Abo
  • Services:
Anzeige
Kaputtes iPhone
Kaputtes iPhone (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Horizon Maschine: Reparaturstation für iPhone-Displays vorgestellt

Kaputtes iPhone
Kaputtes iPhone (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Apple will es autorisierten Partnern erlauben, Displayreparaturen an iPhones selbst vorzunehmen. Dazu ist mit der Horizon eine Maschine entwickelt worden, die die Kalibrierung übernimmt. Mit dem Gerät könnte Apple auch gesetzliche Vorgaben für ein Recht auf Reparatur erfüllen.

Wer aktuell ein iPhone mit kaputtem Display reparieren lassen will, hat zwei Möglichkeiten: Entweder lässt er das Gerät bei Apple oder einem autorisierten Apple-Händler reparieren oder bei einem Betrieb, der die Instandsetzung ohne Apples offizielle Zustimmung vornimmt. Da Apple keine Ersatzteile verkauft, müssen diese dann aus alten Geräten oder über den Graumarkt beschafft werden. Der Kunde verliert dabei sämtliche Garantieansprüche gegenüber Apple.

Anzeige

Künftig sollen jedoch auch Einzelhändler die Technik an die Hand bekommen, zerbrochene Displays auszutauschen und das iPhone wieder in einen funktionsfähigen Zustand zu versetzen. Der Nachrichtenagentur Reuters wurde ein Gerät präsentiert, mit dem der Austausch möglich sein soll. Die sogenannte Horizon-Machine übernimmt den Kalibrierungsvorgang offenbar weitgehend automatisch. Zuvor wird das Display durch einen Techniker getauscht.

Bis Ende 2017 will Apple dem Bericht zufolge einigen Vertragspartnern das Gerät anbieten. Dann sollen 400 Stück in 25 Länder geliefert werden. Zu den ersten sollen einige Filialen der US-Elektronikkette Best Buy gehören. Was die Reparaturmaschine kostet, ist nicht bekannt.

Apple bestreitet, dass die Maschine entwickelt worden sei, um die gesetzlichen Vorgaben für ein mögliches Recht auf Reparatur zu erfüllen, das acht US-Bundesstaaten vorbereiten. Der Konzern versucht, mit Lobbyismus gegen diese Pläne vorzugehen.

Die Idee für das Recht auf Reparatur stammt von Unternehmen und nicht etwa von Verbraucherschützern. Der Verband Repair.org, in dem sich unabhängige Reparaturwerkstätten organisiert haben, steht hinter der Kampagne.

Bei neueren iPhones mit Touch ID ist es erforderlich, den ausgetauschten Fingerabdrucksensor im Homebutton am System neu anzumelden, da dieser sonst nicht funktioniert. Bei älteren iPhones mit Fingerabdrucksensor wurde bei unautorisierten Reparaturen zwar der Scanner, aber nicht der Button stillgelegt.

Eine kurze Zeit lang deaktivierte Apple schon früher das gesamte Smartphone, doch dies (Error 53) wurde wieder geändert. Apple führte damals Sicherheitsgründe an. Das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus schalten die Bedienhilfe Assistive Touch als Software-Home-Button ein, wenn der Knopf erneuert wurde.

Nachtrag vom 8. Juni 2017, 9:00 Uhr

In einer früheren Version des Artikels hieß es, dass die Maschine das iPhone-Display repariert. Die Horizon-Maschine nimmt dabei eine Kalibrierung vor, damit die ausgetauschten Module, insbesondere der Fingerabdrucksensor, funktionieren.


eye home zur Startseite
skanister 08. Jun 2017

Apple Store Mitarbeiter haben mir schon 2011 oder 12 (?) von solchen Maschinen erzählt...

skanister 08. Jun 2017

Nur doof, dass Apple das Ganze schon viel länger 'fabriziert'. Mein iPhone 5 wurde schon...

Yeeeeeeeeha 08. Jun 2017

Interessantes Zitat dazu: (https://www.imore.com/apple-took-touch-id-security-one-step...

daarkside 08. Jun 2017

Ständig erzählt man uns, wie unmöglich das setzen von Standarts für die Industrie ist...

ml (golem.de) 08. Jun 2017

Danke für den Hinweis.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Mainzer Stadtwerke AG, Mainz
  2. CEMA AG, verschiedene Standorte
  3. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 64,90€ + 3,99€ Versand
  2. 29,99€ + 5,99€ Versand (günstiger als die schlechtere Nicht-PCGH-Version)
  3. (u. a. Ryzen 5 1400 für 151,99€, Ryzen 5 1600 für 198,95€ und Ryzen 7 1700 für 292,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  2. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller

  3. Gesundheitskarte

    T-Systems will Konnektor bald ausliefern

  4. Galaxy Tab Active 2

    Samsungs neues Ruggedized-Tablet kommt mit S-Pen

  5. Jaxa

    Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond

  6. Deep Descent

    Aquanox lädt in Tiefsee-Beta

  7. Android-Apps

    Google belohnt Fehlersuche im Play Store

  8. Depublizierung

    7-Tage-Löschfrist für ARD und ZDF im Internet fällt weg

  9. Netzneutralität

    Telekom darf Auflagen zu Stream On länger prüfen

  10. Spielebranche

    Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Pro und X erwartet



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
ZFS ausprobiert
Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
  1. Librem 5 Purism zeigt Funktionsprototyp für freies Linux-Smartphone
  2. Pipewire Fedora bekommt neues Multimedia-Framework
  3. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf

Verschlüsselung: Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
Verschlüsselung
Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
  1. TLS-Zertifikate Zertifizierungsstellen müssen CAA-Records prüfen
  2. Apache-Lizenz 2.0 OpenSSL-Lizenzwechsel führt zu Code-Entfernungen
  3. Certificate Transparency Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

  1. Re: Globale Menüleiste

    SelfEsteem | 10:35

  2. Re: Katastrophale UX

    Tuxgamer12 | 10:34

  3. Re: Wir kolonialisieren

    DASPRiD | 10:32

  4. Re: Nicht nur die Telekommunikationsunternehmen...

    Spaghetticode | 10:27

  5. Off-topic - 10GB Warcraft 3 Maps

    bajang | 10:26


  1. 09:03

  2. 22:38

  3. 18:00

  4. 17:47

  5. 16:54

  6. 16:10

  7. 15:50

  8. 15:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel