Selbstgespräche retten Sprungbereitschaft

Wir halten uns hier aus Spoilergründen mit weiteren Überlegungen von Rebouche zurück. Er erzählt, dass er mit seinem Team sehr viele unterschiedliche Ansätze ausprobiert hat - sogar solche, bei denen ein korrekter Treffer an ganz anderer Stelle angezeigt wurde, was rasch verworfen wurde.

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Auch die Schwierigkeit des Kampfes war eine Herausforderung. Nicht so sehr im Hinblick auf die Kampfkraft von Aloy und ihrem Gegner, sondern auf die Komplexität der nötigen Spezialmanöver.

In der Zwischenzeit gab es aber auch wieder Feedback für den eigentlichen Level - im März 2020, während des letzten persönlichen Meetings vor Corona und Home Office.

Die obersten Chefs von Guerrilla Games hatten die bisherige Arbeit von Rebouche einer Art internem Benchmark namens ACE unterzogen.

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Das steht für Astonishing (Gibt es genug Wow-Momente), Challenging (ist es herausfordernd genug) und Engaging, womit Anwendungsmöglichkeiten neuer Spielmechaniken gemeint sind.

Hier gab es ein Problem - und die Forderung: Unmittelbar nach Betreten musste es unbedingt einen Wow-Moment (Astonishing) geben sowie einen Abschnitt mit dem Enterhaken. Außerdem musste der Spieler jederzeit noch klarer wissen, welches Ziel die Hauptfigur Aloy eigentlich gerade verfolgt.

Also musste der Abschnitt wieder überarbeitet und vergrößert werden - immer unter Berücksichtigung der Frage, ob das alles zu den teils schon fertigen Zwischensequenzen passt.

Horizon Forbidden West - [PlayStation 5]

Hohe Bewertungen für Tor des Todes

Nach weiteren Änderungen kam dann auch noch die Phase, in der echte Spieler als externe Tester die schon recht fertige Version von Horizon Forbidden West ausprobieren konnten. Rebouche hat auf der GDC gezeigt, wie das aus Sicht der Spieleentwickler aussieht: Sie bekommen Videos vom Gameplay, die die Erlebnisse und Gedanken einfach laufend kommentieren.

Das ist nicht immer positiv: "Um Himmels willen, hoffentlich ist diese Mission bald vorbei", ist an einer Stelle eine spürbar verzweifelte Frau zu hören. Viele der Tester hatten etwa Angst, von einem Pfeiler zum nächsten zu springen.

Um dieses Problem zu lösen, hat das Team weitere Selbstgespräche von Aloy eingefügt - sie sagt sinngemäß, dass dieser Sprung nicht so schwierig für sie sei.

Ähnlich sind die Entwickler an den Stellen vorgegangen, an denen Aloy sich einfach fallen lassen muss. Das mag erfahrenen Spielern seltsam vorkommen, aber offenbar war das für viele Tester ein Problem - Aloy hat es per Selbstgespräch gelöst.

In den letzten Monaten und Wochen waren Blake Rebouche und seine Kollegen bei Guerilla Games dann mit der Fertigstellung von Horizon Forbidden West (Test auf Golem.de) beschäftigt.

Rebouche erzählt, dass sich der enorme Aufwand gelohnt habe: Sein Abschnitt Tor des Todes habe eine der höchsten Bewertungen des gesamten Spiels bei den internen Tests erhalten.

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 Horizon Forbidden West: "Hoffentlich ist diese Mission bald vorbei"
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mnementh 29. Mär 2022

Weil Elden Ring mich nicht so behandelt, als könnte ich keine Schnürsenkel zubinden ohne...

Anonymouse 23. Mär 2022

Sie hat das ja nicht nur aus reiner Fürsorge getan, sondern auch, weil sie den Stamm...

iQuaser 23. Mär 2022

Mich beeindrucken die kurzen Ladezeiten auf einer PS4 Pro mit SSD. Da können sich viele...



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