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Hotspots: Berlins kostenloses WLAN wird lückenhaft

Ab 2015 werden Berliner und ihre Gäste vielleicht kostenlos über WLAN online gehen können - aber nicht überall, wie jetzt ein Bericht aufzeigt. Das Stückwerk solle organisch wachsen, so die Experten. Dabei ist das Netz seit sieben Jahren politisch beschlossen.
/ Michael Linden
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Berlin soll ein WLAN-Netz bekommen (Bild: Sean Gallup/Getty Images)
Berlin soll ein WLAN-Netz bekommen Bild: Sean Gallup/Getty Images

Während es selbst in entlegenen portugiesischen Bergdörfern seit mindestens 2008 kommunale, kostenlose WLAN-Angebote gibt, ist die deutsche Hauptstadt noch immer nicht mit einem solchen Angebot ausgerüstet. Dabei fing alles gut an.

Schon vor sieben Jahren hatte der Berliner Senat das Vorhaben einer kostenlosen Internetnutzung innerhalb des S-Bahn-Rings beschlossen. Der damalige Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) konnte es jedoch nicht durchsetzen. Die Verwaltung für Stadtentwicklung verhinderte, dass Ampeln mit WLAN-Antennen ausgestattet wurden. Das verschandele das Stadtbild, befanden die Kritiker. Mittlerweile scheint diese Befürchtung nicht mehr zu bestehen.

Ab 2015 soll ein kostenloses WLAN in der Berliner Innenstadt entstehen, wie die Berliner Zeitung unter Berufung auf den CDU-Abgeordneten Burkhard Dregger berichtet(öffnet im neuen Fenster) . Flächendeckend wird das WLAN-Netz jedoch nicht sein. Nach Angaben von Dregger soll es ein Flickenteppich werden, wobei Hotspots, soweit es geht, miteinander vermesht werden sollen, damit sich die Anwender nicht beim Verlassen einer Zone jedes Mal neu einloggen müssen.

Die Gratisnutzung ist täglich nur innerhalb der ersten halben Stunde möglich, danach sollen die Anwender zur Kasse gebeten werden. Offenbar wird das Stadtnetz von privaten Anbietern nun doch nicht auf eigene Kosten errichtet; das Land Berlin werde wohl auf den Kosten sitzenbleiben, sagte Dregger der Berliner Zeitung. Wie teuer das Netz wird, ist nicht bekannt. Im Vorfeld soll es Streit darüber gegeben haben, wer die Kosten für die erste halbe Stunde übernimmt.

Doch es gibt auch örtliche Alternativen durch die Initiative Freifunk , zum Beispiel im Bezirk Kreuzberg.


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