Reiten auf Robotern

Anschließend besorgen wir uns ein Reittier. Dazu wählen wir im einblendbaren Waffenrad die Drahtseilkanone aus. Unser Opfer, eine Mischung aus Pferd und Stier mit sehr breiten Hörnern, fixieren wir mit zwei Schüssen. Es fällt dann um, und wir haben ein paar Augenblicke Zeit, seine Systeme mit einem magischen Hightech-Stab zu hacken. Falls es überlebt, gehorcht das Mount uns von da an. Wir können es sogar auf Knopfdruck mit einem Pfiff herbeirufen.

Auf dem Rücken des gut steuerbaren Reittiers nehmen wir uns noch einen größeren Gegner vor, eine Art Roboterhummer, der sich mit einem großen Energieschild schützt. Nett: Es gibt eine freischaltbare Fähigkeit, mit der wir beim Reiten die Zeit verlangsamen können, um in Ruhe mit unserem Bogen ein Ziel anzuvisieren. Trotzdem ist unser Mount nach kurzer Zeit vom Roboterhummer so schwer beschädigt, dass wir zu Fuß weitermachen mussten.

Der Trick hier ist, zuerst mit einem Spezialpfeil das Energiefeld zu deaktivieren und anschließend mit Feuer- oder Sprengstoffpfeilen den Lebensbalken des Gegners allmählich zu leeren. Auch das klappt auf Anhieb erstaunlich gut, obwohl uns der Kampf subjektiv herausfordernd erscheint. Horizon ist keine Klopperei, sondern spürbar darauf ausgelegt, dass wir im richtigen Moment die passenden Waffen und Gerätschaften verwenden und damit taktisch sinnvoll agieren.

Abgesehen von den Kämpfen haben uns viele Elemente an Titel wie die Far-Cry-Serie und The Witcher 3 erinnert. Es gibt ein einfaches Gesprächssystem, bei dem wir in Dialogen mit anderen Figuren unsere Antwort wählen können. Bei Händlern erhalten wir so Zugriff auf den Warenbildschirm, in dem wir Munition, Ausrüstung oder Rohstoffe kaufen und verkaufen können. Ausrüstungsgegenstände sollen sich sehr weitgehend modifizieren lassen, etwa bei Waffen für eine größere Reichweite oder mehr Schaden.

Fülle an Nebenmissionen

Es gibt eine zentrale Handlung, aber auch Massen an Nebenmissionen, die offenbar mit viel Aufwand und Liebe zum Detail in Szene gesetzt sind. In der riesigen Welt gibt es nach Angaben der Entwickler nicht nur die Waldgegend, in der wir unterwegs waren, sondern auch Wüsten, Dschungel, Berge mit Schnee - und natürlich die mysteriösen Orte aus unserer Welt.

Horizon Zero Dawn soll nach aktuellem Stand am 1. März 2017 für die Playstation 4 erscheinen. Nach Angaben der Entwickler steht die eigentliche Handlung. Die Welt ist weitgehend fertig gebaut und alle Roboterwesen sind in der aktuellen Version enthalten. Was noch zu tun ist, ist das wohl recht komplexe Balancing der Skills, Waffen und Monster sowie vor allem das Abstimmen von Nebenmissionen, Levelgrenzen und Haupthandlung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Horizon Zero Dawn angespielt: Die Suche nach der vorapokalyptischen Welt
  1.  
  2. 1
  3. 2


Menplant 16. Jun 2016

Fern weinen primitiv oder umgangsprachlicher Distanzierter urzeitlicher Schrei. Zum...

mnementh 16. Jun 2016

Last Guardian war auch mein Gedanke bei 'voreilig beworben'. :-) Aber das ist ein...

cuthbert34 16. Jun 2016

Sehe ich auch so. Dazu dann auch noch eine XBox. Obwohl mich die Story nicht anspricht...

ikso 16. Jun 2016

Sehr schön! Danke!!!



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Künstliche Intelligenz
So funktioniert ChatGPT

Das mächtige Sprachmodell ChatGPT erzeugt Texte, die sich kaum von denen menschlicher Autoren unterscheiden lassen. Wir erklären die Technologie hinter dem Hype.
Ein Deep Dive von Helmut Linde

Künstliche Intelligenz: So funktioniert ChatGPT
Artikel
  1. Jack Kilby: Der Ingenieur, der den Mikrochip erfand
    Jack Kilby
    Der Ingenieur, der den Mikrochip erfand

    Am 6. Februar 1959 wurde Jack Kilbys Patent für den Mikrochip eingereicht. Und das war nicht das einzige Interessante im Leben des Nobelpreisträgers.
    Ein Porträt von Elke Wittich

  2. Reviews: Hogwarts Legacy mit PC-Problemen und Detailreichtum
    Reviews
    Hogwarts Legacy mit PC-Problemen und Detailreichtum

    Die ersten Tests von Hogwarts Legacy loben Welt und Kampfsystem. Probleme gibt's wohl mit der PC-Technik - und Unwohlsein wegen J.K. Rowling.

  3. Programmiersprache: C++ - da ist noch Musik drin!
    Programmiersprache
    C++ - da ist noch Musik drin!

    Viele Entwickler sind dankbar für Impulse neuer Programmiersprachen, die Verbesserungen und Vereinfachungen in Aussicht stellen. Hat das uralte C++ mit seinen einzigartigen Vorteilen dagegen eine Chance?
    Ein Deep Dive von Adam Jaskowiec

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RAM im Preisrutsch - neue Tiefstpreise! • Powercolor RX 7900 XTX 1.195€ • AMD Ryzen 7 5800X3D 329€ • Nur noch heute TV-Sale mit bis 77% Rabatt bei Otto • Lenovo Tab P11 Plus 249€ • MindStar: Intel Core i7 13700K 429€ • Logitech G915 Lightspeed 219,89€ • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /