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Horror: In Slotherhouse geht ein Killer-Faultier um

Absurde Ideen gab es vor allem im Bereich der Horrorkomödie schon einige, aber ein Killer-Faultier? Das ist etwas Neues.
/ Peter Osteried
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Ist er nicht niedlich? Wer würde Alpha nicht gerne mit nach Hause nehmen? (Bild: Gravitas Ventures)
Ist er nicht niedlich? Wer würde Alpha nicht gerne mit nach Hause nehmen? Bild: Gravitas Ventures

Als das Poster von Slotherhouse(öffnet im neuen Fenster) vor ein paar Tagen viral ging, merkte man schon: Das ist wieder mal ein Film, der so absurd und dämlich ist, dass er alleine deswegen schon das Interesse des Publikums auf sich zieht. Denn die Prämisse ist schräg, ein Faultier geht als Killer um.

Die Handlung ist kaum komplexer: Die Studentin Emily Young adoptiert ein süßes Faultier namens Alpha, weil sie glaubt, dass der kleine Racker ihr helfen wird, Präsidentin ihrer Verbindung zu werden. Doch nach und nach sterben die Studentinnen des Sigma-Lambda-Theta-Hauses und Emily und ihre Freunde beginnen, Alpha zu verdächtigen.

Die meisten werden sich an das Faultier Flash im Disney-Animationsfilm Zootopia erinnern. Entsprechend passt auch der Slogan für Slotherhouse: "Don't rush, die slow."

Das ist natürlich eine alberne Prämisse, aber mit solchen Ideen sorgt man für Aufmerksamkeit. In der Vergangenheit gab es Zombiber, aber auch alle möglichen Permutationen von Haien, Killer-Eichhörnchen und schon vor mehr als 40 Jahren punktete das Independent-Kino mit dem Angriff der Killertomaten. In jüngster Zeit sorgte Winnie the Pooh: Blood and Honey, eine Horrorvariante der beliebten Kinderbuchfigur, für mehr oder minder viel Furore, auf jeden Fall für Interesse.

Der Trailer zu Slotherhouse ist hier(öffnet im neuen Fenster) zu sehen.

In den USA startet der Film am 30. August, hierzulande ist noch kein Termin bekannt. Erfahrungsgemäß dauert es aber nie besonders lange, bis Filme dieser Couleur auch den Weg nach Deutschland finden.

Bei einem Film wie Slotherhouse reichen eine gute Prämisse und ein Trailer, um sein Publikum zu finden. Entsprechend sind auch vor und hinter der Kamera im Grunde nur Unbekannte dabei.


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