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Host-Controller: iPad Pro soll USB-3.0-Speed über Lightning-Port erreichen

Das iPad Pro besitzt keinen gewöhnlichen Lightning-Anschluss, der wie bei den anderen iPads nur eine Übertragungsgeschwindigkeit von USB 2.0 bietet. Die Schnittstelle soll auch USB-3.0-Geschwindigkeiten bieten, doch mit herkömmlichen Kabeln ist sie nicht erreichbar.
/ Andreas Donath
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iPad Pro (Bild: Andreas Donath)
iPad Pro Bild: Andreas Donath

Beim Auseinandernehmen des iPad Pro fiel den Bastlern von iFixit(öffnet im neuen Fenster) auf, dass Apple den USB-3.0-Host-Controller Fresco Logic FL1100 eingebaut hat. Mit dem beigelegten Kabel wird jedoch nur USB 2.0 unterstützt. Dabei werden Übertragungsraten zwischen 25 MByte/s und 35 MByte/s erzielt. Derzeit fehlt laut einem Bericht von Ars Technica(öffnet im neuen Fenster) ein entsprechender Adapter oder ein Kabel, um die höhere Geschwindigkeit nutzen zu können.

iPad Pro – Test
iPad Pro – Test (02:15)

Ob Apple ein entsprechendes Gerät beziehungsweise ein neues Kabel nachliefert, ist nicht abzusehen. Die bisherigen Lightning-Kabel besitzen nach Aussagen von Ars Technica nicht über genügend Pins, um die USB-3.0-Spezifikation zu unterstützen.

Mit zunehmenden Dateigrößen, zum Beispiel durch 4K-Videos von iPhones, erweist sich der Austausch über die langsame USB-2.0-Schnittstelle immer mehr als Flaschenhals der iOS-Geräte. Apple könnte in die nächste Generation seines SoC auch einen USB-3.0-kompatiblen Controller einbauen, um in künftigen Geräten Platz zu sparen, meint Ars Technica.

Das iPad Pro ist erst seit der zweiten Novemberwoche 2015 im Handel erhältlich. Golem.de hat es bereits getestet.


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