Abo
  • Services:

Horizon Zero Dawn im Test: Abenteuer im Land der Maschinenmonster

Mit Pfeil und Bogen oder Speer gegen postapokalyptische Roboterwesen: Horizon Zero Dawn schickt Spieler auf der Playstation 4 in eine offene Welt - und erzählt eine vom ersten Moment an packende Handlung rund um das Schicksal der Menschheit.

Artikel veröffentlicht am , /
Horizon Zero Dawn schickt Aloy in Gefechte mit Roboterwesen
Horizon Zero Dawn schickt Aloy in Gefechte mit Roboterwesen (Bild: Sony)

Die junge Jägerin Aloy sieht mehr als andere. In Horizon Zero Dawn ist das wörtlich gemeint: Gleich in der ersten halben Stunde entdeckt die Hauptfigur - noch als Mädchen - in einer Höhle ein Hightech-Augmented-Reality-System. Damit kann sie etwa Fußspuren, Hologramme von Verstorbenen, die Laufwege von Roboterfeinden und mehr sehen. Die Mitmenschen von Aloy, die mit ihr in einer Art Steinzeitumgebung leben, haben diese Möglichkeiten nicht.

Inhalt:
  1. Horizon Zero Dawn im Test: Abenteuer im Land der Maschinenmonster
  2. Verfügbarkeit und Fazit

Es gibt aber noch mehr, was Aloy zu etwas Besonderem in der Welt von Horizon macht - was genau, erfahren wir natürlich nach und nach. Aber auch die Welt selbst ist ungewöhnlich: Auf den ersten Blick erinnert sie an die Steinzeitwelt aus Far Cry Primal, auf den zweiten ist dann aber eine zweite Schicht sichtbar. Verstaubte Büros mit Computern etwa, und eingestürzte Hochhäuser.

Was es damit auf sich hat, erfahren wir ebenfalls erst im Verlauf der packend inszenierten Handlung. Allerdings ist das von Guerrilla Games (Killzone) produzierte Horizon kein lineares Abenteuer, sondern ein Open-World-Titel mit Action- und Rollenspiel-Elementen. Eine der großen Aufgaben ist es, Aloy nicht nur zur Jägerin auszubilden, sondern auch die Geheimnisse ihrer Herkunft aufzudecken - und zu verstehen, warum die sympathische Heldin von allen geächtet wird.

  • Aloy abenteuert sich durch eine schöne Welt mit Tag- und Nachtwechseln. (Screenshot: Golem.de)
  • In Kämpfen sind Taktik, oft aber auch einfach nur schnelle Reflexe gefragt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersichtskarte bietet viel Navigationsunterstützung. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Augmented-Reality-Helfer reichert die Umgebung mit Infos an. (Screenshot: Golem.de)
  • Die jeweils aktuelle Mission lässt sich auswählen. (Screenshot: Golem.de)
  • In Gesprächen gibt es oft mehrere Antwortmöglichkeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Papa von Aloy im Intro. (Screenshot: Golem.de)
Aloy abenteuert sich durch eine schöne Welt mit Tag- und Nachtwechseln. (Screenshot: Golem.de)


In Horizon erkunden wir immer neue Regionen, lernen wichtige Personen kennen und können über Multiple-Choice-Dialoge mit ihnen plaudern und dabei immer mehr Hinweise auf den Ursprung der mysteriösen Roboter-Dinosaurier bekommen, die die Welt bevölkern. Horizon gelingt es jedenfalls fast über die gesamte Spielzeit von 35 Stunden, die Spannung immer wieder hochzuhalten. Auch spielerisch ist immer viel zu tun: Wir entdecken neue Tierarten, absolvieren Haupt- und Nebenmissionen, bauen Aloys Fähigkeiten aus und sammeln Dinge ein.

Stellenmarkt
  1. Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg, Augsburg
  2. ESO Education Group, deutschlandweit (Home-Office möglich)

Auch den Kämpfen kommt eine große Bedeutung zu. Zwar ist es immer wieder möglich, durch Schleichen und Analysieren der Fährten einem Konflikt aus dem Weg zu gehen. Außerdem verhalten sich einige Arten friedlich - solange sie nicht gestört werden. Trotzdem sind Gefechte an der Tagesordnung, allein um Ressourcen für Waffen und Munition zu ergattern - und ohne taktisches Geschick sind diese Konflikte kaum zu gewinnen.

Zunächst gilt es meist, per Augmented-Reality-Fokus die Schwachstellen ausfindig zu machen, die etwa in besonderen Aufbauten an den Körpern zu finden sind. Dann können wir mit einem gezielt eingesetzten Pfeil, aber auch anderen Waffen wie etwa einer Schleuder angreifen. Das Kriegsgerät können wir im Spielverlauf übrigens stark modifizieren und verbessern.

Verfügbarkeit und Fazit 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Menplant 22. Feb 2017

Es gibt auch weniger Konsolen in der öffentlichen Wahrnehmung (3DS, Vita zählen ja viele...

Mithrandir 22. Feb 2017

Dass der dauernde Vergleich, der hier immer zwischen HZD und FarCry: Primal gezogen...


Folgen Sie uns
       


Dark Rock Pro TR4 - Test

Der Dark Rock Pro TR4 von Be quiet ist einer der wenigen Luftkühler für AMDs Threadripper-Prozessoren. Im Test schneidet er sehr gut ab, da die Leistung hoch und die Lautheit niedrig ausfällt. Bei der Montage und der RAM-Kompatibilität gibt es leichte Abzüge, dafür ist der schwarze Look einzigartig.

Dark Rock Pro TR4 - Test Video aufrufen
Aufbruch zum Mond: Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten
Aufbruch zum Mond
Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

Hollywood-Romantiker Damien Chazelle (La La Land) möchte sich mit Aufbruch zum Mond der Person Neil Armstrong annähern, fördert dabei aber kaum Spannendes zutage. Atemberaubend sind wie im wahren Leben dagegen Armstrongs erste Schritte auf dem Mond, für die alleine sich ein Kinobesuch sehr lohnt - der Film startet am Donnerstag.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Solo - A Star Wars Story Gar nicht so solo, dieser Han
  2. The Cleaners Wie soziale Netzwerke ihre Verantwortung outsourcen
  3. Filmkritik Ready Player One Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

Haiku Beta 1 angesehen: BeOS in modernem Gewand
Haiku Beta 1 angesehen
BeOS in modernem Gewand

Seit nunmehr über 17 Jahren arbeitet ein kleines Entwickler-Team am quelloffenen Betriebssystem Haiku, das vollständig kompatibel sein soll mit dem um die Jahrtausendwende eingestellten BeOS. Seit einigen Wochen liegt endlich eine erste Betaversion vor, die BeOS ein wenig in die Moderne verhilft.
Von Tim Schürmann


    Deutsche Darknet-Größe: Wie Lucky demaskiert wurde
    Deutsche Darknet-Größe
    Wie "Lucky" demaskiert wurde

    Alexander U. hat das Forum betrieben, über das die Waffe für den Amoklauf in München verkauft wurde. BKA-Ermittler schildern vor Gericht, wie sie ihm auf die Schliche kamen.
    Von Hakan Tanriverdi

    1. Digitales Vermummungsverbot Auch ohne Maske hasst sich's trefflich
    2. Microsoft Translator Neuerungen versprechen bessere Übersetzungen
    3. Sci-Hub Schwedischer ISP blockt Elsevier nach Blockieraufforderung

      •  /