Abo
  • Services:

Hotelketten: Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten

Angreifer haben offenbar das Reservierungssystem von Sabre infiltriert. Das System ist weltweit in 32.000 Hotels installiert, das Ausmaß des Angriffes ist noch unklar. Nach Angaben von Sabre wurden Zahlungsdaten kopiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo von Sabre
Logo von Sabre (Bild: Sabre)

Der Betreiber des Buchungssystems Sabre hat einen "unautorisierten Zugang" zu Zahlungsdaten im Reservierungssystem Synxis Central Reservations System gemeldet. Sabre gehört zu den großen Betreibern internationaler Buchungsnetzwerke und stellt auch Backend-Systeme für Fluglinien bereit. Im aktuellen Fall sollen aber ausschließlich Hotels von dem Einbruch betroffen sein. Im Blog von Graham Cluley wurde zuerst über den Vorfall berichtet.

Stellenmarkt
  1. Voith GmbH & Co. KGaA, Heidenheim
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg

Das Ausmaß des Problems ist noch unbekannt. Sabre hat bislang lediglich in einer kurzen Mitteilung darüber informiert. Das System kommt weltweit in etwa 32.000 Hotels zum Einsatz. Sabre hat nach eigenen Angaben das zu Fireeye gehörende Sicherheitsunternehmen Mandiant engagiert, um zu klären, wie viele Kunden das betrifft und ob möglicherweise weitere Systeme Ziel des Angriffs waren. Der unautorisierte Zugang sei mittlerweile aber abgeschaltet worden, teilte das Unternehmen mit.

Kunden welcher Hotels betroffen sind, ist derzeit noch unklar. Auf seiner Homepage spricht Sabre nur von "Globalen Hotelketten" und "Boutique-Hotelketten", die Kunden seien. Neben Hotels und Fluglinien sind auch Autoverleiher, Eisenbahnbetreiber und Fährschifffahrtsbetreiber Kunden bei dem Unternehmen.

Oft veraltete Technologie im Einsatz

Buchungssysteme wie das von Sabre oder von Konkurrenten wie Amadeus basieren zumeist auf alten Mainframe-Rechnern und verfügen häufig noch nicht über moderne Sicherheitsmechanismen. Gerade im Bereich der in der Luftfahrt eingesetzten Passenger Name Records gibt es zum Teil eklatante Sicherheitsmängel, die Golem.de in einem Artikel beschrieben hat. Auch auf dem 33C3 gab es einen Vortrag zu dem Thema.

Auch die Buchungssysteme anderer Hotels wurden in den vergangenen Jahren immer wieder erfolgreich angegriffen oder mit Malware infiziert, darunter die Trump-Hotels, Hilton und Holiday Inn.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 23,99€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

ayngush 08. Mai 2017

Wann warst Du das letzte Mal in einem Hotel oder hast Dir im Ausland einen Mietwagen...


Folgen Sie uns
       


Bright Memory Episode 1 - 10 Minuten Gameplay

Wir zeigen die ersten 10 Minuten von Bright Memory, dem actionreichen Indie-Ego-Shooter mit spektakulären Schwertkampf-Einlagen.

Bright Memory Episode 1 - 10 Minuten Gameplay Video aufrufen
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer: Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer
"Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

Wenn man im Game durch die weite Steppe reitet, auf Renaissance-Hausdächern kämpft oder stundenlang Rätsel löst, fragt man sich manchmal, wer das alles in Code geschrieben hat. Ein Spieleprogrammierer von Ubisoft sagt: Wer in dem Traumjob arbeiten will, braucht vor allem Geduld.
Von Maja Hoock

  1. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  2. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel
  3. IT-Jobs Ein Jahr als Freelancer

Elektromobilität: Der Umweltbonus ist gescheitert
Elektromobilität
Der Umweltbonus ist gescheitert

Trotz eines spürbaren Anstiegs zum Jahresbeginn kann man den Umweltbonus als gescheitert bezeichnen. Bislang wurden weniger als 100.000 Elektroautos gefördert. Wenn der Bonus Ende Juni ausläuft, sind noch immer einige Millionen Euro vorhanden. Die Fraktion der Grünen will stattdessen Anreize über die Kfz-Steuer schaffen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Nissan x Opus Concept Recycelte Autoakkus versorgen Campinganhänger mit Strom
  2. NXT Rage Elektromotorrad mit Kohlefaser-Monocoque vorgestellt
  3. Elektrokleinstfahrzeuge Verkehrsminister Scheuer will E-Scooter zulassen

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

    •  /