Horizon Worlds: Meta will die VR-Welt doch weiterlaufen lassen
Erst im Februar 2026 hat Meta angekündigt , die VR-Funktionen für das Sandbox-Spiel Horizon Worlds stillzulegen. Diese Entscheidung nimmt das Unternehmen nun teilweise zurück.
Meta-CTO Andrew Bosworth kündigte in einem AMA auf Instagram(öffnet im neuen Fenster) an, dass VR zumindest vorerst weiter unterstützt werde. "Wir haben beschlossen, tatsächlich erst heute, dass wir Horizon Worlds weiter in VR laufen lassen werden" , sagte er.
Ursprünglich sollte der Support zum 15. Juni 2026 eingestellt werden. Proteste aus der Community führten offenbar zu einem Umdenken.
Keine neuen VR-Inhalte
Allerdings gibt es Einschränkungen. So werden etwa nur Spiele weiter unterstützt, die bereits vorher in Horizon Worlds kompatibel waren. Neue Games werden hingegen nur für mobile Endgeräte freigeschaltet.
Horizon Worlds VR wird künftig also im Wartungsmodus verfügbar sein. Es wird funktionieren, aber keine neuen Inhalte mehr erhalten.
Horizon Worlds ist ein riesiges Investment
Der Grund ist simpel. Es gibt wesentlich mehr User mit mobilen Endgeräten als Menschen, die ein meist teures VR-Headset besitzen und regelmäßig nutzen. Deshalb werden interaktive Welten und Sandboxes wie Fortnite, Minecraft und Roblox vor allem auch für Mobilgeräte entwickelt.
"Es gibt eine wesentlich größere Kundschaft bei mobilen Geräten" , sagte der Meta-CTO im Februar. So könne das Team von Reality Labs Ergebnisse erreichen, die auch Umsatz generierten.
Schon vor mehreren Jahren, als Meta bereits 36 Milliarden US-Dollar in die Metaverse-Vision investierte, fand ein Youtuber nur etwa 900 aktive englischsprachige Spieler(öffnet im neuen Fenster) in Horizon Worlds vor, die meisten davon Kinder. Dabei berichtete Meta kurz zuvor, dass die Welt von etwa 200.000 Menschen monatlich(öffnet im neuen Fenster) besucht werde. Anfangs sollen es sogar 300.000 Spieler gewesen sein.
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