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Honor Vision: Huawei präsentiert erstes Gerät mit Harmony OS

Das erste Gerät mit Huaweis eigenem Betriebssystem ist ein Fernseher. Der Smart-TV mit Harmony OS wird von der Huawei-Tochter Honor auf den Markt gebracht.

Artikel veröffentlicht am ,
Honor Vision - Smart TV mit Huaweis Harmony OS
Honor Vision - Smart TV mit Huaweis Harmony OS (Bild: Fred Dufour/AFP/Getty Images)

Honor Vision heißt das erste Gerät mit Huaweis Harmony OS. Dabei handelt es sich um ein Smart-TV mit 4K-Auflösung, das von der Huawei-Tochter Honor vorerst nur für den chinesischen Markt angekündigt wurde, berichtet unter anderem XDA Developers. Das Fernsehgerät wird in zwei Varianten erscheinen.

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Beide Smart-TVs haben eine Bilddiagonale von 55 Zoll und liefern eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. Die Fernseher sollen eine Helligkeit von 400 Nits sowie einen Betrachtungswinkel von 178 Grad erreichen. Der Rand zwischen Display und Gehäuse soll dabei besonders gering ausfallen, der Hersteller gibt ein Screen-to-Body-Verhältnis von 94 Prozent an.

Der Fernseher hat ein System aus sechs Mikrofonen, um den Fernseher mittels Sprache zu steuern. Außerdem soll darüber ein digitaler Assistent verwendet werden können. An der dünnsten Stelle soll der Fernseher 6,9 mm messen; er hat vier 10-Watt-Lautsprecher, die für einen guten Klang sorgen sollen.

Das Pro-Modell des Fernsehers hat ein besseres Soundsystem und eine ausfahrbare 1080p-Kamera, die für Videotelefonate genutzt werden kann. Die Kamera soll nur aktiv sein, wenn sie ausgefahren ist. Beim Pro-Modell gibt es sechs 10-Watt-Lautsprecher.

Der Honor Vision wird vorerst nur in China angeboten, da dem Betriebssystem derzeit noch die Anbindung an wichtige Streaming-Anbieter etwa in Deutschland fehlt. In China sollen beide Modelle Mitte August 2019 auf den Markt kommen. Das Basismodell wird für umgerechnet knapp 500 Euro angeboten werden, das Pro-Modell wird rund 600 Euro kosten.

Harmony OS auch für andere Geräte geeignet

Huawei hatte Harmony OS vor wenigen Tagen offiziell vorgestellt. Das Betriebssystem wird Open Source sein und soll für verschiedene Geräteklassen geeignet sein. Außer für Smartphones und Tablets wird es also auf Smart-TVs laufen, kann aber auch in Smart-Home- und IoT-Geräten verwendet werden. Huawei will damit eine Fragmentierung wie bei Googles Android verhindern. Google nutzt für verschiedene Geräte unterschiedliche Betriebssysteme.

Bei Harmony OS sollen alle Geräteklassen auf das gleiche Betriebssystem setzen. Die erste Version von Harmony OS soll dabei noch keinen Mikrokernel verwenden, sondern weiterhin einen Linux-Kernel. Dieser soll eine Kompatibilität mit Android-Apps sicherstellen. In der für 2020 geplanten Version 2.0 soll dann ein Mikrokernel verwendet werden. Auch dann sollen weiterhin Android-Apps sowie weitere Programmiersprachen unterstützt werden. Dies soll dank eines Compilers sichergestellt sein.



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ulink 13. Aug 2019 / Themenstart

Nicht weil der Trump der Depp das will, sondern weil mir kein Handy mit chinesischem OS...

ulink 13. Aug 2019 / Themenstart

Nein, denn die Vorteile eines Mikrokernel kann ich aus 30-jaehriger Praxis bestaetigen...

FreiGeistler 13. Aug 2019 / Themenstart

Ach hör auf. Kommunismus kennt keine Parteien!

Liwj 13. Aug 2019 / Themenstart

Argument. Der Ansatz von Microsoft war im Prinzip nur Marketing. Du konntest zwar die...

IceFoxX 12. Aug 2019 / Themenstart

Wegen den Ausgezahlten Summen. Siehe was USA bekam. Siehe uns... selbst da wird eher in...

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