Horizon Forbidden West im Test: Aloy rettet die Welt auch auf der Playstation 4

Ladezeiten, Bildrate und sonstige Extras: Golem.de erklärt die Unterschiede von Horizon Forbidden West auf Playstation 4 und 5.

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Aloy in Horizon Forbidden West
Aloy in Horizon Forbidden West (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)

Das Wichtigste zuerst: Auch auf der Playstation 4 (nicht nur Pro) macht Horizon Forbidden West viel Spaß. Es gibt keine ernsthaften Probleme mit der Bildrate in Kämpfen und das Gesamterlebnis überzeugt - nur eben nicht so sehr wie auf der Playstation 5.

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Während es auf der neueren Konsole im Grafikmenü die Wahl zwischen "Auflösung bevorzugen" und "Leistung bevorzugen" gibt, fehlt auf der PS4 eine entsprechende Auswahloption. Stattdessen versucht das Spiel, eine Bildrate von 30 fps zu generieren.

Die Auflösung wird je nach Bedarf skaliert. Das sieht man teils deutlich: Das Bild wird körnig, die Umgebungen, Figuren und Gesichter wirken viel detailärmer. Je größer der Monitor ist, desto besser kann man das erkennen.

Außerdem schaltet Sony nach Angaben der Entwickler auf der Playstation 4 beim echten Gameplay - also außerhalb von Zwischensequenzen - einige Grafikfilter ab.

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Details über dieses "Cinematic Lighting" hat Sony nicht verraten, aber vermutlich geht es um weniger komplexe Licht- und Schatteneffekte.

Das alles führt dazu, dass Horizon Forbidden West (Test auf Golem.de) auf der Playstation 4 sich vor allem in Kämpfen weniger flüssig anfühlt und nicht so brillant aussieht wie auf der PS5.

Das nimmt man als nicht besonders störend war, wenn man von vornherein nur auf der älteren Konsole antritt. Beim Wechsel von der Playstation 5 auf die PS4 - also beim Downgrade - fällt die andere Qualität sofort auf.

Cloud Save nur in eine Richtung

Allerdings: Dieser Downgrade ist gar nicht so einfach möglich. Im Hauptmenü der PS5-Version gibt es eine Möglichkeit, innerhalb des gleichen Benutzerkontos über die Cloud einen Spielstand von der PS4-Fassung zu laden.

Wenn wir Forbidden West also auf der PS4 beginnen und mitten in der Kampagne eine Playstation 5 bekommen, ist der aktuelle Fortschritt innerhalb weniger Augenblicke auf die neue Konsole übertragen.

  • Über diesen Menüpunkt können wir auf der Playstation 5 einen PS4-Spielstand übertragen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Im Grafikmenü der Playstation 4 gibt es nur die Standardoptionen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Auf der PS5 können wir zwischen Auflösung ... (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • ... und Leistung (gemeint ist die Bildrate) wählen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
Über diesen Menüpunkt können wir auf der Playstation 5 einen PS4-Spielstand übertragen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)

Im Hauptmenü der Playstation 4 gibt es eine solche Option nicht. Falls also die PS5 kaputtgeht, können wir nicht an gleicher Stelle auf der PS4 weitermachen. Zumindest momentan ist es auch nicht möglich, die Spielstände mit Playstation Plus über die Cloud zu synchronisieren. Ob Sony das später zulässt, ist unklar, aber wohl eher nicht.

Massive Unterschiede bei Ladezeiten

Natürlich lädt die Playstation 5 wesentlich schneller. Bei Horizon Forbidden West dauert es rund 30 Sekunden vom Spielstart bis zu dem Moment, in dem wir tatsächlich loslegen können. Bei der PS4 müssen wir rund 90 Sekunden warten. Falls die PS5 im Ruhemodus war, dauert der Sprung ins noch laufende Spiel eine Sekunde - eher weniger.

Horizon Forbidden West - [PlayStation 5]

Das Laden eines Spielstands dauert auf der Playstation 4 zwischen 10 und 15 Sekunden. Auf der PS5 können wir - etwa nach einem Tod - fast sofort weitermachen, nämlich nach 2 bis 3 Sekunden.

Controller und Audio

Spürbare Unterschiede zwischen den beiden Plattformen gibt es bei den Eingabegeräten. Der PS5-Dualsense unterstützt unter anderem die adaptiven Trigger und haptische Vibrationseffekte. Wenn wir etwa den Bogen von Aloy spannen, dann fühlen wir das Knarzen der Sehne in unseren Händen, dazu kommt ein spürbarer Widerstand beim Tastendruck.

Beim PS4-Dualshock ist nur ein leises Geräusch aus dem Controller zu hören, dazu vibriert das Gamepad schwach. Das ist ein qualitativ anderes Erlebnis, aber: Es spielt sich auch ein bisschen unbeschwerter. Wir fanden es beim Ausprobieren jedenfalls ganz angenehm, statt der schwergängigen PS5-Steuerung einfach mal wieder leichtgängig die Tasten drücken zu können.

Auf der PS5 unterstützt Horizon Forbidden West auch Tempest 3D-Audio Tech, was für ein besonders räumliches und brillantes Klangbild sorgen soll. Dazu benötigt man aber entsprechend hochwertige Hardware - mit den Lautsprechern eines normalen Monitors sind die Unterschiede vernachlässigbar.

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most 17. Feb 2022

Denke ich auch nicht, das kommt in 2-3 Jahren. Die nächste Generation wird auch noch...

most 17. Feb 2022

Ich sehe da auch nicht so den ganz großen Unterschied. Ich habe allerdings neben meiner...

Jokovic 14. Feb 2022

Warte auch schon sehnsüchtig darauf mit meiner 5.1.2 Anlage...



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