber als "fliegende Kamera". Hover Camera soll Personen erkennen und diesen eigenständig folgen - ohne dafür GPS zu benötigen.

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Die fliegende Kamera Hover Camera
Die fliegende Kamera Hover Camera (Bild: Zero Zero)

Mit Hover Camera will das chinesische Startup Zero Zero einen Quadcopter auf den Markt bringen, den das Unternehmen selbst lieber als fliegende Kamera bezeichnet. Hover Camera verfügt über eine eingebaute 13-Megapixel-Kamera mit Bildstabilisierung und kann dank eingebauter Algorithmen Gesichter erkennen und auseinanderhalten.

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Der Nutzer kann dann ein Gesicht auswählen, dem Hover Camera anschließend selbstständig folgt. Dabei orientiert sich das Fluggerät nicht mit Hilfe von GPS wie andere Flugkameras wie etwa die Lily Camera, sondern über die eingebaute Kamera. Eine zweite Kamera dient der Unterstützung: Sie ist nach unten gerichtet.

  • Die zusammengeklappte Hover Camera (Bild: Zero Zero)
  • Die fliegende Kamera Hover Camera (Bild: Zero Zero)
Die zusammengeklappte Hover Camera (Bild: Zero Zero)

Hover Camera soll besonders leicht zu bedienen sein: In einem Video zeigen die Erfinder der fliegenden Kamera, wie das Gerät einfach in der Luft losgelassen wird. Anschließend schwebt es auf der Stelle. Damit sich der Anwender nicht an den Rotoren verletzt, sind diese in einem Gehäuse aus Karbonfasern untergebracht.

Schutzkäfig deckt Rotoren ab

Die Rotoren können zusammen mit ihrem Schutzkäfig einfach weggeklappt werden. Hover Camera ist dann nur noch so groß wie ein Taschenbuch. Die Steuerung der Drohne, beziehungsweise die Auswahl des zu verfolgenden Objektes, erfolgt über ein Smartphone. Im Inneren der fliegenden Kamera arbeitet ein Snapdragon-801-Prozessor, der für die Umsetzung der Folgealgorithmen zuständig ist.

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In einem Gespräch mit IEEE Spectrum haben die Hover-Camera-Macher erklärt, dass es bereits 1.000 funktionierende Einheiten gibt. 200 davon sollen an Betatester ausgegeben werden, auf der Internetseite können Interessenten sich bewerben. Zero-Zero-Gründer Meng Qui Wang hat weitere Pläne für seine fliegende Kamera: Er kann sich das Fluggerät auch als fliegendes Auge für weitere Haushaltsroboter vorstellen. Dann soll Hover Camera die anderen Geräte beispielsweise vor Hindernissen warnen.

Preislich soll Hover Camera unter 600 US-Dollar liegen. Möglicherweise kommt die Kameradrohne bereits zum Weihnachtsgeschäft 2016 in den Handel.

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Nogul 28. Apr 2016

Da fällt mir die Befürchtung ein welche die Automobilindustrie bei der Entwicklung der...

Anonymer Nutzer 27. Apr 2016

Das ist ein Marketingvideo, ja natürlich wird mit 3D Technik gearbeitet. Wie bei fast...



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