Abo
  • Services:
Anzeige
Auch die Webseite von Linode war von den DDoS-Angriffen betroffen.
Auch die Webseite von Linode war von den DDoS-Angriffen betroffen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Hosting-Provider: Schwere Denial-of-Service-Angriffe gegen Linode

Auch die Webseite von Linode war von den DDoS-Angriffen betroffen.
Auch die Webseite von Linode war von den DDoS-Angriffen betroffen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr war für die Administratoren des Hosting-Providers Linode offenbar wenig besinnlich: Das Unternehmen war schweren Denial-of-Service-Attacken ausgesetzt. Mittlerweile funktionieren die meisten Server wieder.

Der Anbieter von virtuellen Servern, Linode, wurde über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel Ziel von Denial-of-Service-Attacken, wie das Unternehmen am 31. Dezember bekanntgegeben hat. Die Angriffe dauern an - die Auswirkungen sind jedoch weitgehend behoben.

Anzeige

Es habe zahlreiche Angriffe gegen die eigenen Nameserver gegeben, die zu einem Ausfall des eigenen DNS geführt hätten, schreibt das Unternehmen. Auch die öffentlichen Webseiten des Unternehmens seien angegriffen worden und funktionierten zeitweise nicht, darunter auch der Linode-Manager, mit dem Kunden ihre eigenen virtuellen Server konfigurieren und bestellen können, heißt es auf der Statusseite von Linode.

Die Angriffe werden einem "bösen Akteur" zugeschrieben, der "große Botnetz-Kapazitäten" einkaufen würde, um Linode zu schaden. Die Angriffe setzten sich nach Angaben von Linode aus mehreren simultanen volumenbasierten Angriffen (volumetric attacks) und Angriffen mit gefälschten HTTP-requests (400 bad request) zusammen. Nicht nur Linodes eigene Infrastruktur sei angegriffen worden, sondern auch die des Colocation-Providers. Insgesamt soll es mehr als 30 Angriffe gegeben haben - immer, wenn ein Angriffsvektor geschlossen wurde, hätten die Angreifer neue Methoden angewandt.

Die halbe Welt geblockt

Um die Angriffe abzuwehren, hat Linode nach eigenen Angaben großflächig Traffic aus verschiedenen Weltregionen geblockt. Davon betroffen sein sollen der Asien-Pazifik-Raum, der Nahe Osten, Südamerika und "weitere" Regionen. Um die Sperre durchzusetzen, nutzt Linode das BGP-Community-Feature. Ziel sei es, nur noch Datenverkehr aus Nordamerika und Westeuropa zu haben, um große Botnetze an weiteren Angriffen zu hindern. Außerdem wurde heute der Zonentransfer im DNS vorläufig deaktiviert.

Das Unternehmen wurde für seine zögerliche Informationspolitik kritisiert. Obwohl die Angriffe seit Weihnachten andauern, gab ein Linode-Techniker erst am 31. Dezember erstmals Details zu den Angriffen bekannt. Mittlerweile sollen die meisten Server wieder funktionieren, lediglich das Rechenzentrum in Atlanta habe noch mit Angriffen und Auszeiten zu kämpfen, heißt es auf der Statusseite des Unternehmens.


eye home zur Startseite
Stefann 19. Jan 2016

Guten Tag Ich habe 2 Konten, Gmail und mail.de. Gmail nutze ich für "uniwichtigere...

LordGurke 05. Jan 2016

https://blog.linode.com/2016/01/05/security-notification-and-linode-manager-password-reset/

Ferrum 05. Jan 2016

Ganz offiziell quasi in allen fortgeschrittenen Stadien (Fachhochschule/Uni) von IT...

stefan93 04. Jan 2016

Ich ddnke da gibt es noch mehr



Anzeige

Stellenmarkt
  1. AVL List GmbH, Graz (Österreich)
  2. VÖLKL SPORTS GMBH & CO. KG, Straubing, Raum Regensburg / Deggendorf
  3. Bechtle Onsite Services GmbH, Weissach nahe Stuttgart
  4. Giesecke+Devrient GmbH, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 5,00€
  2. 34,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Darpa

    US-Militär will Pflanzen als Schadstoffsensoren einsetzen

  2. Snpr External Graphics Enclosure

    KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

  3. IOS 11 und iPhone X

    Das Super-Retina-Display braucht nur wenige Anpassungen

  4. Polyphony Digital

    GT Sport bekommt Einzelspielerliga

  5. Smartphone-Tarife

    Congstar wertet Prepaid-Pakete auf

  6. Rauschgifthandel

    BKA nimmt "Top-Verkäufer" aus dem Darknet fest

  7. Toyota

    Roboter T-HR3 meldet sich zum Arbeitseinsatz

  8. FixFifa

    Fans von Fifa 18 drohen mit Boykott

  9. Samsung

    Erste Details zum Galaxy S9

  10. Cyber Monday

    Streiks an drei Amazon-Standorten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Doom-Brettspiel-Neuauflage im Test: Action am Wohnzimmertisch
Doom-Brettspiel-Neuauflage im Test
Action am Wohnzimmertisch
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Gamedesign Der letzte Lebenspunkt hält länger

Cubesats: Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
Cubesats
Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
  1. SAEx Internet-Seekabel für Südatlantikinsel St. Helena
  2. The Cabin Satelliten-Internet statt 1 Million Euro an die Telekom
  3. Sputnik Piep, piep, kleiner Satellit

Coffee Lake vs. Ryzen: Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
Coffee Lake vs. Ryzen
Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
  1. Custom Foundry Intel will 10-nm-Smartphone-SoCs ab 2018 produzieren
  2. ARM-Prozessoren Macom verkauft Applied Micro
  3. Apple A11 Bionic KI-Hardware ist so groß wie mehrere CPU-Kerne

  1. Re: Wer übernimmt die Kosten?

    tomate.salat.inc | 14:19

  2. Für Kids?

    Plany | 14:19

  3. Re: Interessante Entwickung..

    Xennor | 14:18

  4. Re: Also ich, Entwickler, Nerd, 23, Single bin...

    Dwalinn | 14:18

  5. Re: Traditionale Verkaufskanäle

    chefin | 14:17


  1. 12:56

  2. 12:30

  3. 11:59

  4. 11:51

  5. 11:45

  6. 11:30

  7. 11:02

  8. 10:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel