Abo
  • Services:

Hosting: United Internet kauft Strato von der Telekom

United Internet gibt 600 Millionen Euro für Strato aus. Die Telekom trennt sich von dem Berliner Hosting-Unternehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Strato-Mitarbeiter im Rechenzentrum
Strato-Mitarbeiter im Rechenzentrum (Bild: Strato)

United Internet hat sich mit der Deutschen Telekom über den Kauf des Webhosters Strato geeinigt. Das gab das Unternehmen am 15. Dezember 2016 bekannt (PDF). Der Kaufpreis für alle Strato-Anteile beträgt rund 600 Millionen Euro und wird in bar beglichen.

Stellenmarkt
  1. vwd - Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH, Frankfurt
  2. HUK-COBURG Versicherungsgruppe, Coburg

Strato, mit Hauptsitz in Berlin hat über 500 Beschäftigte und ist mit rund 2 Millionen Kundenverträgen, einem erwarteten Jahresumsatz von rund 127 Millionen Euro sowie einem erwarteten EBITDA (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) von rund 48,5 Millionen Euro hauptsächlich in Deutschland und den Niederlanden aktiv.

Anfang Dezember hatte der US-Webhoster GoDaddy die Host Europe Group für 1,7 Milliarden Euro gekauft. Auch United Internet soll für die Firma geboten haben. Die Telekom hatte Strato im Jahr 2009 für 275 Millionen Euro erworben.

United Internet gehören auch große Anteile an Tele Columbus, Versatel und Drillisch

United Internet mit seinen Marken 1&1, GMX sowie Web.de ist in Europa führend beim Webhosting. Im April 2015 wurde United Internet größter Aktionär bei dem Mobilfunkprovider Drillisch. Der Zukauf kostet rund 200 Millionen Euro. Drillisch bietet Discounttarife unter Marken wie Simply, Maxxim, Hellomobil, Deutschlandsim oder Winsim. Im September 2014 erwarb United Internet den Glasfasernetzbetreiber Versatel komplett.

Die Übernahme erfolgt über eine noch zu errichtende Holding-Struktur im Rahmen der kürzlich bekanntgegebenen Beteiligung von Warburg Pincus am Geschäftsbereich Business Applications von United Internet. Hier ist der frühere Telekom-Chef René Obermann Managing Director und Partner.

Strato ist bislang innerhalb des Deutsche-Telekom-Konzerns Dienstleister für das Hosting von Magentacloud-Services. Der zukünftige Eigentümer, United Internet, werde diese Services auch in den kommenden Jahren fortsetzen. "Für die Kunden der Deutschen Telekom ändert sich somit nichts ", erklärte die Telekom.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

olsen 22. Dez 2016

United Internet ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Montabaur.

MrAnderson 15. Dez 2016

Das ist auch meine Frage, aus dem anderen Thread. Der Normalo kennt doch nur 1+1 und...

Sharra 15. Dez 2016

Der Duden hat mittlerweile eine Aktualisierungszeit wie sie Uran in etwa bei der...

zZz 15. Dez 2016

Uberspace ist super, aber mangels Speicherplatz eben kein klassischer Hoster. Teste dort...

Phantasmagorium 15. Dez 2016

Bei dem Deal sind buchhalterisch grundsätzlich keine Aufwands- oder Ertragskonten...


Folgen Sie uns
       


4K-Projektoren für unter 2000 Euro - Test

Lohnen sich 4K-Projektoren für unter 2.000 Euro?

4K-Projektoren für unter 2000 Euro - Test Video aufrufen
Nissan Leaf: Wer braucht schon ein Bremspedal?
Nissan Leaf
Wer braucht schon ein Bremspedal?

Wie fährt sich das meistverkaufte Elektroauto? Nissan hat vor wenigen Monaten eine überarbeitete Version des Leaf auf den Markt gebracht. Wir haben es gefahren und festgestellt, dass das Auto fast ohne Bremse auskommt.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta

  1. e-NV200 Nissan packt 40-kWh-Akku in Elektro-Van
  2. Reborn Light Nissan-Autoakkus speisen Straßenlaternen
  3. Elektroauto Nissan will den IMx in Serie bauen

PGP/SMIME: Die wichtigsten Fakten zu Efail
PGP/SMIME
Die wichtigsten Fakten zu Efail

Im Zusammenhang mit den Efail genannten Sicherheitslücken bei verschlüsselten E-Mails sind viele missverständliche und widersprüchliche Informationen verbreitet worden. Wir fassen die richtigen Informationen zusammen.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücke in Mailclients E-Mails versenden als potus@whitehouse.gov

Oneplus 6 im Test: Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
Oneplus 6 im Test
Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Oneplus 6 hat einen schnellen Prozessor, eine Dualkamera und ein großes Display - mit einer Einbuchtung am oberen Rand. Der Preis liegt wieder unter dem der meisten Konkurrenzgeräte. Das macht das Smartphone trotz fehlender Innovationen zu einem der aktuell interessantesten am Markt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android-Smartphone Neues Oneplus 6 kostet ab 520 Euro
  2. Oneplus 6 Oneplus verkauft sein neues Smartphone auch direkt in Berlin

    •  /